landis wegin obir were, gekouft an sunen willin u. s. w. Die worte wedir dy erbarn luthe dürf- ten diese vermuthung wohl rechtfertigen. ebenso lesen wir 526, 13 zu der stelle unde gewan om do vil slos an unde zubrach der eyn teil unde brachte on abir dorzu, das her sich om an gnade gab. in Dr. noch den zusatz vnde zcubrach der eyn teyl vnde besatzte er eyn teil vnde brachte en abir darzcu u. s. w.
Aus einer anzahl solcher lücken, die in L entweder ganz übersehen oder falsch ergänzt sind, aus jenen beiden hss. aber sicher nachgewiesen und richtig ausgefüllt werden können, wird* man sich überzeugen, dass nur zum nachtheil und schaden für die ausgabe Schlorff's auszüge und der cod. Fabr. so ungebührlich bei seite gesetzt worden sind. es bezeichnet L die ausgabe des herrn v. Liliencron, hs. die Sondersh. handschrift, S Schlorffs excerpte, F den cod. Fabricianus und Dr. die Dresdener hs wie sie in Menckens abdruck vorliegt.
9, 18. Gott hat geboten die sonntagsfeier zu halten, der wir cristen geistlichen vnd werltlichen alsso wenig nue achten vnde doch vil obeler gethan ist, das man sie an noithdorfft bricht, dann das man an freuel fleiss an deme fritage esse, wan dit ist des Babstes gebot, der mag es erlouben u. sS. w. so haben SF, in der ausgabe fehlt wenig, auch steht wenn für dann und erleuben für erlouben.
36. Die ersten worte dieses abschnitts: nuâ das erfuren die Krichen, wie sie in S und
hs. stehen, sind entweder nach F zu verbessern au erfuren das die Krichen, oder es ist das zu streichen und zu schreiben nu erfuren die Krichen, das on die von Trojan— gethan hatten, p vnde qwamen u. s. w. jedenfalls ist es nicht rathsam vnde quamen abzuändern in do quamen Sie, I wie hr. v. Liliencron vorschlägt.— zeile 11 heisst es: do lagen sie(die Griechen) vor der stat zehn gantze iar unde streten, in SF dagegen lesen wir: ehnn jar gantz auss vnde sechs monden vnde czwelſf tage vnde streten.
41, 12: das 14 Lufemiani, des Kson sente Allexius was so L mit der bemerkung un-— ter dem texte:„son fehlt hs.“ in SF steht der sente Allexius vater was.
52, 6 ist aus F zu ergänzen die selbe stad was zu den gecziten an der grosse wol Rome glich. in L fehlt an der grosse, in S dagegen heisst es an der wol Rome glich.— zeile 15 ist nach SF zu schreiben in alsso korczer czit für alsso yn cortzer zeit.
53, 11: unde gemonnen om den streit an hs. und L; onde g. den stret den Romern an F.
66. 16. Sibylla verkündigt dem kaiser Octavianus: die werlt sal mit fure vorgehen vnde die toten sollen erstehen vnde widder lebendig werden, vnde er(Christus) sal danne anderweit mit grosser gewalt kommen vnde gerichte stezen obir die bossen vnde die guten. so SF. in hs. und L lückenhaft die toten sollen widder lebendig werden vnde er sal danne mit grosser gewalt kommen.
72, 16: in demselben Jare sturb Octavianus der kegser, alsso her sobin vnde sobinzigk Jar keyser gewest was und sechsse, zu Campanien u. s. w. so EL mit der bemerkung unter dem texte:„soll, wie sich aus Mart. Pol. ergiebt, heissen: do her 77 jar alt was unde 56 jar keyser was“ wenn der hsgbr. einen blick in SF gethan hätte, so würde er in beiden hss. gefunden haben, wie es heissen muss: alsso her sibben vnd sybenczig Jar alt was vnde sechs vnde funffczig Jar Keyser gewest was.
74, 13: do Cristus 31 Jar alt was, do hautte sente Johannes Cristus muterswester hnoch- zeit n dem dorffe Chana. so hs. der hsgbr. vermuthete hier eine lücke und schrieb: do hatte 3 sente J. mitl Cristus muterswester hochzeit. nach dieser ergänzung würde der sohn mit seiner eigenen mutter hochzeit gehabt haben. der apostel Johannes und sein bruder Jacobus waren söhne des Zebedäus und der Salome, die unter Christus kreuze stund und schwester der mutter Jesu heisst. vgl. Joh. 19, 25. Matth. 27, 56. Marc. 15, 40. 16, 1. Winer bibl. realwörterbuch II, 360 f. die bei seite gelassenen hss. SF enthalten auch hier das richtige: do hatte sanct Johannes,—


