per- atur: lihus n0- loe- luod 1, 45 ulos
jeit,
Gal- Leit Hi isti- nnei- on „aui rium dos inere eiter n0- vocat opti⸗ mini- locis
mani'.
disse- eeft 1“
Bericht über das Schuljahr Ostern 1882—1883.
1. CHRONIK.
Der Unterricht begann am 17. April, Herr Dr. Zimmermann(vgl. Programm 1882 S. 4) wurde an diesem Tage in sein Amt eingeführt.
Am 29. April unternahmen die Primaner und Obersecundaner unter Führung einiger Lehrer eine Fahrt nach Weimar zum Besuch des Museums und anderer Sehenswürdigkeiten, abends fand eine Vorstellung der Perser des Aeschylos im Theater statt, zu welcher die Grossherz. General- Intendanz des Hoftheaters Eintrittskarten zur Verfügung stellte. Wir statten auch an dieser Stelle für die bewiesene Aufmerksamkeit unsern ergebensten Dank ab.
Vom 1. bis 13. Mai war Herr Dr. Schläger zu einer Landwehrübung eingezogen.
Am 12. Mai fand der übliche Spaziergang der Schule klassenweise unter Führung der Lehrer statt.
Am 15. Juni begingen Lehrer und Schüler das h. Abendmahl. Die Beichtrede hielt Herr Oberpfarrer Dr. Marbach.
Am 24. Juni wurde der Geburtstag unseres Landesherrn durch einen Festaktus begangen. Herr Professor Dr. Schneidewind sprach, nach Hervorhebung des innigen, zwischen dem Fürsten und seinem Lande bestehenden Verhältnisses, über die Stellung der Thüringer zur römischen Kirche im Mittelalter. Der Rede folgten abwechselnd mit Gesangsvorträgen Gedicht- deklamationen von Schülern sämtlicher Klassen.
Der 2. September ward durch Vorträge vaterländischer Lieder und Gedichte gefeiert, der primaner Gebser trug ein von ihm verfasstes Gedicht vor.
Die Herbstprüfungen wurden vom 13. bis 15. September abgehalten, das Halbjahr mit Rück- sicht auf die am 18. beginnende 55. Versammlung der Naturforscher und Arzte am 16. geschlossen.
Das Winterhalbjahr begann am 2. Oktober. Mit Anfang desselben trat Herr Dr. Rudolf Flex ein, um sein Probejahr am hiesigen Gymnasium abzulegen(M.-V. 14. Septbr.).
Herr Dr. Flex ist in Jena am 12. November 1855 geboren, besuchte von Ostern 1871 bis 1874 das Gymnasium zu Weimar und studierte dann in Jena und Berlin klassische Philologie und Sprachwissenschaft. Im Jahre 1879 promovierte er in Jena mit einer Dissertation über die alteste Monatseinteilung der Römer, bekleidete in den beiden folgenden Jahren in der Nähe von Bernburg die Stelle eines Hauslehrers und bestand im Juni 1882 in Jena die Prüfung pro facultate docendi.
Die Studientage wurden in der üblichen Weise abgehalten, die Primaner lasen Horaz und Thukydides, die Sekundaner Homer und Cicero.
Am Katharinentage, den 25. November, hielt der Primaner Krug die deutsche Rede zur Erinnerung an die Stipendienstiftung der Reichsgräfin von Elmpt.
Vom 21. bis 24. Februar fertigten die Abiturienten ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten an, die mündliche Prüfung fand in Gegenwart des Herrn Oberschulrat Dr. H. Rassow am 2. März statt. Von 12 Abiturienten des Gymnasiums erhielten 11 das Zeugnis der Reife, 1 musste von der mündlichen Prüfung zurückgewiesen werden; ausserdem bestand ein vom Grossherzogl. Staats-


