Jahrgang 
1851
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gehören Verbindungen wie jam diu, jam per tot annos, jam ab adolescentia etc.(ic. Flacc. 26: Soli toto orbe terrarum septingentos jam annos amplius unis moribus... vivunt. Jl. 24, 107: Svsαᷣας On) veiαοςο εναεσένποσσσ ⁶σριαρεν. Häufig findet ſich hier öF, jam in Verbindung mit Negationen: nun nicht, nun nicht mehr. Cic. Cat. 1, 5: Nobiscum versari jam diutius non potes. So odεν πάό᷑αν τ ο- Teονινασς(nihildum), oU0v Aro velGer.

4) ebenſo ſchon, noch bei Wiederholungen: 0*αe dui, O re(durch Kraſis: Oörs. Die ſich hie und da findende Apoſtrophirung O'ore iſt eine grobe Verletzung des im Griechiſchen herrſchenden Ge⸗ ſetzes, daß die Apoſtrophirung eines langen Vocales nur höchſtens in einer Mora, alſo in bloßer Verkürzung, nicht in Elidirung beſtehen darf. Vgl. JI. 1, 340: 7, 448), jam saepe etc. JI. 19, 85: xλ2έ⁴ͥακα ν ⁴μο roντον ANdod ισοOQꝛeov.

5) Jam wird ſelbſt auch zur Bezeichnung unterſchiedener Zeitmomente wiederholt: jam... jam und, wie modo... modo, durch bald... bald überſetzt. Es bezeichnet, gemäß ſeiner unter A angegebenen Geltung, das Eintreten der unterſchiedenen Zeitmomente als raſch, unerwartet aufeinander folgend, giebt der Rede alſo eine gewiſſe Lebendigkeit. Es ſtimmt hierin mit nunc... nunc überein, das aber die aufeinander⸗ folgenden Momente in die ſchwindende Gegenwart ſetzt; durch modo... modo dagegen werden die Zeitmomente als gegenſeitig ausgeſchloſſen und für ſich abgemeſſen dargeſtellt. Liv. 7, 40: Itaque jam duces, jam milites utrimque congressus quaerere ad colloquia.

B) An die angegebene Zeitgeltung von 5%e jam reiht ſich die, dem demonſtrativen Charakter entſpre⸗ chende Bezeichnung der unmittelbaren Wirklichkeit, der Gewißheit, Beſtimmtheit.

1) Beide Adverbia deuten hier an, daß unter gegebenen Umſtänden etwas ſogleich, beſtimmt, ungehindert eintritt; folglich werden ſie in Beziehung auf einen anderen Gedanken, einen anderen Haupt⸗ oder Nebenſatz gebraucht und ſtehen demgemäß ſelbſt entweder in einem Neben⸗ oder Hauptſatz. Cic. Verr. 2, 62: Da mihi hoc; jam tibi maximam partem defensionis praecideris. Liv. 6, 32: Ut semel inclinavit pugna, jam intolerabilis Romana vis erat. So oft in einem bedingten Satze: vgl. mit der angeführten Stelle Cic. Verr. 2, 26 aus Liv. 29, 27: si jubeat eo dirigi, jam in portu fore classem. II. 9, 309: T0 4 1 uıνσοilmνεωε doeceen. Dieſe Verbindung von iſt bei Homer häufig, ſie findet ſich namentlich auch beim Imperativ; häufig ferner röre Ou, 00rToο O*, svrννναᷣ im übergeordneten und öre O, 2reον quo- niam(quum jam) da einmal, ee i si jam wenn nun einmal, G da ja im untergeordneten Satze.

2) Oft dienen ſie zur Anreihung und Anknüpfung&α³) deſſen, was logiſch ſich unmittelbar an das Vor⸗ hergehende anſchließt. Cic. Br. 43: Idem et perornatus et perbrevis. Jam in altercando invenit parem neminem. Hier ſind häufige Zuſammenſtellungen: jam porro, jam denique, et jam, le(auch bei über⸗ raſchenden Vorausſetzungen: und nun, wohlan), 0, d*, elre Oh. in der Fragform(oft mit dem Ausdruck der Ungeduld, des Unwillens, der Verwunderung): x5½; 105 0; 1 h; wie nun? was nun? ſo ferner ˙ ore; quid tandem? z ον OO; 7605 o0 h; während Oj in 16 00v; O0; zur Verſtärkung der Frage dient. Nicht ſelten involvirt bei dieſem Gebrauche jam, die unter C weiter zu beſprechende Geltung der Steigerung: vollends, ſogar.(ic. Tusc. 1, 1: jam illa, quae natura non litteris assecuti sunt, neque cum Graecia neque ulla cum gente sunt conferenda. So beſonders in den Ver⸗ bindungen jam vero, et jam, e 1o-) ε⁴eνσ ον, dAhos TS... J al⁴(bei der Anreihung des Beſon⸗ deren an das Allgemeine), und negativ: 0uοεᷣ, mde OF, un¹h ar f, un lõ‿*ε O, uuirose di(nedum); 6) zur Anknüpfung einer durch Parentheſen und ſonſtige Abſchweifungen unterbrochenen Rede. II. 6, 395: