Jahrgang 
1876
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12 . rolg d Bakchische Apparat, die Nachtzeit immerhin eine gewisse Erregung zur Folge hatten, wird man Vir ohne Weiteres zugeben, gewiss aber hat Rapp auch recht, wenn er S. 11 behauptet, dass die onbe Thyiaden der Wirklichkeit nicht selbst von orgiastisch-ekstatischer Seelenbewegung ergriffen ie 8 raseten, sondern nur das mythologische Rasen der Maenaden darstellten. Es fragt sich, ob die 3 . 4 Leigte Thyiadischen Orgien nur eine einzige Nacht währten, oder ob die bisher behandelten Vorgänge na des Mythos auf mehrere Nächte vertheilt zu denken sind. Man könnte z. B. sehr wohl sich vor- 6 1 stellen, dass eine oder ein Paar Nächte ausschliesslich dem Spiel und Scherz mit dem Gotte ge- fuu 3 widmet waren, und dass die Leiden desselben in einer folgenden stattfanden. Es scheint aber, 4 4 wenn wir auf den Mythos hinblicken, doch am wahrscheinlichsten, dass in einer einzigen Nacht hertso die Vorgänge von der Epiphanie bis zum Tode des Dionysos zur Darstellung gebracht wurden. erüst Darauf würde der Ausdruck vos zeeic bei Plutarch de IS. et Os. 35 p. 364 f zu deuten sein, aber die Dol Ueberlieferung ist schwerlich richtig, und es wird vielmehr mit Squire und Wyttenbach vozréliæ Hinx gelesen werden müssen. heꝛei 3. Mit dem Tode des Dionysos schliessen die Nyktelien ab. Was der Mythos weiter er- b fällt zählt, konnte im Cultus nicht mehr auf den Berghöhen dargestellt werden, sondern musste der ein Ueberlieferung zufolge, wenn überhaupt eine Cultushandlung vorgenommen wurde, in Delphi selbst, Var. nämlich im Adyton des Apollontempels, stattfinden. Zeus übergibt, so heisst es, dem Apollon über die Glieder des Dionysos zur Bestattung, dieser aber setzt sie in seinem Tempel neben dem Orakel bei. Vgl. die oben S. 11 angeführte Stelle des Clemens protr. p. 15 Pott. und Tzetzes zu Lykophron lunge Alex. 208: Taαον ντοαα ταςρσ οοςα ε⁴σσνᷣονςα τνπνα τοι ναάοαν Sruεαμο ds νœ νννυν⁴αοεσ ν fedlgoĩc das I ππαννν οσνα Tuiräavse rd hioνεοσοıσ.⁴‿, dιναmσααςασεαάν, derroAdoν Gε☛αρφφ⁵ νν des( aτοων παεέεεννιο sußdévese sig d8 τ rτvονοd τανσεετο, ³εᷣ&2Qωι KoAHliuαeνν 1 dure- aciν Eöogic Jérsi ui Bdxνεον Sεν me αoõmυe ⁷οννο. ¹) Ferner Etym. M. p. 255, 10: Kam As²ναα τν rοiιmανοdσννινμάν εmπεν ⁷ττον εν AeAois Jsrovsn: ¹ 0i* το³ςα ταν 2ννασον) oo Colle d6εν ράρην, rνντ ννᷣσον μνννωσOαοαε⁵εςνss o Trrdves 1 AtrrAνι mπαχιειενιο suνvrss legyre. e d ds.α 1 toοiνπτι α(εςετo.³)) Wirklich zeigte man im Allerheiligsten des Tempels, wo sich voaf der berühmte Erdspalt mit dem Dreifuss der Pythia befand, und wo auch eine goldene Statue des Ja Apollon aufgestellt war(Paus. X, 24, 4), den Sarg mit den heiligen Reliquien, und wer es nicht dher wusste, was das war, hielt den Sarg für eine Art Untersatz. Hierfür haben wir ausser Plutarch Ton in der oben angeführten Stelle de IS. et Os. 35 keinen geringeren Gewährsmann, als den in solchen Dingen wohlbewanderten Philochoros, im 2. Buche der Atthis, vgl. Jo. Malalas Chron. II, 52 p. 45 ed. Dind.: ε slds αnενυνσν st esurch* STεh τ% iαeνο τον αἀάνι οωνάσον Deln Exε εν σσοσν. 2 τ⁴α odι ds ανιον αἀxτοες sæs elc 16 1400ν sτ̈ιμμααε, ααά⁴ε deivανννο d Gοσσαναυαυτο der ꝗuννεꝑνορνάωο τν τον αάeτoν tioννασον ασαάντρςα να dοάεαακτοο Ddονοοςα τ αἀxν σ̈mrο⁴ιιαισο, Doett 8v J 2rεσε eis soνι roν ατo lioviασον ασστνν ¹deενν T* αmν ατον εν t†ος απταρα ν Arröadνα ν½ αρυμασονmν..ϑοον νν ꝙεμναά dντνοsετx 7 Gοος, sv α¶mmỹ⁊0twſerci Ʒeννιααραᷣs sirα vor, SHαeν iννσοο εέ Ssusdν dοοiς zu à³ Goοdτιατο Ksgaliwy d αάẽrd v 26 10 G‿νꝓν Del Todμμαι. Syncellus Chron. I p. 307 Dind.: deςα G*σ téivdoνοο s ouxijs, odx d Oτνας. 1. à püd B0Aouενρ π⁴αοέεσιν ideiν ντ ν» rαmράν εν tao ao ταν dᷣsdνναι εαν Xoνανν, ενιμαά 2⁴ ⁶¶ o Aydæsrue duoναᷣros Ki*αςς ο Néουνποο 1 zi dαςα. S6⁴ο s εινασ voμssrœ 45 u T0g ¹) Lobeck de morte Bacchi I, 13. Agl. 558. Wieseler, über den Delphischen Dreifuss S. 20. n9og ²) Lob. Agl. 559 emendirt 7 dνυ ν ννασeν scho ²) Dass derartige Gewährsmänner die Titanen selbst die Reliquien des Dionysos dem Apollon übergeben lassen, will nicht viel sagen. Vgl. Wieseler a. O. S. 21. Zen

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