welche i hervorbri läufer bis
bleiben 5 achtenewenn⸗ sich im Laufe der Zeit ein recht be⸗
die Met
tungskö
hessen infolge
älteste B 175jährige Werg
mittelind zu der si.3 fabrik 1— Waner Zeit noch eine Zigaretten⸗ Zweige auf ng hinzugesellt hat— noch folgende
hinausget
kreien n mehreren namhaften Betrieben ver⸗ ist und künstlerisch hochwertige Erzeugnisse ngt. Bei den mannigfaltigen und reichen chätzen des Vogelgebirges, dessen Aus⸗ Gießen reichen, konnte es auch nicht aus⸗
Bodens
ohlen sowi r Bergbau in Eisenerzen und Braun⸗ owie eine vielgestaltige Industrie der Steine
und —— rden, wie Steinbrüche, Kalkwerke, Zement⸗
und Zement ů wů— 12 ken für feine arenfabriken, Dampfziegeleien, Fabri
G.e Kohlen entwickelte, welche sich auf den ganzen
Tonwaren, feuerfeste Steine und künst⸗ Kreis Gi
Metatßen verteilen. Auch die Cisenindusteie und Kreise 5 verarbeitung hat sich in der Stadt und im ießen Heimatrecht erworben. Aus anfänglich
klein en Betrieben sind größere Unternehmungen
ihren Cre, Arbeiterzahl entstanden, welche mit haben. Via grissen sogar den Weltmarkt erobert Werk fundheitste lienallag
mechanih hat sich die Industrie von fein⸗
eiar Spezialitäten sind die Fabrikation von
Imaschinen, Radiatoren, Fittings und ge⸗ chnischen Anlagen hervorzuheben. Einen uten Ruf weit über die Grenzen Deutsch⸗
ecke schen Instrumenten für wissenschaftliche
triebe Dr Es sind ferner namhafte Be⸗
abtden in welchen Kassenschränke, Tafel⸗ chgeräte, Heizverkleidungen, Beleuch⸗ ber, verschiedene Gegenstände aus Alu⸗ seien die 5 angefertigt werden. Nicht unerwähnt Auto⸗ uns Hlreichen Reparaturwerkstätten für die
und R
industrie ahmadindutie. So bietet die Eisen⸗
Kreis Gi ihre rsolge ein gar reiches und buntes Bild, die
hältnism
d Metallverarbeitung in Stadt und
aßi vor allem der Beschränkung auf ver⸗ äußersten N.3 Wenige Spezialitäten und der dankt. D räzision in deren Ausführung ver⸗
nehmun 0 blicken die meisten von diesen Unter⸗
selten üner 50 eine Entwicklung zurück, die sich Jahre erstreckt. Die über ganz Ober⸗ Holzindustrie seines Waldreichtums stark verbreitete
durch me ist auch in Stadt und Kreis Gießen
triebe der Möbelfabriken und andere Be⸗
festgestellt wolterarbeitung gut vertreten, wobei Entwickl en muß, daß in jahrzehntelanger
u„ nehmungen Far kleinen, handwerksmäßigen Unter⸗ entstanden si abriken von ansehnlicher Bedeutung
nd. Auf ei te! iner recht beachtenswerten Veihe das Buchdruckereigewerbe; der onnte im vorigen Jahre auf eine angenheit zurückblicken— gewiß
Stufe
das beste
7
hessischen Wih für seine Bedeutung in der ober⸗
chaft. Die Nahrungs⸗ und Genuß⸗
ustrie weist außer der Zigarrenindustrie—
Inih auf den ganzen Kreis Gießen — nd die ihren Namen weit über Hessen gen haben: Brauerei und Mälzerei,
verteilt sind
Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 12
Branntwein⸗, Likör⸗ und Essigfabrikation, Mühlen⸗ werke, Molkerei, Nährmittel⸗ und Wurstfabrikation. Die Bekleidungsindustrie umfaßt Wäsche⸗, Hut⸗, Schirm⸗ und Korsettfabrikation. Auch die chemische Industrie hat sich im Kreis Gießen niedergelassen; im weitesten Sinne des Wortes zählen zu ihr die Lack⸗, Farben⸗, Oel⸗, Fett⸗ und Seifenfabriken. Die Lederindustrie wird durch mehrere Gerbereien, Handschuh⸗ und Portefeuillefabriken repräsentiert. Der Hauptstandort der Textilindustrie im Kreise Gießen ist Grünberg, wo sich mehrere Webereien, Spinnereien und Strickereien befinden, die sich in der Hauptsache mit der Herstellung von Herren⸗ und Damenkleiderstoffen, Loden und Decken be⸗ fassen. Das Bild der vielgestaltigen Industrie in Stadt und Kreis Gießen wird vervollständigt durch die Gummiwaren⸗ und die Stempelfabrikation, die in je einem Betriebe vertreten sind und deren Erzeugnisse auch außerhalb Deutschlands gut be⸗ kannt sind. So darf abschließend gesagt werden, daß im Verlaufe eines Jahrhunderts Stadt und Kreis Gießen ihr Ansehen wesentlich verändert haben. Aus einem überwiegend ländlichen Bezirk ist ein Gebiet mit starkem industriellen Einschlag geworden. Hierbei ist nicht einseitige Orientierung, sondern Vielseitigkeit das Kennzeichen seiner wirt⸗ schaftlichen Struktur.
Mit der Entfaltung der Industrie hat der Handel im Kreis Gießen gleichen Schritt gehalten dank des gut entwickelten Verkehrsnetzes und einer vorzüg⸗ lichen Kreditorganisation. Der vornehmlich in Gießen vorhandene
Großhandel
hat für das gesamte Wirtschaftsleben der Provinz Oberhessen eine erhebliche Bedeutung. Die inten⸗ siv betriebene Landwirtschaft in Oberhessen bedingt einen bedeutenden Handel mit landwirtschaftlichen Produkten. Er befaßt sich mit dem Vertrieb sämtlicher Erzeugnisse der einheimischen Landwirt⸗ schaft und versorgt diese wieder mit Futterartikeln inländischer und ausländischer Herkunft sowie künstlichem Dünger. Ihm zur Seite steht der Han⸗ del mit Schlacht⸗ und Zuchtvieh sowie mit Pferden. Die Gießener Vieh⸗ und Pferdemärkte, die von weither besucht werden, haben Berühmtheit er⸗ langt. Nicht minder groß ist die Bedeutung des Kolonial⸗ und Materialwarengroßhandels, dessen hauptsächlichste Artikel Zucker, Kaffee, Reis, Hülsen⸗ früchte, Mühlenfabrikate, Gewürze, Oele, Heringe, Drogen und Materialwaren aller Art sind. Sein Absatzgebiet erstreckt sich weit über die Provinz Oberhessen hinaus. Auch der Großhandel mit Wein und Spirituosen ist durch namhafte Firmen vertreten. Mit dem Handel in technischen Oelen und Fetten, Chemikalien, Drogen, Lacken und Farben befaßt sich eine Reihe alter und leistungs⸗ fähiger Firmen. Der Handel mit Baumaterialien,


