Jahrgang 
1887
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ueεναντυασαν vor, vielleicht dürfte sich uerd oνν αςν empfehlen, wie es auch in§ 10 heisst: elud ydo ouς zuντs,ανονμέενο ʒMdéoxdde au⸗ dzu‿⁸s, 10 dνο στςρααevννμα ν⁶οεκν vu. Das Pronomen . in§ 14 beziehe ich mit W. Vollbrecht(Philol. 36 p. 354) auf Neon; Xenophon glaubt diese Erklärung dem Andenken des Lakedaimoniers schuldig zu sein, mit dem er, von einem Falle abge- sehen, während des Marsches sich stets in Uebereinstimmung befunden hatte(IV, 6, 3, 100r6* Xcl- 0⁰⁶⁰GG.,:/ᷣl έevooένν ⁶μυνοων ε‿ρον ευντν τπσεειι ε έεεo).

10) In VI, 6, 32 G8ͥᷣ̈ wgdντde.... 60ε scv GOMoꝗmα d μμα ⁸εlς αϑ ς eνtνeνυο 10 dονπτ mππμ⁶μ⁵μεννοο roονυςσ ποννεηαμιονςι σ τοωσς εοςι μm⁷B0Tao sind die Worte 1‿ᷣ ιμςπνĩτι π̈ιινο- uevozc ein erklärender Zusatz zu x06G⁶,⁴οο, der, am Rande beigeschrieben, an der unrichtigen Stelle in den Text geraten ist. Die Soldaten wollen beweisen, dass sie σπαμι dd. h. ihren Führern gehor- sam sind: Gegensatz zu zαναοα ist ein rodreuuk dæναατον(II, 6, 9) vgl. Plato Gorg. 494 a dο A6εαςι τουν rοε ιαονἀςετου ειυιασσαμονιεμςσεεον εdνα τν⅓ τον αααμιον. Abgesehen davon, dass der Sin- gular rc eςνw1 nicht am Platze ist, wird durch diese Zuthat auch der Gedanke abgeschwächt und die Gültigkeit der im zweiten Satze aufgestellten Behauptung erheblich eingeschränkt. 1 αμοπd1⁷ meeενμεκν hat daher ebensowenig Berechtigung, als I, 4, 15 26νυοοςα παεια⁵ιοαμέμνος oder Kyrop. I, 1, 1 Teέειννοσς.

Ich wende mich nun zur Besprechung einiger Stellen, an denen mir die Annahme von In- terpolationen nicht gerechtfertigt oder die bisherigen Erklärungen nicht zu genügen scheinen.

1) I, 3, 8 macht Hug gegen die Echtheit der Worte: uεraεμαηικ να ν εέ̈ενᷣuνεν αάνμτν‿ν Aατιο /* ουχ᷑ eενα geltend: es läge kein Grund vor, weshalb Kyros und Klearchos zweimal das- selbe eitle Spiel aufführten, zudem werde eine neue Botschaft des ersteren nicht erwähnt, und drit- tens müsste die Antwort des Spartaners lauten: εꝓꝓρ εᷣ αατ ν †ρφαOσνά. Obwohl auch Vollbrecht in seiner neuesten Ausgabe sich dadurch hat bestimmen lassen, die verdächtigten Worte einzuklam- mern, scheinen mir Hug's Argumente nicht die Tilgung derselben zu rechtfertigen. Von wiederholter Einladung des Kyros ist ausdrücklich die Rede:§ 8 uerenéunero,(nicht uerensuννινατ),§ 10 ueraneu- roOενοι(nicht Aercneuνναᷣαεᷣeοοσ) αἀι ο εννει(nicht ⁷νε⁴ανQ εεαναά. Grade dadurch dass Klear- chos wiederholt die Aufforderung des Kyros zurückweist, will er die Soldaten in der Meinung be- stärken, er habe sich von diesem gänzlich losgesagt und stehe auf ihrer Seite, Seine Antwort braucht auch nicht zu lauten:»ich werde sagen, dass ich nicht kommen werde,« ebenso bündig und korrekt ist die Erwiederung:»Wiederhole deine Einladung, ich werde ihr aber nicht folgeleisten.« Nicht auf die Erklärung des Feldherrn vor den Soldaten kommt es an, sondern auf seine Weige- rung, dem persischen Prinzen zu Willen zu sein; erstere giebt er nachher selbst in der Heeresver- sammlung ab:»obwohl er nach mir schickt, will ich nicht zu ihm gehen«. Welches Motiv den Interpolator hier bestimmen mochte, obige Worte beizufügen, ist nicht zu erkennen, da dieselben weder zur Erklärung, noch zur Erweiterung der Darstellung Xenophons bestimmt sein können, son- dern etwas ganz Neues und Fremdes enthalten würden. Auch Kappeynes Ergänzung von αις (Mnemosyne III, 383) entspricht dem Sinne unserer Stelle nicht; Klearchos fordert Kyros nicht auf, wiederum d. i. noch einmal nach ihm zu schicken, sondern empfiehlt dem königlichen Freunde, auch fernerhin ihn einladen zu lassen, doch werde er diese Einladung zurückweisen.

2) Fast allgemein hat man I, 8, 18 die Worte: 16 όι νε rνεs ds acd d dοσσιασι προο OOοσa*6οιmηπσαααν für unecht erklärt und beseitigt. Wenn 16/ zzves eine Ergänzung aus einem anderen Schriftsteller anzeigen und diese sich auf das ganze Heer beziehen soll, wird man kaum anders können, zumal da Xenophon hier als Augenzeuge berichtet. Es ist aber nicht ausge- schlossen, dass nur einzelne Abteilungen der Griechen mit den Schilden an die Speere schlugen.