ders, ge⸗
er ſollen dung ge⸗
. Der der Ue⸗ es darin rundlage ſſtlich iſ n. End⸗ iebreiche jugend⸗ en oben und die
gratiam, hic Ise- us ido- ationem trisque
iß einer vorher⸗ iſitation tor Jo- uomodo posset. tirpare, tamen vieinia ipendia, Mona- c altera fuit in Eccle- pcis pa-
auch bei
beilegte. yſſen ſein, obgleich
zt bei den heilnahme ſſus be⸗ Schüler
endorf
S. vonl vurde, iſt
—-— 25—
Paullini p. 143. Mithin war der Hauptzweck Verwendung und Verwaltung der eingezogenen Kloſtergüter und Kloſtereinkünfte und beſſere Beſoldung der Kirchen⸗ und Schul⸗Diener, damit taug⸗ lichere Männer für das Lehramt ſich finden ließen. Doch iſt dem Verfaſſer dieſer Nachrichten keine für Eiſenach beſonders gegebene Verordnung bekannt geworden, wie ſie z. B. für Gotha gegeben iſt.*) Noch eine dritte ſolche Viſitation fügen Rebhan S. 172. und Paullini S. 148. hinzu, ohne je⸗ doch über ihren Zweck und Erfolg ausführlicher zu berichten. Erſterer ſetzt ſie nach der im J. 1539 auf Befehl Herzogs Heinrich zu Sachſen in deſſen Landen unternommenen, an welcher mehrere Theo⸗ logen aus den Kurlanden mit Genehmigung ihres Fürſten Theil nahmen.(S. Müller Annal. 94. und Seckendorf lib. III. p. 222.)
Wie nun in Folge der erſten Kirchen- und Schulviſitation zunächſt 3 Klaſſen in den höheren Schulen errichtet worden waren und die Anſicht ſich gebildet hatte, ſie bedürften nicht mehr denn 3 Lehrer,**) aller Wahrſcheinlichkeit nach auch damals erſt die Eiſenacher Schule wie die übrigen Kur⸗ ſächſiſchen den dritten erhalten hatte, ſo ſehen wir nun, daß ſich nach und nach das Bedürfniß zeigt, theils weil die Zeit höhere Anforderungen machte und das Schulweſen ſich mehr ausbildete, theils we⸗ gen der ſich mehrenden Anzahl der Schüler, einen vierten Lehrer anzunehmen. Wie es von da an bis zu Valentin und Jeremias Weinrich in der Eiſenacher Schule geweſen, ſchildert Paullini S. 245 ſo: In quatuor tantum classes secta olim erat schola. In quarta seu infima docebantur pueri legere et haesitanter declinare nomina, et haec classis aliquando 200 capiebat. In tertia tradebantur Catechesis Lutheri, declinationes et coniugationes: adultiores in ea breves senten- tias ex vernacula in latinam vertebant linguam, quod hodie quartani nostri faciunt. Quavis hebdo- made tres horae explicationi unici distichi Catoniani assignabantur. In secunda discebant ca- techismum latinum et regulas aliquot grammaticales. Exponebantur simul versus nonnulli Virgi- liani. Nullus vero graeca poterat legere. Summum artificium triennis seu quadriennis Primani erat paragraphos aliquot in latinum seu ex hoc in vernaculum transtulisse sermonem. Logica et Rhetorica omnino ignota, saltem pauciores inde discessuri pro viatico levem praegustum de hac vel ista habebant; ut si veteris et nostrae scholae faciem intueare, insignem profecto differentiam deprendas. Primani si quidem tunc vix eos fecere progressus, quos iam tertiani. Daß es ſo ſchlimm nicht ſtand, erhellt aus dem Zeugniſſe des gelehrten Chriſtoph Winer, von dem in der Geſchichte der Bibliothek die Rede ſein wird, der vom J. 1555 bis 1563. auf der hieſigen Schule war und über ſein Schulleben(Heuſinger Opusc. p. 331.) mit dieſen Worten ſpricht: Decem annorum puer in ludum litterarium abducitur. Primos hic inferioribus classibus in re grammatica et La- tina lingua discenda formatores habuit Sebastianum Noëtium(Sebaſtian Noëda war von 1554 an dritter, ſeit 1556 zweiter Lehrer), disciplina gravem, sed formidabilem; Paulum Wachsmundum (Paul Wachsmuth ſcheint in dem genannten Jahre dritter Lehrer geworden zu ſein), humanitate iu- gunda favorabilem, Hieronymum Schollionem(Scholl war Wachsmuths Nachfolger in Tertia), le- nitate facili commendabilem; in suprema curia rectores scholae, Andream Boëthium, Gubenna- tem, serena fronte et adfabili congressu amabilem, Fridericum Widebramum, censura gravi hono- rabilem. Sub quibus logicarum artium et utriusque linguae fundamenta recte perce- pit; structurae emendatae ex gnava Linacri interpretatione; disserendi dicendique praeceptorum ex Philippi erotematum iugi auscultatione;***) cum scriptione prosae et solutae orationis hebdo- madariis exercitiis.
Fügen wir endlich das Verzeichniß der Lehrer der Schule vom J. 1525 bis 1544, ſo weit dieſes namentlich aus Rebhan's und Paullini's Angaben ſich zuſammenſtellen läßt, hinzu. Heuſin⸗ ger hat auch hier vorgearbeitet; in einem Punkte konnte er nicht zur Klarheit kommen, den wir jetzt leicht aufhellen können. Durchgängige Sicherheit der Angaben aber läßt ſich jetzt ſchwerlich mehr erreichen.
*) S. Schulze S. 23.— Müller Annal. S. 88 nennt als Viſitatoren für Thüringen: Juſtus Menius, Friedrich Myconius, Georg von Wangenheim, Georg von Denſtedt und Johann Cotta(Köthe), Bürgermeiſter zu Eiſenach. Eben ſo Seckendorf l. c. lib. III. p. 70.
⸗) S. Heuſinger Opusc. p. 52., 304., 328.
er) Philippi Melanchthonis Erotemata Dialectices continentia integram artem etc., 1547 zuerſt er⸗
ſchienen. S. von Raumer I. S. 205. Das andere von Winer bezeichnete Buch iſt: Thomae Linacri
Britanni de emendata structura latini sermonis libri sex.


