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Männer, die ihm in der äußeren Verwaltung des Gymnaſiums zunächſt zur Seite ſtanden und ihm in Hinſicht der äußeren Bedürfniſſe der Anſtalt, wo allerdings ſo Vieles noch zu wünſchen übrig war, mit gutem Willen und Freundlichkeit entgegen kamen, des Herrn Landraths Fur⸗ kel und des Herrn Oberpfarrers Follenius, die beide ſchon in ein beſſeres Jenſeits überge⸗ gangen ſind. Die anderen ordentlichen Lehrer waren Herr Wiedaſch, Herr Ciechansky und ich; auch Herr Medicinalrath Dr. Paulizky hatte eine Zeit lang mit großer Bereit⸗ willigkeit den phyſikaliſchen Unterricht ubernommen; die Hülfslehrer waren Herr Cantor Franke, Herr Zeichenlehrer Becker und Herr Schreiblehrer Ziſſeler. Durch ein gemeinſames, rü⸗ ſtig vorwärts ſtrebendes Wirken, durch ein einmüthiges, freudiges Hinarbeiten nach einem rich⸗ tig erkannten, feſtgehaltenen Ziele kann auch bei geringen Kräften nur Erwünſchtes gefördert werden. Und ſo gewann ſehr bald auch unſer Gymnaſium einen erfreulichen Ruf, die Anfangs unbedeutende Zahl der Schüler, die nur in vier Claſſen vertheilt waren, vermehrten ſich ſchnell, und ſchon im Jahre 1818 konnte von den vorſorgenden Behörden, die ſich von dem Gedeihen der Anſtalt überzeugt, in der Perſon des Herrn Prof. Dr. Weber ein neuer Oberlehrer und im Jahre 1819 in dem Candidaten Herrn Sartorius ein Elementarlehrer berufen und eine fünfte Claſſe für den Elementarunterricht neu gebildet werden. Doch dieſes freudige, gemein⸗ ſame Wirken der Lehrer ſollte nicht lange ungeſtört fortdauern. Herr Director Snell ſowie Herr Sartorius waren ſchon im Jahre 1820 in eine Unterſuchung gezogen worden, die kurz darauf die Suspendirung von ihren Aemtern zur Folge hatte. So verlor unſere Anſtalt in dieſen beiden Männern eine Hauptſtütze ihres Gedeihens; beide hatten ſich bei dem Publikum wie bei ihren Mitlehrern Achtung und Vertrauen, und bei den Schülern Anhänglichkeit und Liebe in hohem Grade zu erwerben gewußt. Wohl war es daher für den Herrn Prof. We⸗ ber, dem nun das Directorium proviſoriſch übertragen wurde, eine ſchwierige Aufgabe, den Verluſt wieder auszugleichen, und ein ähnliches Vertrauen zu gewinnen. Herr Candidat Hau⸗ polder übernahm nach einiger Unterbrechung den Elementarunterricht des Herrn Sartorius, Herr Oberlieutenant Häniſch den mathematiſchen Unterricht des damals an das Gymnaſium nach Liſſa verſetzten Herrn Ciechansky, Herr Maler Deiker den Zeichenunterricht des ab⸗ gegangenen Herrn Becker, und zugleich wurde noch in demſelben Jahre Herr Prof. Herbſt als Oberlehrer an unſere Anſtalt berufen. Nachdem darauf im folgenden Jahre 1821 Herr Oberlehrer Benekendorf die mathematiſche Lehrſtelle erhalten, die durch den plötzlichen Ab⸗ gang des Herrn Häniſch ſobald ſchon wieder erledigt worden, und im Jahre 1822 Herr Ober⸗ lehrer Steger als philologiſcher Lehrer ſeine Anſtellung bei uns gefunden, auch das Aeußere der Anſtalt bedeutend erweitert und zweckmäßiger eingerichtet worden war, ſo ſchien wieder eine


