Jahrgang 
1876
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10 terinnen des Dionysos gedacht wurden.¹) Nordöstlich oberhalb der Hochebene erhebt sich der höchste Gipfel des Parnass, einst Lykoreia, jetzt Lykéri genannt, bis zur Höhe von 2459 Metern. Auf seinen Abhängen schmilzt der Schnee den grössten Theil des Jahres nicht. Dorthin nun verlegt Pausanias X, 32, 5 die Orgien der Thyiaden: H roũ Koοννον εαάααεατιν x dνοε 1ↄτzoôs rd droᷣ de†ςαιια τν Iaoναᷣςον 1d ds vε†ρέν◻τι ⁸εσσι νιππέ τ⁴ α, euν ci Ovuiddec ι τoοντοςι τά ioννᷣασαν να τ dir radeν αννοντα Aber die ganze Gegend war dem Dionysos geheiligt, vor allem die beiden Gipfel der Phaedriaden an der Nordseite des Delphischen Temenos, zwischen denen der Kastalische Giessbach herabstürzt und unter denen der Kastalische Quell entspringt.) Wir werden daher am ehesten die mehrfach erwähnte Hochebene im weitesten Umfange, namentlich die Umgebung der Korykischen Grotte, als den eigentlichen Festort denken; sie scheint auch nach den Grenzbestimmungen der von Wescher neuerdings vollständig herausge- gebenen bilinguen Inschrift und der danach angefertigten Karte, zum Delphischen Tempelgebiet gehört zu haben. ³²) Freilich drang unter besonderen Umständen die schwärmende Schaar bis in weitere Ferne. Dies bezeugt z. B. die von Plutarch de mull. virtt. p. 249 c berichtete Geschichte, dass die Thyiaden sich einst verirrten und schliesslich halbtodt in Amphissa anlangten: 7Qm 9b0 ε Dοππηιακνσι mUνονννν εxνει‿ν,ωππ⁷ edο τα τν sερν αναενα sᷣνον Siom oleαμο⁵νe Fro= α τοσ α πτι⁵ τνεmννιναον υνxxes, d νιιας ⁶νομέ̈νονσινν, επέηαανεσσ νπασα πααάννϑμέςσσ vvxrd A.νϑαονννεινρνάs[. psyönsvct νονιοιν ⁴ε odνανινσ υmsενην rον Ʒσοονeν αᷣoõννros u‿rals, sv vs dοοο rοοεςαμεναι τα σάόμαααια σmOο æεναντο εαινεμν⁴dουσααε τννεμιρααενσνσ ̈νταe ορρσνκαν, u* d τ συμηιμαοννꝙετνννν‿τmQεοειμν πάνν eονεeνα νάυχνυςſõodς droœmrœs anat 16ν τνο⁴ νκνέ eννννυυνυηννννυντoνα υιαςες, 8Es6dαρνον sic ν αe dmπά᷑πd ⸗url εεισενσα Gaενε ουνGνακιι μένν‿ ν τπτποοασmραmνον εeęέει ν εεμανεασστσασασά du⸗εᷣοι d sxiνovro Oεοασσππμεννινσα 2⁵†rοο*†σmάέάν˙ οεσρσςςονασ, εs ds rsiα οινο e˙³⁷οςσ ππmνeονσρσσπ)- mc,ri d³oeννo ν Ʒοων dο†φσαρσας τοοππι⁸μηπτνέναι. Dass die priesterlichen Frauen in Folge der nächtlichen Kälte, der Winterstürme mit Nebel und Schneegestöber im wilden Hochgebirge nicht geringen Gefahren ausgesetzt waren, so dass unter Umständen Hilfe von Delphi aus nöthig werden mochte, leuchtet ein. Ausdrücklich berichtet von einem solchen Falle Plutarch de primo frig. 18 p. 953 d: 5 fedoois ατ³⁶ε aovse, ore voνν sic 10 I.Aονυάιόαόννν mφο⁴*⁵⁴ἀννιν Sονςᷣ α Ovαςσν εiνμμένμννασαά d, πmπναά̈iαιααιοο αεον τσ XBVνς ouς ετεᷣνοvνro d τνπάeντν σνλςα εα Sνα̈νdειςι αά μ³es, 2 Hᷣ⁵sdα dναreενοsxας ταœ νπνννασσα In solchen Fällen mochte die Korykische Grotte als Zufluchtstätte dienen. Auf jener Höhe, östlich von der Grotte, soll dereinst das alte Lykoreia gelegen haben, der Sage nach Gründung und Herrschersitz des Deukalion. Es ist wohl kein Zufall, dass die Mitglieder des Collegiums der Hosier, welchen in Delphi der Dionysosdienst neben den Thyiaden oblag, ihr Geschlecht von Deukalion ableiteten.¹) Soviel über die Oertlich- keit, wo die trieterischen Nachtfeiern begangen wurden.

Auf diesen Höhen nun begann, sobald man sich den Gott angekommen dachte, dem Mythos zufolge die jubelnde Festlust in Spiel, Reigentanz und jenem Schwärmen mit brennenden Fackeln, dessen wir vorhin gedachten. Die Korykischen Nymphen nehmen theil an dem Jubel, und Dionysos selbst führt den Reigen. Diese Akte ausgelassener Freude bildeten den ersten Theil

¹) Paus. X, 32, 5. C. I. Gr. n. 1728. Ulrichs 8. 119. Bursian, Geogr. I, 179. L. Ross, Wanderungen I, 62 ff. Vischer a. O. S. 13.

²) Ulrichs S. 48. 55. Anm. 24 26. Vgl. die Photographien von des Granges n. 36. 37. Berlin, Verlag v. E. Quaas.

³) C. Wescher, étude sur le monument bilingue de Delphes. Paris 1868, p. 81 105. Die Inschrift jetzt auch im C. I. L. III n. 567 p. 106.

) Plut. Qu. Gr. 9 p. 292 d. Paus. X, 6, 2. Bursian, Geogr. I, 180.

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