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dessen, was die Thyiaden zur Darstellung zu bringen hatten. In verschiedene Chöre ge- theilt, vielleicht die Delphischen und die Attischen besonders, und von ihren Vorsteherinnen an- geführt, reigentanzend, den Thyrsos schwingend, den Gott anrufend, ahmten sie den Jubel der mythischen Bakchen nach. Allein der Dionysischen Lust folgt dem Mythos gemäss Entsetzen und Trauer. Der spielende Gott wird von den Titanen überfallen, nach kurzem Kampfe flieht er, aber er wird ergriffen, die Unholde zerreissen seinen Körper in Stücke und werfen dieselben in einen Kessel, diesen setzen sie auf einen Dreifuss, kochen sie und bereiten ein Mahl. Schliesslich kommt Zeus mit seinen Blitzen über sie, verstösst sie in den Tartaros und rettet die Ueberbleibsel. So die Ueberlieferung bei Clemens Al. protr. p. 15 Pott. d e Teordves oi zai diαeνανεαάνe aν εᷣενπκα rνα rοiντον ενπινινεέ̈νεe εα ⸗roν dνννασον ⁸εας⁵αᷣoννε τ αμά̈ν̈ᷣ2νν) άννοωυ ro⁶τεοον, εμiOσeτα dεiανοα τνπτeiνe— unrsioεεον Hαoτοιο. Zsde d σισεςοον ειeριραάεie — 2sανν τοdòα Tuweναάm diaitere⸗—eu r0 dovuoouν ν drrodν αᷣοᷣœm᷑νᷣαʒτ*‿ᷣru 2αταναναμι ⁶³ ⁶— lo 10ν Iοννκόασαν †ενꝙ νᷣετπαάενεεαι dυεανααμννον τιντνεαmν Dass auch dieser Theil der mythologischen Grundlage mimetisch von den Thyiaden dargestellt wurde, scheint, mir selbstverständlich, wie es aber im einzelnen geschah, wird sich schwerlich nachweisen lassen. Flucht und Verfolgung können wir uns sehr wohl nachgeahmt denken, ebenso das Suchen des entschwundenen Gottes, wie es auch bei den Boiotischen Agrionien stattfand; ¹) schwieriger ist es den Andeutungen nachzukommen, welche auf die Zerreissung des Gottes Bezug haben. Es scheint nicht unwahrscheinlich, dass dabei die, auch sonst in Griechenland vorkommenden ²), ⁴αα̈̈αmνοαν stattfanden, und vielleicht beziehen sich darauf die Worte des Kleombrotos bei Plutarch def. or. 14 P. 417: 200% u ᷣαiα οσνπ ⁷μιέ eνosdαꝝ zu dæsᷣπντ, en αe duνᷣœỹνið⸗ eu 1αςιινταισmν νσπμεεα τε a νοαπτεroi, ro⁴αανο ε πταν αiωeοννα μοε isοꝛε αάie ⸗εε αdi 1² 6—¹à( ν νκαια εαενν ασνν εννρ, εννςςν νvi, d³ναωων ε άανιέν αmOοο᷑mπ gwsrᷣ iαρνν dν τεᷣsεrνισαι εᷣερα u ααανννιις Das Zerreissen von Thieren durch die Thyiaden wird in Dichtung und bildender Kunst so oft dargestellt, dass man wohl annehmen darf, auch die Feier der Wirklichkeit wird einiges davon beibehalten haben: vielleicht wurden die getödteten Opfer- thiere in Stücke zerrissen und roh mit den Zähnen angebissen, wie ja auch Firmicus von Kreta- erzühllt²), jedenfalls war in historischer Zeit für einen Ritus gesorgt, welcher, dem Mythos sich anschliessend, doch die Rücksicht auf Mögliches und Erträgliches nicht aus den Augen liess. Aber eine Anwendung der berufenen cista mystica ist nicht bezeugt, wie denn überhaupt der Ge- brauch der Bakchischen Cisten sich für Griechenland nicht nachweisen lässt.¹) Dass die Feier mit Zurschautragung von Trauer um den getödteten Gott abschloss, liegt nahe.
In dieser Weise denke ich mir die Dionysischen Orgien oder Nyktelien im Delphischen Cultus durchgeführt. Auf die wildbewegten Darstellungen in diesen Nachtfeiern lässt sich jenes αννεςσαα zurückführen, welches den Bakchen zugeschrieben wird. Dass die Feststimmung, der
¹) Plut. conviv. VIII p. 717 a: os αν³αις us 2b ας πράαν εν rον A)ανι τνν dνναoν d»uvvdinsg G G*τε⁵οασμα Srobν Tνοvrar 2ddr Aeons, Ire 0s r⁴ςᷣ MoOνσάαςν ταταmQπσιεννε zd rνrd ðπτςν εeiνeivνas.
²) Vgl. Clem. Al, protr. p. 11 Pott.: 4lννσονααμ‿νυνο³ οέας̈ονα Bdezᷣ roνᷣ dαιοꝓνᷣανν⁹ νν ⁸Oοναεμνν dovres 2d reAicανονασι τυςο ⁴εννοανσαας αν½φανν In dem Fragment aus Euripides Kretern bei Porphyrius de abstinentia IV, 19 p. 172 heisst es— dνιπντꝙς iov reinoddes, 2E 05 Ads 1dous drne„wονμνννꝙ³ εα uνrudoν Zdοεέος uνς 1ες τυιιμο υυς drα rεlνεαας ατ³, worauf Hesychios sich bezicht: ⁴αο οο dτς, 1⁰G 1 11ο 2πρ έ hμεοiοντας α 2G1ovTas. Vgl. dazu Lobeck Agl. 622. Eurip. Bacch. 138. O. Müller Prol. 394.
³) S. oben S. 7 und das Fragment von Euripides' Kretern in der vorigen Note. Phot. Vssoicten" 7*B005 dοσαα ρροσειπν ϑeαmO ε0O ar d‿ιιναρνν rον πιειε ⁴dνυνον παανονυπα Lob. Agl. 653. Preller Myth. v. Plew I S. 571. Welcker Götterl. I, 444. II, 630.
¹⁴) Otto Jahn, Hermes III, S. 318. 324.
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