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sprachforschung bleibt es jedoch, erschöpfend und mit dem gräcoitalischen stammgut vergleichend die lautgesetze zu constatiren, die bei der aufnahme resp. umbildung griechischer wörter in das lateinische platz gegriffen haben. auch des vergleiches mit den übrigen italischen sprachen wird man nicht entraten können, wobei die werke von Corssen ²³³⁴) vorzüglich zu berücksichtigen sind.
plebeiorum solorum concedi possunt.— die bunte anordnung vermag des verfassers verdienst nicht zu schmälern, um so weniger, als derselbe auch noch andere untersuchungen über die von ihm bei Plautus gefundenen lehnwörter angestellt hat. wärend er das I. capitel, in welchem sich die oben genannten 27 rubriken befinden, docabula graeca sine insolita mutatione recepta“ betitelt, betrachtet er im cap. II: docabula lalina, quae originem e graecis trahunt solche griechischen wörter, welche mit lateinischen endungen versehen sind; es ist unbedingt zuzugeben, dass hierin auch ein erhebliches moment für die beurteilung der gröszeren oder geringeren assimilation eines fremdwortes liegt. cap. III: voces et formulae graecae sine ulla mutatione latine loguentium sermoni intermiwtae.— cap. IV: Pocabula lalina graeco more mutata. cap. V: de pocabulorum graecorum apud Plaulum significalione!— cap. VI: de titulis comoediarum graecis.“ — Goerke, der mit groszem fleisze gesammelt hat, beabsichtigte, seiner vorrede zufolge, seine untersuchungen auf das übrige gebiet der älteren poetischen literatur auszudehnen, ein unternehmen, an dessen ausfürung ihn leider ein frühzeitiger tod verhinderte.
234) über die sprache der Elrusker. 2 bͥde. 1874 u. 75.— beiträge zur ilalischen sprachkunde. 1876.— vgl. Etrusker 1 303 f.: culchna(vννι ãꝛ⁷; p. 478 f.: ipa.„½, zea geldr, chua Zosr; cupe= 13Q mit abgestoszenem „; huins Chinnus pννοπ, fruntac 6 G%2616 ¶1ỹ)⁴, ture(= T09euT SS). zathrums zalhrms zaturumus = dαατοοεματα d); pruchum z96 Tovr, nicalh um amim athum vEa T91Ov hAiergov, chun 7ν thii d*rov, ceptaphe 5zordproy, cepen zyzrior, lupus y⁊wpeus(sculptor), acc. lupum y Iugea; nehe = hveyze, pecse= z e, turioce= 3rögevoe, lupice= p 2u He(glubere).— die zal dieser etymologi en könnte durch hinzunahme der vielen von Corssen besprochenen eigennamen noch erheblich vermehrt werden, doch müssen wir bei dem hier gegebenen stehen bleiben; übrigens findet sich Moriz Schmidt, Jarb. 109, heft 12, 1874, p. 795— 813 bewogen, die richtigkeit obiger etymologien zu bezweifeln. auch fehlen nicht, stimmen, die das etruskische seiner abkunft nach aus dem indoeuropäischen zusammenhang herausreiszen, vgl. Tar*lor, lhe Etruscan language. London 1876, sowie Zarnche, literar. centralbl. n. 24, v. 10. Juni 1876, p. 797.— die von Corssen in seinen beitr. 2. ital. sprachk. p. 232 anm. gegen die entlehnung von crapula(ind. p. 27) aus 9 α ι[ z gerichtete beweisfürung, welche„die eigenen wege, auf denen fremdwörter gehen' nicht anerkennen will, weil durch dieselben ein widerspruch mit den lateinischen lautgesetzen entstände, beruht zum teil auf einer verdrehung meiner eigenen worte. es heiszt ind. p. 27 ann. 67: negat Corss. taedam, pilleum, lilium,(etiam Proserpinam), multa alia Romanos a Graecis accivisse, quae singula nos refutasse putamus. hic de crapula nil aliud dicendum censemus nisi quod, cum multa rerum culinariarum vocabula a Romanis tralata sint nec non, quae ad potandi genus spectant ut amphora(ampulla), amystis, cadus, carchesium, cyathus, cymbium, epichysis, hama, lagoena, lebes, lepasta, propinare, scaphium, verisimile est tantam copiam bibendi vasorumve nominum secutam esse denique crapulam.“ darin steht aber nicht, dass crapula ein lehnwort sein müsse, sondern dass warscheinlich mit und auf die grosze menge entlehnter namen für zechgelage und trinkgefäsze auch der ausdruck für den rausch', nicht als ein erzeugnis griechischen kunstfleiszes bei den Römern, wol aber als benennung herübergenommen sei für den trunkenen zustand in den sich die Römer, dem beispiel der griechischen schiffer und kaufleute folgend, versetzten. das berauscht sein kannten sie natürlich: dazu bedurfte es keiner fremden anleitung; hatten sie doch schon ihr eigenes wort ebrius mit seinen ableitungen ebriolus, ebrietas, ebrio, inebrio, ebriosus, ebriositas u. s. W. es gab aber auch einen fremden namen für den rausch, nämlich crapula; auch sind die ableitungen dieses wortes so spärlich(crapularius orapulatus crapulentus crapulosus: nur das erste schon bei Plaut. Stich. 230 Rilschl(I 3, 74), dagegen die drei andern erst Vulg. psalm. 78, 65, Amm. 29, 5, 54 und Jul. Firm. math. 8, 20), dass schon aus diesem grunde der verdacht der entlehnung erregt werden muss. eine misshandlung ihrer lautgesetze aber hat die lateinische sprache bei der aufnahme griechischer wörter mehr als einmal geduldet, wenn gleich die ansicht Corssen's, crapula sei von der w. crap-, carp-, von einem stamm mit Crap-u-s, crep-a, crep-u-=s, crepp-u-s, cap- ra, cap-e-T und etrusk. Chelphun-
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