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fangen, so wird sich ergeben, dass drei verschiedene Abschnitte auseinander zu halten sind, nämlich: 1. Das Kommen des Dionysos bei Beginn des Winters und das Schwärmen mit den Thyiaden bis zum Ueberfall durch die Titanen; 2. Tod und Bestattung des Gottes; 3. Aufer- weckung desselben und Aufgang in den Olympos. Es soll nun versucht werden, die Entwicke- lung dieser Vorgänge in Mythos und Gottesdienst, also in Hinsicht der 1eyνusn« der Delphischen Theologen(Plut. de ei 9 p. 388 f.) und der docueva« des Cultus, im einzelnen zu erweisen.
2. Nachdem Apollon, wie wir oben sahen, der heiligen Fiction zufolge gegen Ende des Herbstes sein Heiligthum verlassen hatte, sah man der Ankunft des Wintergottes entgegen. Es ist natürlich, dass auch dieser von der Gemeinde herbeigerufen wurde, und zwar scheint es in ähnlicher Weise, wie bei Apollon, durch Einladungsgesänge geschehen zu sein. Darauf deuten Plutarch's Worte de ei 9 p. 389 b: Aꝑxouενον τον πειμeνποαασ εmρειi çævrs 10 dννυμρασμ⁵ςον 1ν dsε Tœνeνπα νQκααιααάναᷣαeνννεςα τοs μm ννσ νι susiνouν oντον uαᷣνοννια τν Ʒεν, wozu man die bei Plutarch kurz vorher angeführten Dichterworte nehmen muss: suνιον οσωmά,Wναν ⁴μαμινοιμεν νσαε ſloνασονν e[˙⁴εoντα iμα νιαάαᷣαᷣοσιαν. Eine nähere Beleuchtung findet das, was Plutarch von Delphi sagt, durch Diodor, der von den Hellenen im allgemeinen also spricht IV, 3(vgl. III, 65): aœ τοοòςσνινmν¶ÿ⁴οιπς εα τòςα esdovs EAAyvaeo αœe ᷣαν τονπννπνοιοωνᷣovraegs ie zœ‿rd„ Tydο⁵m στςσσeiας εμαάιαάεεα ας τοιεᷣννοᷣσς υασαρα diovνᷣσ νᷣꝭ τν sd vOiεεteνOh eœxm 1ν 7Gνον τοωντονεπτοιεσσσι ταες τας ονν ν⁴² σOνονι επιααανεεας, dann folgen die oben S. 5 u. 6 behan- delten Worte. Und so wird denn auch von andern Orten in Griechenland eine Herbeirufung des Gottes ausdrücklich bezeugt, so von Elis bei Plutarch de Is. et OS. 35 p. 364 f: a ν◻eion„vα- xεςσ πάα mĩMbWA Oꝶνσαοοσινντ ενᷣνμεναν το³ε ⁵5οsiνᷣ τν ϑν ε‿νεεν‿τοοε αια Der Hymnos, mit welchem die Sechzehn von Elis den Dionysos herbeiriefen, ist bei Plutarch Qu. Gr. 36 p. 299 b überliefert. ¹) Von Argos endlich sagt Plutarch de IS. et Os. a. O.: dnαæα⸗οννταιν αἀ—τον υe σeάωm⁵νiν νων ε dανος Suovtss sig riν dςναον deονα ρν πQαενν mεd. Nach alledem, meine ich, dürfen wir den Schluss ziehen, dass auch in Delphi die Vorstellung von einer Epiphanie des Dionysos zu Beginn des Winters lebte und dass diese im Cultus ihren geeigneten Ausdruck fand. Möglicherweise geschah die α snos des Gottes bereits unten in Delphi, natürlicher aber erscheint es mir, dass die Thyiaden auf der Berghöhe des Parnassos, als der eigentlichen Stätte der Orgien, angelangt unter Darbringung eines Opfers den Gott herbeiriefen und damit ihre Feier begannen. Wo sich die Theologen von Delphi den Dionysos vor seiner Epiphanie verweilend dachten, ist schwer zu sagen: nach der bei Diodor überlieferten Ansicht weilte er in Indien, nach Argivischer Sage kam er aus dem Wasser. Dass er nach Delphischer Auffassung nicht im Hades war, wie manche annehmen möchten, ergibt sich aus dem Mythos und der Entwickelung der Festacte, wie wir sehen werden, von selbst.
Als die Oertlichkeit, wo die trieterische Feier stattfand, werden die Berghöhen des Par- nassos oberhalb Delphi's bestimmt bezeichnet. Die Orgien wurden zur Nachtzeit begangen und heissen darum selbst»vzré4kα, der Gott, als Gegenstand der nächtlichen Feier,»værédos. 2) Wir dürfen annehmen, dass nach Ankunft der Attischen Thyiaden zu Delphi im Monat Dadophorios
S. 19 ff.), Rosenberg(Herr Prof. Boetticher als Archäolog, Berlin 1873,S. 7 ff.) und, was die Aufeinanderfolge der Feste betrifft, durch Chr. Petersen(Philol. XV, S. 70 ff.). Aber Petersen fehlt meines Erachtens darin, dass er die Feste unvermittelt mit der Todesfeier beginnt und auf diese die Orgien der Thyiaden nachfolgen lässt(vgl. auch Delph. Festeyclus S. 14), während doch, wie der Mythos und die Andeutungen über den Cultus ergeben, gewisse Vorgänge aus dem Leben des Dionysos, nämlich das Spielen und Schwärmen mit den Thyiaden und das, was Plutarch ra uazνed nennt, dem Tode vorangehen mussten.
¹) Vgl. Rapp S. 10. Bergk. p. I. Gr. p. 1299. Paus. VI, 26, 1. Preller, Gr. Myth. v. Plew, I S. 571, 3.
²) Plut. de virtt. mull. p. 249 e; de Is. et Os. 35 p. 364 f; de ci 9 p. 389 a. Vgl. Preller, Gr. Myth. v. Plew I S. 570, 1.
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