Jahrgang 
1887
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ohne Schildesrand, der mit einem Ziegen- oder Schaffell überspannt ohne jeden Metallzierat war; gleichzeitig muss Ephoros(Diod. XV, 44, Cornel Jph. c. 1.) den Peltastenschild mit zεντ* bezeich- net haben. Weiter rückwärts lässt sich diese Bedeutung nicht verfolgen, überall, wo es von frühe- ren Schriftstellern gebraucht ist, bedeutet es»Speer, Lanze«. Die aealzh ist von Hause aus eine thra- kische Waffe, der thrakische Speer; wenn Dionysios oder vielmehr Varro von ihr als einem Thra- kerschilde reden, so ist dies eine zwar leicht erklärliche, aber ungerechtfertige Uebertragung. Wir finden die zs.ᷣlατas zuerst erwähnt: Herod. VII, 75 GOhixes e ent usv i sꝙœeνiςαν mQꝶιQmQι³‿ς rovres sdrοατεενοωνππο.... l⁶νυ⁴αἀ˖‿.... CeG T0πενέα‿ς.. s0e2α, 1008 O8 xοντια τε Ʒνταμ al‿ εένεαςια ασρια. Herodot zählt die im Heere des Xerxes vertretenen Völker auf und beschreibt ihre Bewaffnung, und zwar in der Regel so, dass er erst die Schutz-, dann die Angriffswaffen an- führt(vgl. c. 72 sm ueν τνσρ*ν†ꝓαέανσ ᷑Qοις τςρανεα εᷣνενμ̈ᷣs, dεdαs de G.⁵ααmsς, di᷑α ε d ueyd⸗αςε, 20 d daoνd l sy Tεεαο⁶ι), Genau so verfährt er auch an unserer Stelle, nur dass die Schutzwaffen bei den Thrakern wegfallen, und dafür die Beschreibung ihrer Kleidung tritt. Die nelrae werden bei den Angriffswaffen zwischen den dævra und sy xεεεοεαα aufgeführt, an Schilde dabei zu denken, ist daher misslich. Von den Peltasten sagt Köchly-Rüstow Griech. Heerw. p. 130: »ein längerer, bis 5 Fuss langer Speer, den sie neben ihren eigentlichen Wurfspiessen mitführen, kann als Stosswaffe benutzt werden«; in der thrakischen Ausrüstung wird die zεννκ⁷ dieser längere Speer gewesen sein. Dass die aristotelische Definition auf Herodots zelrae sich nicht erstrecken kann, legen Stellen, wie VII, 89 4οωας ϑ ιτιι ouæ Zotode nahe. Zur gleichen Annahme ge- langen wir bei Aristophanes: Acharn. 159. 160 10τι(GOGeρμι 4dv νςι uο dαραννϊ uαανυν ⁹⁸‿ adτmQσκατοντ viν BOαταιαν οw⁰ Von den beiden Deutungen des Scholiasten: lrαᷣ̈mοντιςονοσν.. zdradoduoëvrae enredo ⁴ois uexod ist die zweite allgemein angenommen(= niedertartschen), und doch ist sie haltlos.»Die Thraker werden Böotien niederkämpfen« um einen farblosen Aus- druck zunächst zu gebrauchen, dies geschieht mit Angriffs-, nicht mit Verteidigungswaffen, daher kann nur urauντ⁴ςνoe hier zutreffen. Ebenso steht es mit mehreren Stellen Platos: Leg. VII, 8, 13 D. xενεταασνεια, die Kunst mit der ε⁴ατιν zu kämpfen d. i. mit einer Angriffswaffe, nicht mit einem Schilde(vgl. rοεέσ, 1 Ʒ◻⁵ννοονταν]); Protag. 350 A. xlνεs ε ππατ⁴ας ενάεε(νν&ννμενν αο 0,1SO4 G); Oi erdoτιαοι oi uis; 0d ε⁵ετα˙ςτιααιο, Theaet. p. 165 D. neAraαντιια υ d. i. ein Mann, der die elr, zu führen versteht(vgl. deοvroτι◻α). Die aε⁴⁵ταα werden geschwungen: Aristoph. Lys. v. 563 Hre9 α‿ι⁶οέσς τππηπτπνmνν³τ Hεουν τ⁴ἀmνιντιον, Eurip. Bacch. 678(ed Bothe) rας ν ⁶εοο mεdναονασασ, vgl. Homer Ilias V, 563 Geεlνꝙε⁴ιν, XXII, 183 ueldν, Eurip. Rhes. v. 351 0 OOv d⅜xονd eνιμν, Iph, Taur. v. 772 Jöy x ad³ιωμ. Vom Speere spricht Eurip. Rhes. 386 49Sa ⁵νετν(vgl. Ilias VI, 306 dεο φmOs), ebend. v. 460 ε⁵ετι³ εοειοσα(Ilias III, 358 sy ν0 dd υυρα οmποεστο, Plut. Aem. Paul. 19 r³ε ⁴αοςας τοωοεσνυειαιες roα εος). Die nsArh glänzt auf den Schultern: Eurip. Rhes. v. 291 ⁴α* 0' sn' μ Ʒωαοανσιτ rtÜe⁴os axuns, der Speer, nicht der Schild wird sn μuωQꝛ ęgetragen. Der Peltastenschild war: 000inιeμχς (Aristoteles), konnte daher auch nicht glänzen. Diesen Widerspruch empfand Grote und urteilte mithin: V p. 268»die Beschreibung im Scholion ist mit Vorsicht aufzunehmen«. Der Speer trägt Tuαοmνο,υω τνmπ, wie die zur] TOuGναονανοο(Eurip. b. Pollux X, 145) vgl. Vergil Aen. V, 305 levato lucida spicula ferro. Die elr, wird gefällt: Eurip. Rhes. v. 348 rcvν υmνοον LL10& r00GQee r öuud erav. Wie an den angeführten Stellen die aεᷣ⁵τ†, wird an anderen νννοο oder Aop xy als Waffe des Rhesos genannt: v. 436 aπς μοωι Axuddede 10 νφe᷑ο ddνναᷣto, aνς ι ich 3*