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Weniger oder nicht nach den Claſſen geſonderte Unterrichtsgegenſtände.
I. Zeichnen: 6 St. w.(Mittwoch und Sonnabend Nachm. von 1 bis 4 Uhr.) Die Schüler waren in 3 Abtheilungen geſchieden. Denen der 3 oberen Claſſen iſt die Theilnahme freigeſtellt; jedoch nahmen bis auf 10 alle an demſelben Theil. 1) Untere Abtheilung: 2 St. w. Elemente des freien Handzeichnens; Li⸗ nearumriſſe von einzelnen Gegenſtänden; Schattiren von ebenen Flächen und Cylindern. 2) Mittlere Abthei⸗ lung: 2 St. w. Linearumriſſe von Gruppirungen einfacher Gegenſtände, Schattirungen von Landſchafts⸗, Blu⸗ men⸗ und Körpertheilen. 3) Obere Abtheilung: 2 St. w. Verſchiedene Gegenſtände aus der Gruppirung, ſowohl in Umriſſen als auch mit ſchwarzer Kreide und Bleiſtift ausgeführt; Elemente der Perſpective, des archi⸗ tektoniſchen und Situationszeichnens. Rüttger.
II. Singen(für die Beſitzer geeigneter Stimmen aus allen Claſſen): 4 St. w. 1) Für die Anfänger (hauptſächlich aus Cl. V. u. VI.): 2 St. w. Uebung der Stimme und des Ohrs; Kennenlernen der Noten; Töne; Dur⸗ und Moll⸗Tonleiter; Ton⸗ und Tactarten; Uebung im Treffen leichter Intervallen; Singen ein⸗ facher Sätze, einſtimmiger Lieder und Choräle. 2) Für die Geübteren(hauptſächlich aus Cl. I, II, III, IV. Montags und Donnerſtags von 4 bis 5 Uhr): 2 St. w.(bald geſondert in 1 St. für Discant und Alt, 1 St. für Tenor und Baß, bald zur Zuſammenſtimmung vereinigt): Lehre von den Accorden; Uebung von vierſtimmigen Liedern, Chorgeſängen und Motetten. Cantor Franke.
III. Turnen. Daſſelbe hat unter der Leitung des Hülfslehrers Dr. Theobald(Lvgl. Abſchnitt II: Chronik der Anſtalt) während des Sommerhalbjahrs Dienſtags und Freitags, Nachmittags zwiſchen 6 und 8 Uhr, ſtatt⸗ gefunden, dafern es die, oft ungünſtige, Witterung erlaubte, mit einer kurzen Unterbrechung nach Pfingſten wegen nöthig gewordener bedeutender Erneuerungen an den Gerüſten. Es ſchloſſen ſich von den Uebungen faſt ohne Ausnahme nur ſolche Schüler aus, bei denen weſentliche ärztliche Bedenken vorlagen: 15 im Ganzen. Die 105 theilnehmenden Schüler wurden in 9 Riegen, unter je 2 Vorturnern geübt.
Außerdem hat das Gymnaſium den Schülern, deren Angehörige es wünſchten, auch in dieſem Jahre wie früher die Theilnahme an der von dem hier garniſonirenden Königlichen 8ten Jäger-⸗Bataillon eingerichteten Schwimmanſtalt vermittelt. Es betheiligten ſich, theils zum Schwimmunterricht, theils zum Bade⸗Schwimmen unter Aufſicht 37 Schüler an jener Anſtalt, in den ihnen eigens beſtimmten Stunden Nachmittags von 6 bis 8 Uhr an den vier turnfreien Wochentagen.
Gemeinſchaftliche Morgenandacht und Kirchenbeſuch.
Zur Ergänzung der bisher nur viermal wöchentlich vor dem Beginn des Unterrichts gehaltenen gemein⸗ ſchaftlichen Morgenandachten übernahm Referent ſeit dem Anfang dieſes Schuljahrs die Leitung derſelben an den zwei übrigen Wochentagen.
Zur Abſtellung eines erheblichen akuſtiſchen Uebelſtandes war unlängſt der Bau einer ſ. g. Emporkirche in dem Dom, zur Beſchaffung geeigneterer Sitze für die evangeliſchen Schüler des Gymnaſiums, angeregt worden. Da dieſer indeß auf nicht wohl zu beſeitigende Hinderniſſe geſtoßen war, ſo wurden durch Beſchluß eines Hoch⸗ ehrwürdigen Presbyteriums der hieſigen evangeliſchen Gemeinde vom 16. Nov. vor. J., in Anerkennung des
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