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ein Vorgang, der bei einem Heere von 10000 Mann recht wohl Xenophon selbst entgangen und ihm von den Beteiligten(1 ˙Qᷣςα) mitgeteilt sein kann. Wenn Nitzsche dieser Interpretation entgegenhält, dass man dann leyov verlangen müsse, so betrachtet Xenophon die Augenzeugen, denen er seine Angaben verdankt, als seine Gewährsmänner und spricht von ihnen im Präsens, das verforderlich ist, wenn die Angabe als eine noch immer verbreitete zu betrachten ist«(Krüger Griech. Sprachlehre § 53, 2 A. 3). vgl. Hellen. VII, 1, 30 αά...§ 31 16„ο ο¶m έ G§ 32 SꝓœHαoαν, worauf schon Krüger de authentia p. 6 A. 22 hingewiesen hat. Das Präsens statt des Perfekts finden wir von lséyecv gebraucht in Anab. III, 2, 8 xH⁴ν τυν ⁵Ʒααςιρον ειαοοeiceᷣꝭν λεςμνε KA⁴νκυ,§ 33 ols Aéyee Seuoo*⁵όv, vgl. Agesil. II, 13 xοοσοπνἀ⁴˙ς‿ανυντνεές τινυες τυυν inευν ⁵μέωμααναντ τι...... 2l.l J1τ⁶ Ein ähnlicher Vorgang, wie hier, wird IV, 5, 18 berichtet: ol s dνμνν dveᷣeνντ ⁶ 80dαντο εν᷑ον τs dοm⸗Qς οοο dοοααα ερονααν. Anstoss kann auch das Wort οαmπη̈ι nicht erregen, da Xenophon II, 2, 19 das Substantiv dũπο gebraucht(vgl. Thukyd. III, 22, 4). Aus Xenophon scheint es von Arrian aufgenommen zu sein: I, 6, 5 zoıs d60duνmσσχαᷣ τσs ³ς 2,οαα6ς, wie diesem ja auch, II, 10, 3 z05* ‿ςρμνα˙ςσννννυαἀ‿ τ.... auvνναάν τ ꝙdα⸗ννοο die im vorliegenden§ gebrauchte Metapher vor Augen schwebte: ³⁴ς ϑε τ⁴σεσυοιμεέυυυνν sSeauuœeve e vis αyyos.
3) Die Vergleichung mit Arrian, der offenbar den Stil Xenophons nachzuahmen sich bemühte und ihn weit mehr nachgeahmt hat, als z. B. Abichti¹) anerkennen will, kann vielleicht dazu führen auch II, 4, 14 die ursprüngliche Lesart wieder herzustellen: αααεεαο μενέόα αοι μνν³n u O.ααιέο τανντοιωυν εςσν⁶σσν. Krüger und Rehdantz verbinden εν⁵συσ als Genetiv des Inhalts mit ncοαοεςοωα(V, 3, 12 ⁴νο dεννσσν, nach Vollbrecht dagegen regiert dæᷣνας nach Analogie der Ad- jektiva der Fülle den Genetiv. Gegen die erste Erklärung spricht die Trennung des Genetivs von seinem Substantiv durch drei adjektivische Attribute, gegen die zweite die sonst übliche Verbindung von dοσ mit dem Dativ. Aus Arrian Anab. VI, 29, 4 luα—μ sν d‿αοσααα εν τα ααoeεα r Sαονάν Kòoν εxiνον τανρσο, ν εο υοεν αμοσσο νπᷣαννεοσνσα dεeνοασάαν τπαωνιτοινι(vgl. Xenoph. Anab. V, 3, 11 xεν εε ἀιντον τον ναον ⁴ σοο 1μμεοαυν εννσάισν ενεενε)) hat Abicht Arr. V, 11, 1 drο.... OdMosiα els dντονςν ⁷εμνοσσνσin dαosν dẽαe τντοιυν dεννσυν geändert. Offenbar
¹) Einleitung z. s. Ausg. p. 15.»Von einer speziellen Benutzung, des xenophontischen Stils, wie sie zuerst Photius hervorhebt, sind nicht viele Spuren zu finden.« Die Schrift von Doulcet: Quid Xenophonti debuerit Flavius Arrianus ist mir nicht zugänglich gewesen; von eigenen Beobachtungen, die sich leicht ergänzen lassen, führe ich an: I, 2, 14 u. 18= A. II, 2, 63 I, 2, 27= A. I, 5, 4; 1, 3, 1⸗= A. II, 6, 4. V, 24, 8. 25; 2. VI, 7, 1; 1; 4, 18 = A. VII. 22, 3; 1, 5, 10= A. I, 3, 6. VI, 23, 6; I, 7, 4= A. V, 26, 8. VII, 8. 1. 10, 5; 1 8, 18 = A. III, 2, 2; 1, 9, 13= A. I, 8, 7. VII, 15, 2; I, 10, 9. A. II. 13, 1; II, 1, 8= A. II, 15, 3. III, 20, 5; II 1, 17= a. II, 26, 33 II, 2, 13= A. II, 7, 3; II, 3, 11= A. III, 6, 9; II, 3, 18= A. IV, 15, 4; II, 4, 42— 4 VII, 17, 1; II, 5, 23 a. VI, 29, 3 ⅜ III, 1, 2= A. VI, 12, 2; III, 1, 8 A. IV, 15, 5; III, 1: 21— A. V, 27, 7; III, 1, 24= A. IV, 11, 5; III, 1, 26= A. VI, 13, 5; III, 1, 39= A. IV, 15, 5; III, 2, 7= A. III, 19, 3; IV, 1, 11= A. V, 11, 2; IV, 2, 11= A. IV, 25, 23 IV, 2, 18= A. 1, 27, 6. IV, 27, 33 1V. 3, 9 = A. 1, 23, 5; IV, 3, 13= A. II. 3, 8;3 IVv, 5, 9= A. II, 3, 4; IV, 5, 24= A. I, 26, 3; v. 2. 17 A. III“ 14, 3; VI, 1, 20= A. 1, 4, 7; VI, 2, 8= A. I, 26, 5; VI, 4, 9(IV, 2, 23)= A. IV, 6, 5; VII, 1, 6= A. VII, 25, 5. Bei dieser Gelegenheit sei auch auf eine Nachahmung Nenophons durch Plutarch(Timaios) hingewiesen: II, 4, 18 49, d³ν εeεέατιν ꝙ⁵μνμν ταρνενεςινσαι ⁶e³⁶ςσοςι ν υριν ο‿ᷣαᷣα eν⁊ααν und Plut. Timol. 27 r0ν rοταιμν aατοες Ta⸗ 1usuovra coν aioug 16 π2έάᷣ⁴ιν ε‿οιςα εενιεέιουμυν ⁴μ⁴eφιειναα‧, I, 9, 17 drodreuu dA*ννυσν und Plut. Eum. 14 10„ d 21νυνν στςραασσGν, I, 8, 18 und Plut. Eum. 14 z⁴s zε doο:᷑έ⁵id dreiovτο να ωνσ ⁶⁴ασετισσιε&midoveoavres, sowie auf eine auffallende Uebereinstimmung zwischen Anab. III, 2, 22 mit Hellenic. IV, 2, 11: Anab. zdvres pdᷣ⁹ eocanio h u το⁶⁶σ ⁰eTOK2νε*παρρτ ομeoo d*, 9ννι⁶σιm—Qποο ds zyde diα⁵αον piνννται ονs r0 p6νν βορεροντεs, Hellen. oi ypo ora- uol pds rats yyas 0d*ꝓ⁴ν qνν ἀνς νοεα εατοα, οωπο⁹οεαστεα νυννυνrdt, 4rε᷑νςι⁴‿ντes treno³ orαο¹ 1⁶mν ν
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