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Sprache zu ihrer höchsten Vollendung gelangt, Pasquier in den Recherches de la France trifft keine Auswahl in seinen Werken, denn Alles sei bewundernswerth. Damit contrastirt freilich die Missachtung sehr, die später durch Malherbe und Boileau seinen Namen traf; indessen war diese nicht minder un- gerecht, als jene Bewunderung masslos übertrieben, in unsern Tagen haben bedeutende Kritiker Frank- reichs die unläugbaren Verdienste ihres Landsmannes richtiger gewürdigt, und auch Göthe soll nur mit Anerkennung von dem Dichter des XVI. Jahrh. gesprochen haben, dessen Ruhm ganz Europa erfüllte. Es ist bekannt, dass Ronsard den Dichterverein, dessen Haupt er selbst bildete, mit dem Namen Plejade, Siebengestirn, beehrte, unter welchem einst eine Siebenzahl tragischer Dichter unter Ptolemäus Philadelphus zusammengefasst wurde. Auch Dorat hatte in dem Bunde eine Stelle erhalten, ausserdem gehörten dazu seine ehemaligen Mitschüler Joachim du Bellay und Remi Belleau, dann Amadis Jamyn, Pontus de Thiard oder nach andrer Angabe Scévole de Sainte-Marthe und Muret, endlich Etienne Jodelle, den man den eigentlichen Begründer, den Vater der französiscken Tragödie nennen muss. Es war im J. 1552, als vor Heinrich II. und in Gegenwart des Hofes, im Hôtel de Reims, eine theatralische Auf- führung Statt fand, die nach Inhalt und Form etwas ganz Neues, in Frankreich noch nie Gesehenes darbot. Man konnte in dem neuen Stücke, der Cléopatre Jodelle's, des Siebengestirners, nicht etwa eine neue Entwickelungsstufe der mittelalterlichen Schauspiele erblicken, es hatte durchaus keine Ver- wandtschaft mit den ungeheuerlichen, jeder Kunstregel spottenden Mystères, die von Leuten der untern Volksclassen dargestellt, auch nur dem grossen Haufen Befriedigung gewähren konnten, es war, um es kurz zu sagen, das erste, genau den Alten äusserlich nachgeformte, Original-Trauerspiel Frankreichs, mit welchem die junge Dichterschule, deren Verkündiger Du Bellay gewesen war, sich hinauswagte auch auf das Gebiet der erhabensten Dichtungsart, der Tragödie. Der Erfolg dieses ersten Versuches liess nichts zu wünschen übrig, der König selbst, in hohem Grade befriedigt, bezeugte dem Dichter seine Anerkennung auch durch ein Geschenk von 500 Thalern, Wiederholungen mussten folgen und ernteten immer neuen begeisterten Beifall. Das Theater wurde in den Höfen der gelehrten Schulen, der Pflanz- stätten classischer Bildung, im Collége de Beauvais, d'Harcourt, de Boncour aufgeschlagen, die umgebenden Zimmer bildeten die Logen, nach dem Beispiele der alten Griechen spielte auch hier der Dichter selbst mit, die übrigen Rollen übernahmen die Freunde, Remi Bellean, Jean de la Péruse und Andere. Nach einer solchen Aufführung geschah es einst, dass das ganze Theaterpersonal, Dichter und Schauspieler, mit Vater Dorat, zur Erholung eine Landpartie nach Arcueil unternahm. Hier verehren die lustigen Jünger des Dionysos ihrem Jodelle den uralten Tragödenpreis, einen Bock, der bekanntlich im Vater- lande der Tragödie, dieser herrlichsten Blüthe der Poesie seinen Namen zu geben, die Ehre gehabt hat. Schon sass zum Festschmause fast die ganze Gesellschaft an der gedeckten Tafel, da führen Einige herein den, mit Kränzen geschmückten, Vater der Herde, und Baif stimmt den feierlichen Dithyrambos an. Das Fest zu Arcueil, mit dieser harmlosen Bocksepisode, erregte aber doch bei schwachen Gemüthern, bei den Anhängern vielleicht der Mystères, gewiss aber bei den grämlichen, aller Kunst und Poesie, allem Scherz und Frohsinn abholden, Calvinisten, grossen Anstoss. Man fabelte, der Bock sei gar dem Jodelle als Dionysos geopfert worden, Ronsard habe dabei die Rolle des Oberpriesters gespielt, der jugendliche Scherz galt für einen gräulichen Götzenspuk, die Theilnehmer wurden als Atheisten ver- schrien, und Ronsard hielt es für geboten, um jene Beschuldigungen zu widerlegen, den wirklichen Hlergang wahrheitsgetreu in folgenden anmuthigen Versen zu erzählen:
„Jodelle ayant gaigné par une voix hardie
L'honneur que l'homme Grec donne à la Tragédie,
Pour avoir, en haussant le bas style François,
Contenté doctement les oreilles des Rois,
La brigade qui lors au Ciel levait la teste
(Quand le temps permettait une licence honneste)


