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Disant que c'est langage d'hérétiques.
0 pauvres gens, de savoir tout éthiques, Bien faites vrai ce proverbe courant: Science n'a haineux que l'iguorant.
Endlich muss er wieder einmal sein Heil in der Flucht suchen, und begiebt sich nach Genf, dann nach Turin, wo er bald darauf starb 1544. Sein umfangreichstes Werk ist le Temple de Cupido, eine allegorische Dichtung ganz im Geiste des berühmten Roman de la Rose von Guillaume de Lorris und Jean de Meun. Auch im Uebrigen, seinen Liedern, Balladen, chants royaux, rondeaux, Satiren(coq à'asne), blieb er dem mittelalterlichen Kunststil getreu. Besonders ausgezeichnet war er in der poetischen Epistel und im Epigramm. Seine ungemeine Leichtigkeit und Gewandtheit, sein Witz, unverwüstlicher Humor, der ihn in allen Verdriesslichkeiten, und den schwierigsten und bedenklichsten Lagen eines sehr bewegten Lebens nie verlässt, machen ihn zu einem Lieblinge seines Volkes, der auch noch in viel späterer Zeit Verehrer, sogar Nachahmer gefunden hat. Zu höhern Gesichtspunkten hat er sich übrigens nicht erhoben, höhern Zielen nie nachgestrebt, er kannte, wie er selbst auch gar nicht verhehlte, eigentlich nur die mittelalterlichen Dichter seines Volkes:
Pai leu des Saints la Légende dorée;
Pai leu Alain, le très-noble orateur,
Et Lancelot, le très-plaisant menteur;
Pai leu aussi le Roman de la Rose,
Maistre en amours, et Valère et Orose(!)
Contans les faits des antiques Romains., und wenn in diesem naiven Kataloge seiner Lectüre nicht das Beste fehlt, so sind ihm die grossen Meister des Alterthums fremd geblieben, seine etwaige Bekanntschaft mit ihnen könnte höchstens nur eine sehr oberflächliche gewesen sein, die auch auf seine dichterischen Erzeugnisse keinen be- merkbaren Einfluss auszuüben vermocht hätte. Je mehr aber die Bekanntschaft mit den Classikern bei fortgesetzten Studien an Tiefe und Innigkeit zunahm, durch Uebersetzungen auch weitern Kreisen vermittelt wurde, desto mehr musste der hohe Vorzug derselben nach Form und Inhalt einleuchten. In der That, die französische Literatur bot nichts, was ihnen an die Seite gesetzt werden konnte, die Sprache sogar erschien, im Vergleich mit den beiden alten, roh und ungebildet, arm und unbe- holfen. Indessen hatte sich doch auch auf sie, die bisher so gering geschätzte, gleichsam nur dem gemeinen Volke überlassene, Muttersprache, die königliche Gunst und Fürsorge erstreckt, sie war durch eine Ordonnanz vom J. 1539 zur Gerichts- und für das Collége de France zur Unterrichtssprache erhoben worden. Eine ausserordentliche Hochschätzung der classischen Literatur des Alterthums, mit einer doch etwas übertriebenen Geringschätzung der französischen, und eine um so zäürtlichere Liebe zur Muttersprache, je stiefmütterlicher diese bisher, gerade von den Gebildeteren, angesehen und be- handelt worden war, das sind die Elemente, aus denen jene, in der Geschichte beispiellose, literarische Revolution hervorging, und, was das Merkwürdigste ist, die Urheber derselben sind junge Leute, die kaum der Schule entwachsen waren. Wie die Helden aus dem trojanischen Pferde, so stürzten sich, nach dem Ausdrucke eines Zeitgenossen, Du Verdier de Vauprivas in seiner Bibliothèque française, eine Schaar junger Dichter hervor aus der Schule Jean Dorat's, der damals Director(principal) des Collége de Coqueret war. Hier, unter der Leitung des berühmten Gelehrten und verehrten Lehrers, hatten sic mit dem grössten Eifer und unverdrossensten Fleisse dem Studium der alten Sprachen obgelegen. Es waren Jean Antoine de Baif, Lancelot de Carles, Remi Belleau, Antoine Muret, besonders der später so gefeierte, fasst vergötterte Ronsard. Für den Letztern hatte der Schulunterricht erst begonnen, wenn er für Andere beendet zu sein pflegt, nemlich im 18. Jahre. Bis dahin war sein Leben durch Schicksale, Abenteuer mannigfachster Art, merkwürdig genug, an Reife des Charakters und Erfahrung


