Jahrgang 
1901
Seite
VI
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Goethestraße 55. Physikalisches Institut(Director: Drof. Dr. Wien) und Dhysikalisch⸗ Chem. Laboratorium[Di⸗ rector: Drof. Dr. Elbs).

Ein im Frühjahr 1900 eröffneter Prachtbau, eines der besteingerichteten Institute aller Universitäten.

Bahnhofstraße 84. Anatomisches Institut.(Director: Drof. Dr. Strahl.)

5o o lo g. Institut.(Director: Drof. Dr. Spengel.)

Erbaut im Jahre 1845/46, mit sehens⸗ werthen Sammlungen für Zoologie, vergl. Anatomie, Pathologie u. Physio⸗ logie.

Ulinikstraße. 52a. Hrauenklin ik. (Director: Geh. Med.-Rath Dr.

Söhlein.) Klinikstraße. 52k. Medicinische Ulinik.(Director: Geh. Med.

Rath Dr. Riegel.)

Für diese beiden Institute wurden den Anforderungen der Neuzeit ent⸗ sprechende Neubauten im Jahre 1890 auf der Höhe des Seltersberges er⸗ richtet.

Ulinikstraße 32b. Pathologisches Institut.(Director: Geh. Med. Rath Dr. Bostroem.)

Werthvolle Sammlung pathologisch⸗ anatomischer Präparate.

Frankfurterstraße 101. Hygienisches Institut.(Director: Geh. Med. Rath Dr. Gaffkp.)

Ebenfalls neue, auf der Höhe moderner Anforderungen stehende Gebäude.

Frankfurterstraße 99. Psychiatrische Ulinik.(Director: Professor Dr. Sommer.)

Nach Anlage u. Einrichtung(Pavil⸗ lonsystem) hervorragender Gebäude⸗ complex, 1894 96 errichtet.

Kirchen.

Uirchenplatz. EzStadtkirche,

evangelisch, von 1808 1821 an Stelle der alten Pankratiuskirche(um 1500) erbaut. Der Glockenthurm ist ein Ueberbleibsel des alten Baues. Die in griechischem Stil gehaltene Kirche ist 1897/98 wesentlich umgebaut.

Südanlage. Johanneskirche,

evangelisch. Ein herrlicher, sehens⸗ werther Renaissancebau. 1891/93 nach Plänen des Architekten Griesebach⸗ Berlin errichtet.

Frankfurterstraße. Kathol. Airche,

einfaches, 1840 eingerichtetes Gebäude. Die Vorbereitungen für eine neue Kirche sind bereits begonnen.

Südanlage 2. Synagoge der israel. Religionsgemeinde. Steinstraße 8. Synagoge

der israelitischen Religionsgesellschaft (vollendet 1899).

Schwesternhäuser. Johannesstr. Ev. Schwesternhaus.

Hospiz für reisende Damen. Pension für alleinstehende Damen. Marthaherberge für stellenlose Dienstmädchen. Krankenzimmer I.,AII. und III. Klasse für kranke Frauen stehen den Aerzten zur Unterbringung von Kranken zur Verfügung. Das Schwesternhaus ist ein Werk des All⸗ gemeinen Vereins für Armen⸗ und Krankenpflege, im Mai 1899 einge⸗ weiht. Gesammtbaukosten: 120000 Mk.