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ſchärfere Markirung von ita— ut und ſo— daß zu erinnern, und nicht zu vergeſſen, daß beide Partikeln urſprünglich Correlativpartikeln ſind, die zu jedweder Correlation gebraucht werden können. Es iſt daher, um zu dem neuteſtamentlichen z„ zurückzukehren, nicht anzunehmen, daß außer in den oben bezeichneten Fällen der Abſchwächung zwe noch eine Veränderung der Bedeutung erlitten habe und ohne weiteres Conſecutivpartikel geworden ſei. Wir können uns nicht überzeugen, daß ivc für Gors im N. T. ſtehe. Denn ohne Zwang, wie Winer gut nachgewieſen hat, können alle die hier anzuführenden Stellen relizds erklärt werden. Und will man mit Einigen ſagen, weil Johannes dieſe Partikel in beſonders vielfachem Gebrauche habe, darum müſſe ſie auch Folgerungspartikel ſein, denn nur ein Mal ſtehe im Evangelio 3, 16. dors bei ihm; ſo ſieht Jeder, daß dieſe Folgerung zuviel beſagt. Es iſt dieſer Umſtand eine Zufälligkeit, die, wie Winer mit Recht S. 542. ſagt, ihren Grund wol nur darin hat, daß Johannes den Erfolg durch andre Wendungen ausdrückt. Die rationaliſtiſche Auffaſſung trägt am meiſten Schuld, daß die Meinung Eingang gefunden hat, iu ſtehe öfters angarizos im N. T., namentlich da, wo eine an das Wunderbare gränzende Rela⸗ tion dadurch entfernt werden könne. Wir müſſen dem Principe Kuinöls ad Hebr. p. 204, daß iwc nur saepius consilium bedeute, mit Entſchiedenheit entgegentreten.— Zu denjenigen Stellen nun, auf welche es hier beſonders ankommt, gehört auch die unſrige, in welcher eine Begebenheit als eine beabſichtigte, bezweckte hingeſtellt wird, die die rationaliſtiſche Exegeſe als eine mehr zufällige betrachten will, dem gemäß zu überſetzen wäre: ſo daß erfüllet wurde u. ſ. w. Dabei bedenkt man ſreilich nicht, daß in unſrer wie in allen Stellen, wo die ſo oft wiederkehrenden Formeln: Luνᷣ eQνισωυννmσσGuemάe„α⁷, oder ro ενρανμνμννν, oder 10 6nεν, oder 6 16„ο„ερααμμνεμνοs; auch wa in- 0⁶σσυ i αdαd; oder rörs erdαν ο 6πεν gefunden werden, auf den innigſten Zuſammen⸗ hang zwiſchen den Veranſtaltungen Gottes im Alten wie im Neuen Bunde hingewieſen, und ſomit die Ueberzeugung von der Göttlichkeit des Einen, wie des Andern begründet werden ſoll. Das iſt der Zweck aller Weiſſagungen des Alten Teſtamentes, von welchen es im N. Teſt. heißt, daß ſie erfüllt worden ſeien; ſobald das, was die Erfüllung ausmacht, geſchieht, iſt der Zweck der Weiſſa⸗ gung erreicht; in dieſer Hinſicht heißt es: οα‿ Ʒορην QνᷣꝓρG= damit nicht das verflachende ſo daß] die Schrift erfüllet würdez es liegt alſo das teleologiſche oder typiſche Moment einer Weiſſagung nicht blos darin, daß die altteſtamentliche Gegenwart auf ein zukünftiges, neuteſtament⸗ liches Ereigniß hingewieſen werde, ſondern auch darin, daß in ihnen ſich ein gewiſſes, bald mehr bald weniger erkennbares Walten Gottes in der Heilsanſtalt abſpiegele, das bei der alt⸗ und neu⸗ teſtamentlichen Gegenwart die Ueberzeugung von einem Gottesreiche bezweckt. Daher können viele Ausſprüche Gottes mehr als ein Mal in Erfüllung gehen, je nachdem ſich dieſelben ſtufenweiſe im Reiche Gottes verwirklichen und zur Ueberzeugung von dem Vorhandenſein des Reiches Gottes auf Erden führen. Matth. 1, 22. 2, 15. 17. 23. 4, 14. 8, 17. 12, 17. 13, 35. 21, A. 26, 54. 56. 27, 35. Mark. 14, 49. 15, 28, Luk, 4, 21. 21, 22. 22, 16. 24, 44. Joh. 12, 38. 13, 18. 17, 12. 18, 32. 19, 24. 28. 36. Apoſtelg. 1, 16. 3, 18. 1. Cor. 15, 5 4 Jak. 2, 23. In dieſen Stellen iſt die Abſicht aufs Deutlichſte ausgeſprochen, denn mit ivw adoουρνν wechſeln andre Abſichtspartikeln, wie öncs moον*ν, oder roũ n,οννσνακα Luk. 21, 22.] u. a. ab.


