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Jahresbericht von Ostern 1868 bis Ostern 1869.
I. Chronik.
Das zurückgelegte Schuljahr begann am 20. April 1868 nach Einführung der am 18. aufgenom- menen Schüler in ihre Klassen mit der bei dem Anfange jeder Woche üblichen Andacht und der Ver- lesung und Erläuterung der Schulordnung.
Dem Schreiblehrer der Sexta, Herrn Bürgerschullehrer Burckhardt, welcher seit dem December v. J. in Quarta und Quinta aushülfsweise eingetreten war, wurde durch Rescr. vom 11. Mai dieser Unterricht bis auf Weiteres vom 1. Juli an auch in den beiden genannten Klassen übertragen.
Am 18. Juni beging das Lehrer-Kollegium mit den konfirmirten Schülern die Beicht- und Abend- mahlsfeier, nachdem Herr Professor Dr. Wittich in der Schule die Vorbereitungsandacht gehalten hatte. Die kirchliche Feier administrirte Herr Diakonus Dr. Gilbert.
Bei der Geburtsfeier Sr. Königlichen Hoheit, des Grossherzogs, am 24. Juni hielt Herr Professor Kunze die Festrede über das Erwachen, den Höhepunkt des Lebens und das Hinsterben der Natur. Darauf trug der Oberprimaner von Harstall im Namen seiner Mitschüler das von ihm gefertigte metrische Gebet für das Wohl des Landesherrn und seines erhabenen Hauses, der Oberprimaner Franke Horat. III, 0d. 4, der Obersekundaner Max Arnold ein eigenes deutsches Gedicht, der Obersekundaner Rauch ein französisches und je zwei Schüler aus den übrigen 4 Klassen deutsche Gedichte vor.
Während der Sommerferien war der Direktor genöthigt eine längere Badekur zu gebrauchen, wozu ihm die hohe Behörde durch Rescr. vom 25. Juni noch zwei Wochen über die Ferien hinaus Urlaub gewährte. Die Anordnung der Vertretung des Direktor nach den Ferien wurde durch dieselbe Behörde dem Herrn Professor Dr. Weissenborn übergeben. Eine gleiche Vertretung wurde dem Direktor durch die Bereitwilligkeit der Lehrer zu Theil, als er im Winterhalbjahre mehrere Tage krank war.
Vom 10. bis zum 12. September wurde die schriftliche, am 24. und 25. die mündliche Prüfung vor- genommen und hierauf am 26. das Sommerhalbjahr mit Vertheilung der Censuren geschlossen.
Das am 12. Oktober begonnene Winterhalbjahr, in welches wieder fünf Studien- und Arbeitstage fielen, brachte wiederholte Beweise der wohlwollenden Fürsorge des hohen Ministerial-Departement des Kultus für die Schule. Zunächst ist zu erwähnen, dass in Tertia und Quarta nach der Instruktion die- ser Behörde neue auf zweckmässige körperliche Haltung der Schüler hinwirkende Subsellien hergestellt und in Sekunda für die rauhere Jahreszeit die Wand nach Osten und Süden hinter und neben den Sitzen der Schüler durch Vertäfelung und der untere Theil der Fenster durch bewegliche hölzerne Vorsetzer gegen die eindringende Kälte geschützt wurde. Ferner nachdem schon früher(Rescr. vom 29. August) Herrn Professor Kunze für den von ihm seit einer Reihe von Jahren in Sexta aushülfsweise ertheilten Unterricht in der Naturkunde und Herrn Professor Dr. Weissenborn sowie Herrn Dr. Wilhelm mit Rück- sicht auf gehabte besondere Mühwaltung(Rescr. vom 18. Norbr.) ausserordentliche Gratifikationen be- willigt worden waren, auch nach erfolgter landständischer Verwilligung der definitive Anschluss der Sexta an das Gymnasium vom 1. Januar 1869 an durch Rescr. vom 28. April 1868 ausgesprochen worden war, wurde die Direktion durch Rescript vom 26. Novbr. davon in Kenntniss gesetzt, dass aus den von dem Ministerial-Departement des Kultus beantragten und von dem Landtage bewilligten Mitteln Seine Königliche Hoheit der Grossherzog beschlossen haben, dem Direktor und den bisherigen ordentlichen Lehrern sowie den bisherigen provisorischen Lehrern Dr. Wilhelm und Dr. Möller vom 1. Januar 1869 an Gehaltszulagen zu gewähren. Ein zweites Rescript vom 27. November spricht die definitive Anstellung der beiden letzt- genannten Lehrer von demselben Termin an aus und beauftragt die Direktion ihnen die beiliegenden Dienstdekrete auszuhändigen und zugleich den Dr. Möller mittels Abnahme des Civilstaatsdienereides in Eid und Pflicht zu nehmen, den Dr. Wilhelm aber mittels Handschlags auf seine bereits früher erfolgte feierliche Verpflichtung zurückzuverweisen.
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