Jahrgang 
1887
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12 die der gewöhnlichen grade entgegengesetzt ist: dranruσoeiv heisst»zusammengefaltetes aufrollen«, während es an der gedachten Stelle mit»zusammenfalten, zurückfalten«(= μαπτνσσσέισ) übersetzt werden muss, was der Bedeutung von de in Zusammensetzungen widerspricht(vgl. dvchν, duα erduννμ]). Ich halte es daher für unrichtig, der Interpretation eine Stelle zugrunde zu legen, die selbst noch ohne genügende Erklärung ist. Von der Verlängerung der Linie braucht Xenophon dvrelν vgl. Kyrop. VII, 8, 5. 16. 23, dem dvcoreivern wird νανooev gleichgesetzt Plut. Pelop. c. 29. Gegensatz zu dvoretvscu und dvanruooeiv ist νναννν(ν το ⁵αιοο) und νυνχε, Zweck des dvcreivsev und dva- nrUoœασeεtv ist eine Umgehung zu verhüten, was eben durch Verlängerung der Linie geschieht(Jahrb. f. Phil. 1883 p. 820). Bünger(Jahrb. f. Phil. 1885 p. 262) hält mir entgegen, meine Erklärung wäre nur für spätere Schriftsteller zulässig, nicht bei Xenophon. Abgesehen davon, dass Plut. Pelop. c. 29 auf einen Schriftsteller zurückgeht, der Xenophons Zeit nicht sehr fern steht, wird dieser Einwand dadurch hinfällig, dass ich ννανoνασσν in einer Bedeutung fasse, die ganz gewöhnlich und auch Xenophon geläufig ist: de re equ. XII, 6 xrégvyes sv ro Juυνμςα απνοαασνεti, örav ey duioντα, öues dmτ ϋονnν drdv e adrdtoντα, snuußstovre. Ebensowenig stichhaltig ist sein zweiter Einwand, das von mir angenommene Manöver sei überflüssig und ungenügend; Verlängerung der Linie lassen wir auch heute noch eintreten, wenn wir eine Ueberflügelung verhindern wollen; von»einer Aufstel- lung mit dem Fluss im Rücken« kann aber gar nicht die Rede sein, da bloss der rechte(später linke) Flügel der Griechen an den Fluss sich anlehnte. Das griechische Heer bleibt in seiner Stel- lung und sucht sich nur durch Bildung einer Defensivflanke zu decken, dazu werden die Leute durch Verlängerung des Flügels gewonnen; diese setzen sich in einem Haken zur ursprünglichen Aufstel- lung an. Die Bildung der Defensivflanke wird durch nνινιεν παππ⁹ᷣꝭ ν ππτυταμν angedeutet. Durch welche Operationen dies geschieht, wird nicht angegeben; es genügt, dass Xenophon den Erfolg derselben, nicht diese selbst anführt.(vgl. Arrian II, 13, 1 ds.ννισα μεςον ατον τε al⁴ AXενοσοσ[rO⁷ιννν Eiαρᷣem ν zο⁵αάσ᷑ d. i. den Euphrat zu überschreiten und s. w.). Was sodann die Interpretation von§ 10 betrifft, so stehe ich nicht an, οααμννν⁴ιιμεανο τ αἀντο u mit Mangelsdorf zu übersetzen:»Der König wandte seine Phalanx in ebendieselbe Formation um,« obwohl zαοαναέκ.νμεραᷣh meistens dem Verbum ασειοσεανναᷣ hentsprechend gebraucht wird. Letzteres gilt auch von zαοmrecv, während es an anderen Stellen doch auch ein»Umändern in einen anderen Zustand« bezeichnen kann: Plut. Romul. c. 26 αορναμαετ=ν sεςᷣ ⁴μοπας.ναν.. dο τ G.Eνιμα̈αοσ... Für unzulässig halte ich dagegen die Verbindug der Worte: ⁶σmσνε τ έ ν μαανο‿υμε̈νο συν*s mit sls 10 αντο mτm⁷. Gegen diese Annahme spricht zunächst, dass sie sich nicht unmittelbar an dasselbe anschliessen, sondern durch æærsor=εν riav ez pauppc davon getrennt sind. Sodann genügen auch die angeführten Beispiele keineswegs, um die Verbindung von 10 ατ mit οeo hier zu rechtfertigen. Mangelsdorf verweist auf Kyrop. VIII, 2, 5 oxneo 7⁴ο α eενπναά sερeνάχ uεydt sici, alrd 16v τν τοοmπον,... e&unεειννν⁴αα, er hätte auch auf mehrere Stellen des De- mosthenes Bezug nehmen können: Demosthb. I, 15 r% ανπαων τρρσοων έσmσεςσ,.ͤ.. 0010, genau so IV, 39, ohne folgendes oöro: IV, 21; IX, 30. An allen diesen Stellen verbindet sich αααεο nicht mit 6 ³s, sondern mit zcrd r6 ατν τρmπον(etwa wie Soph. Elektra v. 25 ³omεσ,... 0.α⁴mπ³*ς). Anders steht es mit Demosth. VIII, 14 0180«e rode Bu⁴‿ᷣvriõoves usvstu en vi dvoiae ihs rie 5»öy, Plato Phaedo 86 a elreg dsε dεευερ⁴ό‿ιτο τά ἀτ 4ν½ ασπνι οα, Leg. 671 c. rvν αυτον nAd⁴oονν ςσπεοι irs, Lys. 203 c. do d 1ᷣεετονι αιτος dρος οσοσες τ ττάrοαιςςσι σ⁷, aber in allen diesen Beispielen bleibt für den Satz mit Goweg dasselbe Prädikat und die Verbindung wird