Jahrgang 
1876
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rois cyvoοαν ε ioviαον rdςσos, droœ‿rsye ds dowst Jsνεςασσ, de&όσ Cr⁴öxοος ε&ν dsνπννον. 9 Wir dürfen wohl annehmen, dass um die Zeit, wo der Tod des Gottes eintrat, auch an seinem Grabe eine heilige Caeremonie begangen wurde, überliefert aber ist nichts. Die Thatsache, dass die Sage Dionysos' Beisetzung in einem Grabe meldet, und dass in Wirklichkeit man ein solches zeigte, sowie, dass bei der Auferstehung des Gottes eine Caeremonie daselbst stattfand, scheinen es nahezulegen, dass die Wiedererweckung des Gestorbenen nicht sofort nach seinem Tode statt- fand, sondern dass vorher eine gewisse Frist verging. Wie lange die Zeit der Grabesruhe währte, ist nicht überliefert. Es lag in der Natur der Sache, dass während derselben Trauer und Stille herrschte. Vielleicht weist die oben besprochene Plutarchstelle def. or. 14 p. 417 c auf diese ernsten Tage hin. Vermuthlich bezieht sich ferner ebendarauf der Name des mittelsten der drei Delphischen Wintermonate, nämlich Iowατεσιπηνοο d. i. Hoosroοαάos ²), von 7M00610oTIh, d. i. das Hinwenden eines Bittflehenden an die Gottheit, besonders um Sühne und Reinigung.*) Demnach bezeichnet also der Monatsname Poitropios etwa einen Buss- und Betmonat. In diesen Monat fallt die winterliche Sonnenwende und auf ihn folgt in Schaltjahren, wie wir sahen, der ενμmρ8ονοο, ein Umstand der darauf hinzuweisen scheint, dass die Trieteris ein früher üblicher Schaltcyclus war. Uebrigens deuten vielleicht auch die dunklen Worte bei Plutarch de ei 9 p. 389 b oben S. 1 über die Zeiten von ⸗6oος und zoyouotvn auf die Tage der Trauer im Wintervierteljahr.

4. Ein Gott kann nicht auf die Dauer todt bleiben, auch durfte das Heiligthum nicht auf längere Zeit einen Leichnam beherbergen.¹) Die Orphische Ueberlieferung berichtet, dass Pallas das noch schlagende Herz des Dionysos gerettet habe und dass aus diesem die Wiederbelebung des Gottes durch Zeus stattfand. Vgl. Lobeck Agl. 557 f. Diese αναςαμoοσ und αενν νενεεσ wird dureh Plutarch de IS. et Os. 35 p. 364f u. de ei 9 p. 388f auch für Delphi bezeugt. Aber auch im Cultus kam diese Anschauung zur Geltung, und zwar in einer Caeremonie, bei welcher wir wieder das Collegium der Thyiaden betheiligt finden. Dies besagt die mehrfach erwähnte Stelle des Plutarch de 1S. et Os. 35 p. 365 a: 2l ⁴ρον τα τοωνwννασον leiννeταe αi o αν⁴ τ*πσσωνυον Aππνοέηισασι oμεειμουσι ταά ϑιουσισo‿ ‿ο dυσαρσeν Arτ6οον εν τ leoο το ⁴ουνos, Oraν αἀχ‿ ϑ(ευυ⁶ες Syiσι τν‿αάν. Denn dass hier das syeioey nicht, wie das ersysigsiν des Dithyrambos oben S. 1, im Sinne des dvceadet zur Ankunft des Dionysos vor der Epiphanie zu verstehen ist, wonach der ganze Akt an den Beginn der Winterfeiern zu setzen sein würde, lehrt der Zusam-

¹) Mueller, fragm. hist. Gr. I, P. 387 u. IV, p. 391. Lobeck Agl. 572 fl. Petersen Philol. XV, 80 f. Wieseler, Delph. Dreif. 22 f. Dass das Dionysosgrab weder als Dreifuss zu denken ist, noch als Säule der Art, wie die auf der Dresdener Basis gebildet sind, geht aus diesen Stellen deutlich hervor. Nachgewiesen hat es zuerst gegen Doetticher Wieseler a. O.

²) Vgl. Hartmann de dialecto Delph. Breslau 1874 p. 11. Der Monatsname Poitropios kommt auch in Amphissa wor, dort fällt er in die Zeit, welche theils dem Delphischen Theoxenios(vgl. Wescher-Foucart n. 360), theils dem Delphischen Endyspoitropios(W.-F. 224) entspricht. In Locri(reν‿⁴ονιιν W. J. 186) wird als dem Delphischen Poitro- pios entsprechend ein Monat Dionysios genannt; in Athen war es der Poseideon.

¹) So ist dann 70rOοπεαιαοο S. v. a. Zérns, was auch oft hinzutritt, ποσ rivᷣ denrνννςν οεmπιαιμ νοο(Eust. P. 1807). Vgl. Aesch. Ag. 1587: r009r96 Qααηeοαο έ ιτιαςι μἀμο⁴‿ Eum. 40: 0 ε᷑mπ ⁶ιm‿μά⁴ν dev eν⁴οαα ϑοιμυνμαοαm ⁵⁸³αν εοντď‿τοε roömαοs. Soph. Aias 1171 ff: d ατ, 119604,9 dsũgo, 2 αrαsε ε‿άαά zεr**αια.οο, s G'εꝙνεναο Sέιε de n008r9 αοο, ν εεμοοσσν εένννν ευμας εεας εα ⸗ς³ ad ασανον birou erruιον ⁴σꝶιέωαόνον. Auch die Götter selbst heissen 71009r061αιοσ‧, z. B. Zeus, vgl. Eust. a. O. deν is τοεm ν εομενο. Den naheliegenden Begriff des Traurigen gibt schol. Lycophr. 974: 2Hασπσσα 1ττοσπτεοσmπησιαον τπηννιρmι⁴ἀν zεricv, Tcοατ⁵ντꝶεν

) Verunreinigung durch den Tod: Hermann G. A.§. 23 Anm. 16. 17. Dadurch war auch die Anagoge der Semele bei der grossen ennaeterischen Katharsis motivirt.