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3 L. und hs. geben daher fehlerhaft unde die Cha do nebene.— Das ende des cap. lautet in G: do wulde on der keiser nicht laſsin totin vnd sante on in die insiln zeu Poncien, die alle ore amechtluthe irmorten,[die der keiser do hene sante] uff daz ome ouch also geschege. die ein- geschlossenen worte fehlen in L, ebenso in F.
159, 20 soll Iring nach dem willen der königin seinem herrn und könige Irmenfrid sagen und rathen, her solde das konigriche bilche vnde von rechte habin, wan sy were eyn rechte kochtir des von Frangrich, vnde der bruder nicht. so Dr. und dem wortlaut nach auch FL, nur G hat des oniges von Frangrich. es dürfte die richtigkeit dieser ergänzung kaum zweifelhaft sein; sie stimmt wenigstens mit Rothes schreibweise ganz überein.
222, 22. Die Ungarn waren an den Rhein gekommen, verbrannten und zerstörten klöster und kirchen unde taten gar groſsen schaden unde Mentz zu dem andern male. so L, dagegen G unde tatin gar groſsin schadin vnd ouch zcu Menzce. in F fehlt dieser abschnitt.
230, 21 ist die rede vom bischof Ulrich von Augsburg, der an seyme leben vil zeichen tedt unde eyn vor Kolne, do man on nicht wolde obir furen, mit waune unde pherden obir Reyn fur alſso uff trockener schlechter erden. zu ein bemerkt der hsgbr. unter dem texte:„Etwa eynes mals.“— in diesem sinne steht in F eins= eines. ich entsinne mich aber nicht diesen adverbiellen gen. bei Rothe öfter gefunden zu haben, er war ihm sicher nicht gewöhnlich und gebräuchlich. er findet sich 664: nu dwam is das her eins allenne gereten was un seyner dorffer eyn zu eyner suberlichen magt. dann auch 667, 15 dihſser babist— machte das guldine iar, das vor obir hundirt iar euns was. In G dagegen lesen wir vnde eyn zceichen vor kolne, do man on nicht wolde obir furen mit wayne vnde pferden, do fur her selbir obir den Rin, alſo ab her fure vf trockeme ertriche.
246, 13. Die stelle ist nach FG so zu ergänzen do der babist mit keiser Heinriche eyn Jar in dutzschen landen gewas vnd mit ome in die stete alumme zcouch mit sinen cardinalen vnd bischoſfin, do zcouch her wedir keigen Rome. in L fehlt gewas.
330, 6: unde dornoch nicht gar lang do starp ouch Erkenbaldt erzhischouf zu Mentze L und F. Der blosse name des Mainzer erzbischofs fällt hier auf, es ist das gegen die schreibweise des chronisten, der den namen geistlicher und weltlicher herren das praedicat er vorzusetzen pflegt. 331, 2 lesen wir ern Lodwige, 17 er Lodewigk, 332, 12 ern Erkenbalde, 334, 21 ern Lodewigk mit dem barte. in Dr. steht do starb ouch Her Erkinbald, besser in G er Erkenbald. so wird auch 329, 21 ern Erkenbalde zu schreiben sein, wo alle hss. herren Erkenbalde haben.
335, 4. Ludwig mit dem barte, der vitzthum des Mainzer erzbischofs, ward vom kaiser Konrad zu einem grafen erhoben von seynes slosses wegen Schowinburgk— unde wart do gnant den grave von Doringen L. dazu setzt G noch hinzu vnd nicht der vicztum von doringen, Dr. vnde nunme der vitztum von Doringen, wie auch in F steht.
385. Der anfang dieses cap. lautet in L: Radt und hulffe suchte der keiſser an seynen fursten umb mancherley Krige die sich erhuben vn der cristenheit unde ungehorsam der fursten, aunde das snodir was, die heiden taten allen enden groſsen schaden. unde darumbe ſso verbotte her alle dulzsche fursten die geistlichen unde wertlichen. aber wohin berief der kaiser alle geistlichen und weltlichen fürsten und wo ward sein sohn Heinrich, wie gleich nachher erwähnt wird, zu einem römischen könige erwählt?— die lat. vorlage zu dieser offenbar fehlerhaften erzählung lautet in der histor. landgr. p. 389, 29 also: Eodem anno imperator curiam suam Maguntiae in festo Pente- costes celebrauit praesentibus universis teutonicis principibus regni, a quibus eo mediante, unus filiorum efus, Heinricus nomine, in regem electus coronatur. diese wenigen aber verständlichen worte hat J. Rothe in seiner breiten erzählungsweise nach G so wiedergegeben: Rad vnd hulffe suchte der Keiser an synen forstin vmb manchirleige Krige, die sich erhubin in der cristenheit vnd vngehorsam der forstin, vnd daz snodir was, die heiden tathen allen enden groſſsin schaden vnd


