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Rechnen.(4 St.) Wiederholung der Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten. Die deutschen Masse, Gewichte und Münzen nebst Uebungen in der dezimalen Schreibweise und den einfachsten dezimalen Rechnungen. Herms und Kallius, Rechenbuch,§§ 1— 15 und 18— 20. Cötus A: Schültalee. Cötus B: Megisch.
Naturbeschreibung.(2 St.) Botanik: Beschreibung vorliegender Blütenpflanzen; im An- schluss daran Erklärung der Formen und Teile der Wurzel, Stengel, Blätter, Blüten, leicht erkenn- barer Blütenstände und Früchte. Uebungen im einfachen schematischen Zeichnen des Beobachteten. Zoologie: Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel inbezug auf Gestalt, Farbe und Grösse nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungen über deren Lebensweise, Nutzen, Schaden. Uebungen im schematischen Zeichnen einzelner Körperteile.— Cötus A und B: Schlüiltake.
Technischer Unterricht. a) Singen.
Sexta.(2 St.) Einführung in das Noten-System. Ein- und zweistimmige Volkslieder. Uebungen aus der Rhythmik, Dynamik und Melodik nach dem theoretisch-praktischen Lehrgange des Schulunterrichts im Singen nach Noten von F. W. Sering. Choräle und Volkslieder.— Cötus A und B: αν. Schreiber I.
Quinta.(2 St.) Rhythmische Treffübungen in Dur und Moll. Intervallenlehre. Moll-Ton- leitern und Dreiklänge, chromatische Tonleiter. Tempo- und dynamische Bezeichnungen. Choräle und zweistimmige Volkslieder. Liederheft von F. W. Sering, Heft II.— Cötus A und B: νν. Schrelber I.
Chorabteilung der Klassen Quarta A und B, Tertia A und B und Secunda.(2 St.) Fort- setzung der rhythmischen, dynamischen und melodischen Uebungen. Dur- und Moll-Tonleitern. 2- und 3stimmige polyphone Uebungen. Choräle und 3stimmige Gesänge.— F. W. Sering, Gesänge für Progymn. etc. Heft IIIa.— F. W. Sering, Theoretisch-praktischer Lehrgang etc.— Kamert.
b) Schönschreiben.
Sexta.(2 St.) 1 Stunde deutsche Schrift, 1 Stunde lateinische Schrift. Alle Uebungen werden an der Schultafel vorgeschrieben.— Cötus A: Soharck. Cötus B: Megisch.
Quinta.(2 St.) Das grosse und kleine Alphabet in deutscher und lateinischer Handschrift, zunächst auf einfachen Linien, alsdann auf unterlegtem Linienblatt.— Cötus A: Sohurols. Cötus B: Miegisch.
Quarta.(2 St.) Geschäftsaufsätze und Briefe. Im zweiten Semester je 1 Stunde Rund- schrift.(Soennecken H. 1 und 2.)— Cötus A und B: Soharek.
c) Zeichnen.
Quinta.(2 St.) Freies Zeichnen ebener geradliniger Gebilde auf Grundlage des Quadrats, regelmässigen Achtecks, des regelmässigen Drei-, Sechs- und Zwölfecks.— Cötus A und B: Scohurok.
Quarta.(2 St.) Freies Zeichnen ebener krummliniger Gebilde, als: Der Kreis, Rosette, Ellipse, Ei- und Ovalform, stilisierte Blatt- und Blumenformen, Flach-Ornamente mit Spiral- und Rankenlinien, einfache und zusammengesetzte Palmetten.— Cötus A und B: Scharok.
Tertia. Freihandzeichnen.(2 St.) a) Schwierige Flächenornamente nach Vorzeichnungen aus Schulze’s Vademecum. b) Draht- und Vollkörper in verschiedenen Stellungen.— Cötus A und B: Scharh.— Linearzeichnen.(2 St.) Konstruktion des Drei- und Vierecks, regel- mässiger Polygone. Konstruktionen im Kreise, der Oval- und Eilinie, der Ellipse und diverser Spirallinien. Proportionierte Verkleinerung und Vergrösserung unregelmässiger Vielecke und Gesims- profile, Konstruktion diverser Kurven, der Parabel und Hyperbel, der gedrückten und steigenden Bogenlinie, architektonischer Glieder, gothischer Profile, der Zwei-, Drei- und Vierschweifung. (Geradlinige Flächenmuster.) Cötus A und B: Schurok.
Secunda. Freihandzeichnen.(2 St.) Zeichnen nach einfachen Gipsmodellen: Kubus, Pyramide, Platte, Cylinder, Kugel, Kegel, Hammer, Beil, Stern, Blattwelle, auf grauem Papier in 2 Kreiden mit Wischer ausgeführt.— Linearzeichnen.(2 St.) Projektion des Punktes, der Linien, der Ebene, von Parallel- und sich schneidenden Linien. Projektion eines in einer Ebene liegenden Vier- und Fünfecks, des Kreises und der Ellipse, des Prismas und Cylinders in gerader


