PhysikkK.(2 St.) Aggregatzustände und allgemeine Eigenschaften der Körper. Molekular- kräfte. Schwerpunkte. Mechanische Erscheinungen der festen, flüssigen und luftförmigen Körper. Wärmelehre.— Dr. Gille.
Chemie.(1 St.) Elemente der Krystallographie. Propädeutischer Unterricht in der Chemie.— Schäiltalke.
Tertia.
Ordinarius in Cötus A: Dr. Gille. Ordinarius in Cötus B: Dr. Hentschke.
Religion.(2 St.) Das Reich Gottes im alten Bunde. Lesung ausgewählter Bibel- abschnitte. Wiederholung des I., II. und III. Hauptstückes mit Sprüchen. Einprägung des IV. und V. Hauptstückes. Wiederholung der früher gelernten Kirchenlieder. 3 neue Kirchenlieder. Belehrungen über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottesdienstlichen Ordnungen.— Cötus A: Hielscher. Cötus B: Niegisch.
Deutsch.(5 St.) Ausgewählte Stücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek für Tertia.— Memorieren von 6 Gedichten, Repetition der in den vorhergehenden Klassen erlernten.— Grammatik: Zusammenfassender Ueberblick über die wichtigsten grammatischen, der deutschen Sprache eigentümlichen Gesetze(Repetition nach Wilmanns Schulgrammatik II). Neu durch- genommene Stoffe: Lautlehre(§§ 1— 8); Betonung(§§ 9—18, 22, 23); Wortschatz(§§ 50— 60, 63— 80); Flexion(§§ 92, 93, 106—137). Schriftliche Arbeiten: Vierwöchentlich ein Aufsatz zur Korrektur.— Cötus A: Hielscher. Cötus B: Dr. Hentschle.
Französisch.(6 St.) Ausgewählte Stücke aus Wingerath, Choix de lectures françaises, IIe partie.— Auswendiglernen prosaischer und poetischer Stücke.— Sprechübungen im Anschluss an das Gelesene und über Vorkommnisse des täglichen Lebens im Anschluss an Wilkes An- schauungsbilder.— Grammatik: Syntax des Verbs. Einteilung der Verben. Gebrauch der Hilfsverben. Gebrauch der Zeiten. Indikativ und Konjunktiv. Infinitiv und Partizip. Kasus der Verben. Plötz-Kares. Schulgrammatik der französischen Sprache in kurzer Fassung. Lektion 26— 30. Lektion 44—57 nebst§§ 25— 28 und§§ 58— 80. Schriftliche Arbeiten: Wöchentlich ein Extemporale, Diktat oder Inhaltsangabe.— Cötus A: Dr. Gille. Cötus B: Dr. Hentsohke.
Englisch.(5 St.) Ausgewählte Stücke aus Deutschbein, Lehrgang der englischen Sprache, Teil II: Lesebuch nach den grammatischen Regeln. Im Anschluss daran Durchnahme der regel- mässigen und unregelmässigen Formenlehre unter Berücksichtigung der wichtigeren syntaktischen Regeln(Deutschbein, Lektion 1— 26 und Lektion 34). Sprechübungen im Anschluss an die Lektüre. Auswendiglernen von kleinen Gedichten und Prosastücken. Wöchentlich ein Diktat und ein Extemporale im Wechsel zur Korrektur.— Cötus A: Dr. Gille. Cötus B: Dr. Hentschke.
Geschichte.(2 St.) Kurzer Ueberblick über die römische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus, dann deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters.— Cötus A und B: Dr. Hentschke.
Geographie.(2 St.) Physische und politische Erdkunde von Europa(ausser Deutschland), insbesondere der um das Mittelmeer gruppierten Länder. Zeichnen von Kartenskizzen.— Cötus A und Cötus B: Der Direktor.
Arithmetik(im Sommerhalbjahr 3 St., im Winterhalbjahr 2 St.) Grundrechnungen mit absoluten und relativen Zahlen. Bardey, Arithmetische Aufgaben, Abschnitt III—IX(mit Auswahl). Bestimmungsgleichungen I. Grades. Bardey, Abschnitt XIX. Anwendung derselben auf Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen. Bardey, Abschnitt XX. Monatlich eine schriftliche Arbeit zur Korrektur.— Cötus A und B: Kraase.
Geometrie(im Sommerhalbjahr 2 St., im Winterhalbjahr 3 St.). Kreislehre, Lehre vom Flächeninhalt und von der Gleichheit der Figuren, nach Spieker, Lehrbuch der ebenen Geometrie, Abschnitt VI, VII, VIII. Monatlich ein Extemporale oder Exercitium.— Cötus A: Dr. Gille. Cötus B: Krause.
Naturbeschreibung.(2 St.) Botanik: Wiederholungen und Erweiterungen des bota- nischen Lehrstoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Systems der Phanerogamen. Zoologie: Gliedertiere. Wossidlo, Leitfaden, II. Tierkreis.— Cötus A und B: Kraatse.


