Jahrgang 
1876
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i œrsi roν παας oi ε ννέιμεννον επτε τα Téᷣuοαστη ναάνιυςσμοο μεναςον τνο dνονοοσ τοπνπμσμο irοννυέαν εαουσ ννs. Die Worte a öâ ds geben keinen Sinn; man hat zur Heilung der Ver- derbniss verschiedene Wege eingeschlagen, von denen aber keiner zu einer überzeugenden Lesart führt. ¹) Klar ist zunächst, dass das im Plural stehende Subject zu dem Verbum νοσσα in den sinnlosen Worten stecken muss; für dasselbe nun einen Eigennamen, der irgend wo für ein Delphisches Geschlecht sich findet, einzusetzen ist ein Nothbehelf, der wenig nützt. Vergegenvwärtigt man sich nun das Attribut der brennenden Fackeln, und erwägt man das von den beiden andern Ennaeteriden berichtete, so spricht alles dafür, dass die Buchstaben MHAlOAAAE nichts sind, als eine Corruptel von HAlOTAAEN, es ist also zu lesen: 7 α*ϑοαssς τν νμςμραz τeνσον uνμε ναάs dνν eνοσνν Die dann folgenden Masculina οGνGGàνηνεςα und dνατοεεινακντε Schliessen den zxars eαlõs mit ein, welcher ja der Legende nach an dem Angriff gegen den Drachen nicht ploss theilnimt, sondern dabei sogar die Hauptrolle spielt. ²) So ergäbe sich also wie- derum eine Function für unser Collegium, welche dem sonst berichteten sehr wohl an die Seite zu stellen ist. Mit ihrem gewöhnlichen Attribut, den brennenden Fackeln, geben die Thyiaden dem Knaben, der die Rolle des Apollon spielt, das Geleit, zusammen unternehmen sie, und mit ihnen vielleicht noch mehrere aıdec euyysvets(denn der Knabe Apollon ist bei Aelian V. H. III, 1. der dονιαναοοο unter mehreren) den Angriff, werfen Feuer in das Drachenzelt, stossen den Tisch um und fliehen, ohne sich umzuschauen, aus dem Thore des Heiligthums, d. i. wohl des hei- ligen Peribolos, denn der Vorgang fand auf einem freien Platze in Delphi statt. Dies besagt TTO1 Ln d⁵; dieser Platz(dας) ist. inschriftlich bezeugt bei W. F. 436, 7, woselbst nach der Stiftung eines Alkesippos ein Aufzug von dort seinen Ausgang nimt. Wir übergehen hier, was sich sonst noch mehrfach über den Festact berichtet findet; das eine ergibt sich aus dem gesagten zur Genüge, dass das Septerion kurz vor Beginn der Pythischen Spiele gefeiert ward. Diese aber beging man nach C. I. Gr. 1688 im Delphischen Monat Bukatios(Metageitnion, August-September), und begann vermuthlich am siebenten, dem Apollinischen Tage; darauf führt wenigstens der Schol. Pind. Pyth. Hypoth. ſArõldν] dνieer ⁷⁶νννονν dνυνᷣνα ναάτd dνν*νμναν Es würde also das Septerion in die Mitte oder den Anfang des Apellaios(Hekatombaion, Juli-August) anzusetzen sein; denn für den Zug der Knabentheorie nach Tempe, wo der Siegeslorbeer geholt ward, und wieder zurück ist eine geraume Zeit nothwendig. Seiner Bedeutung nach ist das Septerion we- sentlich ein kathartisches Fest, wie alle Ennaeteriden, und zwar eine der ältesten und heiligsten aller Delphischen Feiern, nämlich der mit sacraler Ehrfurcht festgehaltene Rest der alten ennaete- rischen Pythien.

Nach dem vorher entwickelten ergibt sich die Zeit der Herois von selbst. Sie folgte

¹) Wyttenbach: mon dubium quin mutandum in. At istius dödc de probabilem nondum habemus cor- rectioneme an Alolidæo vel 44su⁵σαα O. Müller sagt Dorier I S. 322:Frauen eines Delphischen Geschlechts führten den Knaben, und will ⁶⁷ HI AI OAEIAI und ebenso bei Hesychios ⁴α πάαρ Aενννοέν*εω‿οs ri] lesen, so dass dann die Frauen denselben Namen hatten, wie die Orchomenischen, Orch. S. 161, nach Plut. Qu. Gr. 38 p. 299 f.[So liest auch Dübner, Paris Didot 1841]; in der 2. Auflage ist aus Müller's Handexemplar hinzugefügt:aber hernach das Mascul. A70410.α.l. Herod. VIII, 35. Petersen, Festcykl. S. 32 vermuthet zv⁵ oder Arαv 2πάουναesονιαρνναᷣ 7690 r4.;vielleicht aber fehlt das Subject und es ist das Geschlecht gemeint, das Hesych. A6α rοs τ 1ε⁴ρρένν erklärt, und ds, das nicht passt, ist Ueberbleibsel der patronymischen Form, etwa Alo⁴α⁴, wie schon W. Reiske vermuthet hat, oder 4704α‿⁵ασ vgl. Pind. Ol. I, 164.

²) cf. G. Hermann ad Viger. p. 715, 61: nam in plurali numero quum participium masculinum pro feminino ponitur, euiusmodi erempla qugedam attuli ad Orph. h. 78, 4, eo id plerumque fieri videtur, gquod vel aliud masculinum nomen animo seriptoris obversabatur, vel omnino pluralis plerumque magis inſinitus est, ideogue potioris generis nota-

tionem habet.

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