Jahrgang 
1902
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Il. Verfügungen den vongesetsten Bekönden.

1. Berlin, den 26. Februar 1901. Übersichtliche Zusammenstellung der Bestimmungen, die zu beachten sind, wenn es sich um Zuerkennung der wissenschaftlichen Befähigung für den einjährig-freiwilligen Dienst an Schüler höherer Lehranstalten handelt.

2. Berlin, den 30. Januar 1901. Erlaß des Herrn Kriegsministers. Geprüfte Zahlmeister- aspiranten, die sich um die Zulassung zur Ausbildung für den Sekretariatsdienst der Militär-Inten- dantur bewerben, haben künftig das Reifezeugnis einer höheren Bürgerschule oder sechsstufigen höheren Lehranstalt oder das Zeugnis über die Versetzung nach Obersekunda als Erweise hin- reichender Schulbildung vorzulegen.

3. Berlin, den 27. März 1901. Das hiesige Gymnasium ist als ein solches mit Ersatz- unterricht für das Griechische in Tertia und Untersekunda anerkannt.

4. Berlin, den 30. März 1901. Die Gesamtdauer der Pausen jedes Schultages wird in der Weise festgesetzt, daß auf jede Lehrstunde zehn Minuten Pause gerechnet werden.

5. Berlin, den 3. April 1901. Mit Beginn des Schuljahres 1901 sind neue Lehrpläne einzuführen.

6. Berlin, den 25. April 1901. Nach einer Mitteilung des Herrn Reichskanzlers wird die Anerkennung des hiesigen Gymnasiums als Gymnasium mit Ersatzunterricht in Tertia und Untersekunda für die vom Griechischen befreiten Schüler von Ostern 1901 ab durch das nächste Gesamtverzeichnis der militärberechtigten Lehranstalten veröffentlicht werden.

7. Berlin, den 4. Mai 1901. Von dem neben dem Griechischen gestatteten Ersatzunter- richte sind regelmäßig je 3 Stunden dem Englischen zuzuweisen; von den übrigen drei Stunden kommen in der Regel in Untertertia und Obertertia je 2 auf Französisch und je 1 auf Rechnen und Mathematik, dagegen in Untersekunda nur 1 auf Französisch und 2 auf Mathematik und Naturwissenschaften.

8. Coblenz, den 8. Mai 1901. Schüler sollen mit der Überbringung von Strafzetteln oder der Einholung von Unterschriften unter ungenügende Arbeiten nicht beauftragt werden.

9. Berlin, den 29. Mai 1901. DieLehrpläne und Lehraufgaben für die höheren Schulen in Preußen vom 29. Mai 1901 werden mitgeteilt, welche an die Stelle der unter dem 6. Januar 1892 veröffentlichten zu treten haben.

10. Berlin, den 19. Juni 1901. Die wissenschaftliche Hilfslehrerstelle bei dem hiesigen Gymnasium ist in eine Oberlehrerstelle umgewandelt.

11. Berlin, den 7. September 1901. Für das Gymnasium ist ein Girokonto bei der hiesigen Reichsbankanstalt zu eröffnen.

12. Coblenz, den 31. August 1901. Eine TafelDie Laufbahnen in der kaiserlichen Marine wird übersandt.