b. Ein Probierrohr aus Glas hat die Gestalt eines hohlen Zylinders, der unten durch eine Halbkugel geschlossen ist. Die Dicke des Glases ist d= 1,5 mm, der ãuftere Durch⸗ messer 2r= 1,7 cm und die Gesamtlänge!'= 15 cm. Wieviel gr Quecksilber muſi man einfüllen, wenn das in Wasser schwimmende Rohr 5 cm aus dem Wasser herausragen soll?
c. Welche Werte von X genügen der Gleichung X³= 4— 3i12
f. Einrichtung des künstlerischen und technischen Unterrichts.
Der pflichtgemäßze Zeichenunterricht wurde für die Klassen VI bis O III allwöchentlich in 2, für UIl bis Ol alle 14 Tage in 2 Stunden nach den neuen Pichtlinien erteilt, Soweit es beim Fehlen eines Zeichensaales möglich war. Werkunterricht konnte in Ermangelung eines geeigneten Raumes leider nicht gegeben werden.
Der Gesangunterricht wurde für VI und V klassenweise gegeben. IV und UIII O III und UII. OIl bis Ol haiften je eine Gesangstunde gemeinsam, aufzerdem waren die stimm- begabten Schüler der Klassen IV bis Ol zu einer Chorgesangstunde vereinigt.
Leibesübungen: Der Turnunterricht wurde von VI bis UII klassenweise gegeben; O3l bis Ol waren zu einer Turnabteilung vereinigt, sodaß im ganzen 7 Turnabteilungen be- standen. Jede Abteilung hatte 2 Stunden Turnen am Vormittage, 2 Stunden Spielen am Nachmittage. 52 Schüler beteiligten sich freiwillig an den Leibesübungen, die von Sportlehrer Paulus in der Turnhalle und der Kampfbahn der Spilburg veranstaltet wurden. Im Sommer wurde häufig in der Lahn gebadet, im Winter die städtische Schwimmhalle an jedem Donners- tag zum Schwimmen benutzt. Von den Schülern der Anstalt können 147 schwimmen, von denen 27 es im letzten Schuljahr gelernt haben.
Die Reichsjugendwettkämpfe wurden gemeinsam mit der Staatflichen Aufbauschule und dem Städtischen Lyzeum auf der Kampfbahn der Spilburg am 16. September 1927 abgehalten.
Wahlfreier Stenographieunterricht wurde von einem Lehrer der Anstalt an Schüler der Klassen V- lII erteilt, die wöchentlich 2 Stunden Unterricht in der Peichskurzschrift erhielten; die Gesamtzahl der Teilnehmer war im Sommer 18, im Winter 19.
2. Bericht über die Lehrer.
Zum Beginne des Schuljahres traten die Studienräte Dr. Bürger vom Gymnasium in Traben-Trarbach und Dr. Brans vom Reformrealgymnasium in Lennep in das Kollegium ein, während die Studienräte Müller und Dr. Blume ausschieden; zugleich wurde Studienassessor Dr. Pau an die Anstalt überwiesen.
Zum 1. Juli ging Studienrat Dr. Löwe an das Helmholtz= Realgymnasium in Essen über; für ihn kam Studienassessor Dr. Engelfried von derselben Anstalt hierher; außerdem wurde Studienassessor Laumanns von der höheren Schule in Hückeswagen überwiesen, damit die Unterterfia geteilt bleiben konnte.
Zum 1. Oktober wurde Studienrat Dr. Schroeter von der Staatfl. Friedrichschule in Gumbinnen an die Anstalt versetzt und Studienassessor Weiſi vom Realgymnasium in Hattingen zum Studienrat am hiesigen Gymnasium ernannt. Infolgedessen schieden die Studienassessoren Dr. Engelfried und Fabel aus; der erstere wurde an das Städtische Gymnasium in Steele versetzt, der letztere zum Studienrat an der Aufbauschule in Bergneustadt ernannt; auch Studienassessor Dr. Rau wurde versetzt und zwar an die Aufbauschule in Kettwig; zum 1. November trat Studienassessor Schick von der höheren Schule in Wissen an seine Stelle.
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