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garumb so vorbotte her alle dutsche forstin kegin mencze, do her hoff hilt, uflf den phingisttag vnd daz quomen alle dutsche forstin, die geistlichin vnd die weltlichin. So auch Dr., in F fehlt dieser abschnitt. die worte vnd daz quomen sind vielleicht in vnd dar dquomen zu ändern, oder es ist auch vnd dez quomen zu schreiben.
409, 14. Die herren von Salza wurden mit der zeit so reich und mächtig, daz sie Dr=u- borg daz sloz darin buwetin vnde sedir die vffhoſfe vnde andir ore gerichte koufftin vnde irkregin- so ist nach GF zu bessern. damit stimmt auch die lesart in Dr. überein vnde andir er gerichte. in L fehlt ore oder ere.
445. Den durch auslassung eines wortes in L sinnlos gewordenen anfang dieses cap.: Es geschach n dem Jare als her obir meer zoch, dus eynn ritter, den her nicht gerne nante, vor dem walde uf eyme sloſse der hatte gar eyn schone wohlgeborneſs weip u. s. w. ergänzen und be- richtigen GFDr. übereinstimmend durch saz nach den worten uf eume 510Se.
452, 8. Die nachricht von dem tode des in Otranto gestorbenen landgrafen Ludwig soll dessen mutter, die landgräfin Sophie, ihrer schwiegertochter, der h. Elisabet, schonend mitthei- len: unde die nam ir was sie frawen gehabin mochte unde gyngk uf das mueſshus zu Harperg u. s. W. So L. dafür geben FGDr.: vnde d=u nam do mit er, waz sy frowin gehabin mochte.
453, 20 ist aus GDr. zu bessern daz man nicht ebe daran tede lantgrafin Heinriche für graven H, wie in L gelesen wird.— das man im nicht lib daran lel. F.
454, 19. In der erzählung von dem bettelweib, das die h. Elisabet in den tiefen strassen- schmutz stiess, ist aus FGDr. herzustellen do begeinete er zeu mittelwege. in L fehlt do.— aus denselben hss. ist 455, 23 wie sie sich danne stellin wulde zu ergänzen; danne ist in L ausge- lassen.— 456, 4 lesen wir in L ſso bereitten sie seynen lichnam das sie den milte zu lande moch- ten brengen. in G u. Dr. steht richtig daz sie den mit on zcu lande mochten brenge, wie es in I. auch weiter unten heisst unde furten on— mit on zu lande. in F ist der ganze abschnitt weggelassen.— auch ist wohl nicht zu zweifeln, dass zeile 11 nach G zu schreiben ist also es wol czemelich waz eyme fromen eristin forstin vnd sinen getruwin gloubigen dinern, obschon auch in Dr. wie in L dinern fehlt.
458, 7. Statt der wenigen worte, wie sie in FDr. und L gleichmässig gelesen werden, do su en yn das klostir brachten, do geschach gar groz gebeth finden wir in G allein do sie on in daz clostir brochtin, wenne die armen gemeyne luthe hatten on gar lip, wanne her hatte on vefe gutis gethan, do geschach groſs gebeth. ob J. Rothe so geschrieben oder ein späterer zusatz von der hand eines abschreibers sich hier eingedrängt hat, wird nur durch andere hss. ent- schieden werden können. sicher dagegen wird der in L verdorbene schluss dieses cap. aus G so-
herzustellen sein: vnde die gingen do czusammene vnde hattin nicht vorge Sin waz on der bischoff
von Babinber, bevolin hatte cgu werbin vnd ezu redin mid den lantgraffin vnd mid orer muthir „mme sente Elsebethin die heiligin wettewen, wie auch in F und Dr. gelesen wird, nur dass diese hss. mid vor orer, und heyligin auslassen. in L steht fehlerhaft unde umbe ir muter unde umbe sente Elsebethin die witwen.— vielleicht ist auch im folg. cap. 459, 5 aus G herzustellen unde daz tad her gerne. in FDr. und I. fehlt gerne.
462, 12. Die worte in L y man ir mer ere erbodt, ye sie sich demutigete sind aus- FGDr. so zu verbessern ye man er me ere irbod, e sy sich me demutigele.
488. Der schluss von diesem cap., der aus Dr. bei Mencken nicht abgedruckt ist,— in F fehlt der ganze abschnitt— lautet in L in demselben Jare starp der erzbischouf Sifrid vou Ventze zu Erffort, unde her leit aldo begraben zu unser frawen; in G in demselbin iare starb der erezebischoff Sifrid czu Mencze der derte des namen czu Erffurt vnd her lyt begrabin also do- czu vnsir libin frowin uff dem berge. hierbei ist wenigstens für die worte der derte des namen


