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Und nicht Zeus hinblickt auf das lautere Licht Selenäas, Noch auf der Stunde Geſchöpf, mit dem lebenerzeugenden Glanze. Ja auch ſelbſt wenn hinab auf die lieblichgehörnete Mene 30. Pyroeis ſchauet, indem er dieſelbe durchmißt mit den Strahlen, Phänon jedoch ſich ſtellet im Viereck Mene zur rechten Seite, den Aufgang haltend entfernt vom Glanz Hyperion's: Traun dann, wenn ſie hervor zum Lichte des Tages gedrungen, Werden ſogleich ſie die Beute des wilden Gethiers und der Vögel. 35. Doch wenn ſteiget empor am Stundenregierer Selene, Aber voran läuft Phänon im vorderen Thiere der Stunde, Welchen die früheren Männer den ſchädlichen Dämon genennet,
tel brauchen konnte, zeigt z. B. V. 187.; auch iſt uns das Wort heute für Mit⸗ te, Mittelpunct doch ſchon etwas zu ungeläufig, als daß man es uͤberall und oft anwenden dürfte. Kirechner z. Horaz meint, Wolf hätte es wieder ein⸗ geführt; allein Voß hat es ſchon; ſ. auch Adelungs Wörterb.
B. 28. Geſchöpf) Geſchöpfe, Gebilde, Bilder, Thiere,(26„ ZLAa(Zalia?)
V. 341. V. 32.
Jeix⸗a? eideba⸗) ſind hier die Zeichen, Sternbilderdes Thierkreiſes. im Viereck) Im Geviertſchein; ſ. Cic. Div. 2, 42.
den Aufgang haltend) Ayrchiim erexor; es ſtuͤnde alſo 2re᷑‿. Ayr. füͤr Aνre. Anderwärts verbindet er es mit aàονιν μιςν V. 47. 200. es könnte daher hier heiſſen: den Aufgang, d. Morgen, d. morgendliche Him⸗ melsgegend inne habend. Es kann aber auch heiſſen: den Aufgang hin⸗ richtend, darbietend; endlich gar noch: d. A. hinhaltend, d. h. hemmend,
damit zaudernd.— Wie endlich, wenn er Aερ ſchrieb, nämlich—μ̈— 2ihs?—
V. 37. Dämon) Die Geſtirne und ſonderlich die genannten Planeten ſind zwar Götter,
wie ſchon in der Mythologie und Philoſophie der Alten, Dorv. ad Chaxit. p. 663. Cic de N. Deor. 2, 21.); auch ſcheint V. 729. Helios in dieſer alten Bedeutung des Wortes Jaiwoy genannt zu werden, und die Stellen V. 61. 151. 216. 220. laſſen ſich wohl damit vereinen: dennoch habe ich es für gerathener gehalten, Dä⸗ mon beizubehalten, weil dieſe Zeit unter ſolcher Benennung auch Geiſter, Ge⸗ ſpenſter verſteht; nicht ſelten aber auch den Begriff Gottheit. Vergl. V. 570. u. B. 4. 554. B. 5, 270. Auch die Römer nannten bekanntlich die Geiſter der Verſtorbenen deos manes, und Pluto ſelbſt erſcheint als Geſpenſt. Denn der Be⸗ griff eines umgehenden Geiſtes und Gottes iſt nicht ſtreng geſchieden. An den Be⸗ griff Gottheit ſtreift ſchon der homeriſche Gebrauch von Jaiuuy. Deshalb mochte ich es nicht mit Gott überſetzen, da bei dieſen Planetengöttern der alte polythei⸗ ſtiſche Begriff ganz in den Schatten tritt und dieſelben vielmehr als große geiſter⸗ hafte Naturgewalten erſcheinen, als ein Dämonencollegium mit dem Erzdämon, dem Dämon ſelbſt, der Natur und dem Schickſal, an ihrer Spitze. Vergl. Somn. Scip. C. 3. med. mit Maneth. 5, 270. Dorv. z. Charit. p. 663. u. Ma⸗ 2*⅔


