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Pſ. 2, 8.; auch die Formel vdoαςνσ Xoεσ Röm. 13, 14., oder Sνυασααςσνσαααᷣ ονιηαινον αμeν*νμσάπeν Epheſ. 4, 24.= Chriſtum anziehen, den neuen Menſchen anziehen d. i. Chriſti oder des neuen Menſchen Denk⸗ und Handlungsweiſe, ſeine Geſinnung durchaus annehmen iſt dem hebräiſchen 8 9n Hiob 29, 144. nachgebildet und läßt ſich vergleichen mit ro Tadxuerov exer- „o SvduGu⁵oc bei Dionyſius von Halikarnaſſus Archaeol. 11, S. 689. lnach der von Schleusner unter e»ouc angef. Ausg.] u. a.; c) auch ſolche Wörter, Redensarten und Conſtructionen ſahen die Hebraiſten für Hebraismen an, die im Griechiſchen und Hebräiſchen gleich häufig ſind, von denen es alſo zweifelhaft ſein kann, ob ſie als Beſtandtheile der zu den Juden übergegangenen Volksſprache zu betrachten ſind, oder von ihnen als aus der Mutterſprache her geläufig gebraucht wurden. Winer a. a. O. S. 36 führt hierzu als Beiſpiele †uαςoeν vνμ⁵ν, u= caedes, du*j bei Appellativis wie dung govsus, αᷣ Sklave, neychuvern= preiſen, dudxev= einer Tugend nachtrachten u. dgl. m. an; man vergleiche aber auch die oben von den Puriſten nam⸗ haft gemachten Beiſpiele.
§ 3.
Eigenthümlicher Charakter der neuteſtamentlichen Gräcität. Hellenismus.
Um die excentriſchen Auffaſſungen der Puriſten und Hebraiſten noch beſſer kennen zu lernen, muß man das neuteſtamentliche Griechiſch nach ſeinem eigenthümlichen, wahren Charakter betrachten. Wir wollen auch in Bezug darauf von dem reichhaltigen Materiale, das wie in den unten ange⸗ führten Schriften, ſo beſonders in der Winer'ſchen Grammatik vorliegt, Einiges zur weitern Be⸗ trachtung mittheilen.
Nachdem in dem eigentlichen Griechenland die Glanzperiode der griechiſchen Literatur unter⸗ gegangen war, ſammelten ſich im dritten Jahrhunderte vor Chriſti Geburt in Alexandria in Aegyp⸗ ten, nicht nur viele griechiſche Gelehrté oder ſonſt gebildete Griechen, ſondern auch andre Ausländer, welche ſich der griechiſchen Sprache und Bildung, die eben daſelbſt einen gewiſſen Umfang erlangt hatte, bemächtigten und ſomit anfingen, einen bedeutenden Einfluß auf die innre Geſtaltung der griechiſchen Sprache ſeit dieſer Zeit auszuüben. Denn da Jene, die Griechen ſelbſt, aus allen griechiſchen Dialekten, nicht blos aus dem zuletzt die Oberhand habenden attiſchen, Beiträge liefer⸗ ten, und Dieſe, die Ausländer Aſiens, die Anſchauungsweiſe ihres Vaterlandes, des Morgenlandes, in das von ihnen erlernte Griechiſch hineintrugen, ſo konnte es nicht fehlen, daß der ſich neuge⸗ ſtaltende Dialekt des Griechiſchen von den frühern Dialekten ſich bedeutend unterſchied, wenn er auch den attiſchen zur Grundlage behielt. Es firirte ſich ſowol eine proſaiſche Bücherſprache, die durch Aufnahme des gemeinſam Griechiſchen vom eigentlich attiſchen Dialekte ſich unterſchied[i zoν—qwoder SAAur d⁴lsxros], als auch eine Volks⸗ und Umgangsſprache, in welcher die Eigenthümlichkeiten der ver⸗ ſchiedenen bisher getrennten Dialekte einzelner griechiſcher Völkerſchaften zu einer Miſchung zuſammenfloſſen,


