Einflüsse in Schillers„Kabale und Liebe“, 5 b. Welches Zeitbild gewinnen wir aus Schillers„Kabale und Liebe“. 5c. Zeige, daß die beiden Liebenden weniger an der Kabale als an ihren eigenen Schwächen zu Grunde gehen. 5d. Charakteristik einer Persönlichkeit aus„Kabale und Liebe“. 6(Kl.) à. Ein Original. 6b. Wie stellt Homer körperliche Gegenstände dar?(nach Lessings Laokoon.) 6. Wende die von Lessing aus der epischen Technik Homers gewonnenen Grundsätze auf ein anderes Epos an. 6d. Der fruchtbare und der fransitorische Moment werden an Bildwerken erläutert. 6e. Ikarusflügel. 7(Kl.) a. Treue und Untreue in Goethes „Götz von Berlichingen“. 7 b. Götz und Weislingen— Soldat und Diplomat. 7c. Wende auf Weislingen das Wort an:„Untreue schlägt ihren eigenen Herrn!“. 7 d. Zeitströmung und Erlebnis des Dichters in Goethes Götz. 7e. Die Lage der Reichsstände und der Bauernschaft im Anfang des 16. Jahrhunderts(nach Goethes Gôötz von Berlichingen). 7f. Das Automobil. S8a. Novelle oder Gemälde nach Liliencrons kleiner Ballade. 8b. Das Bürgertum in Goethes„Werther“ und in „Hermann und Dorothea“. Sc. Revolutionäres in Goethes„Werther“. 8d. Kon- servatives und Fortschrittliches in Goethes„Hermann und Dorothed“.
Ol. 1(Kl.) d. Die religiöse Grundidee in Lessings„Nathan“. 1 b. Was versteht Lessing unter Freimaurern?(nachzuweisen an„Ernst und Falk“, Gespräche für Freimaurer). 1c. Kommt man mit der Einstellung des Lessing'schen„Nathan“ durch die heutfige Zeit? 1d. Der wahre Bettler ist doch einzig und allein der wahre König(Nathan ll, 9). 1e. Ist der Ausruf des Klosterbruders(Nathan IV, 7)„Bei Gott, Ihr seid ein Christ, ein besserer Christ war nie!“ berechfigt? 2(fI.) a. Das Stadtbild von Wetzlar. 2 b. Mein Heimatdorf(Geschichte, Menschen, Landschaft). 5(Kl.) a. Welchen Wert hat für mich unsere Studienfahrt nach Frankfurt gehabt? 5b. Die zwei Welten in Hebbels„Herodes und Mariamne“. Sc. Thomas Becket nach K. F. Meyer„Der Heilige“(Versuch einer Deutung des Kanzlers und Primas). 4(l.) Thema nach eigener Wahl. 5(Kl.) a. Wandern und Reisen. 5 b. Meine Lieblingsbeschäftigung in meinen Muſßestunden. 5c. Die Siegeskraft der Wahrheit in Goethes„Iphigenie“. 6(Kl.) d. Das Tragische in der lphigenie des Euripides. 6b. Befolgt Euripides in seiner Iphigenie die Gesetze, die Aristoteles für die Tragödie aufstellt? 6C. Dal Ihr gehorchet, ist schon gut; doch fragt man auch, warum Ihrs tut. 7. Prüfungs- aufsatz(siche unten).
e. Aufgaben für die schriftliche Reifeprüfung.
1. Deutscher Aufsatz(zur Wahl): a. Heldengestalten der griechischen Dichtung. b. Die wirtschaftliche Bedeutung Wetzlars. c. Licht⸗ und Schattenseiten des deutschen Volks- charakters in deutscher Dichtung. d. Welchen Männern gibt die Geschichte den Beinamen „der Große2
2. Lateinische Arbeit: Uebersetzung von Cicero, In Verrem V C. 45.
3. Griechische Arbeit: Uebersetzung aus Thukvdides VII, 72—75.
4. Mathematische Arbeit: a. Einem Schiffe, das mit 8 Kn. Fahrt N 60°W steuert, um nach vierstündiger Fahrt die Richtung in SW zu ändern, wird 2 Stunden nach der Abfahrt ein zweites nachgeschickt, das genau die Richtung nach Westen einschlägt. Mit welcher Ge- schwindigkeit muß das zweite Schiff fahren, um das erste einzuholen, und nach welcher Zeit sind beide zusammen?


