Jahrgang 
1844
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merkt ſein Aufrücken in die Stelle des Collega Quintus im genannten Jahre. Dieſe Chronik nun verdient, ſo weit ich ſie kennen gelernt habe, das von Heuſinger ihr beigelegte Lob einer genauen und ſorgfältigen Sammlung, kann aber wohl auf ſelbſtſtändige und tiefere Forſchung nicht Anſprüche machen.

cen dem 122. Blatte und den folgenden ſchildert Koch ausführlich die Feierlichkeiten der Einwei⸗ hung des theologiſchen Seminarium und der Classis selecta am 28. Juli 1704 und theilt die Rede des General⸗Superintendenten M. Zerbſt mit. Darin kommt Blatt 133. folgende Stelle vor:

Alß aber nach der Hand Päbſtiſche Greuel ſich gemehret, und zur Reformations-Zeit Fürſten, aus geoffenbahrtem Wort Gottes, Fürſtliche Gedancken bekommen, und darüber hielten, muſte auch dieſes Klo⸗ ſter(der Predigermönche) von den verſoffenen und mit andern Laſtern angefülleten Brüdern gleich andern purgirt und entledigt werden, und hat Churfürſt Johann Friedrich anno 1544 hieſiger Stadt Trivial⸗ Schul von dem Ort, da jetzo das Fürſtliche Brauhauß iſt, in dieſes Kloſter transferiret, und iſt der crſte Rector geweſen Bartholomaeus Rosinus. Beſtunde zu ſolcher Zeit die Schul nur aus IV Claſſen und wie eine Cantorey von 4 Schülern angerichtet ehedeſſen einen hieſigen Superintendenten ſo affi- eirte, daß er vor Freuden weinete, wenn er ſie hörete, alſo hat Gott die Schul in dieſem Kloſter ge ſegnet, daß nun 6 Classen und der Chorus Musicus über 40 ſtarck, und durch vieler nützlicher Leute Aufferziehung ziemlich berühmt worden iſt.

Koch ſelbſt berichtet Blatt 143. Folgendes:

Nach der Reformation Lutheri iſt 1544 die Schul auf Churfürſtens Johann Friedrichs Verordnung und Lutheri Angeben in das Dominicaner-Kloſter geleget worden, da erſtlich nur 4 Classen geweſen.

In einer Anmerkung dazu ſagt er:Hievon ſtunde erſtlich eine Schrift vor Prima(wo jetzo des Herrn Directoris Wohnſtube iſt*)) ſo davon Meldung gab, die aber bei Aufrichtung des Seminari weggekommen iſt.

Wie bedauerlich dies ſei, leuchtet ein, da es nun wohl unmöglich iſt zu ermitteln, an welchem Tage die in das hergeſtellte Gebäude verlegte Schule ihren Anfang genommen habe.

Zu den angeführten Zeugniſſen der hauptſächlichſten Quellen, aus denen die ältere Geſchichte des Kirchen⸗ und Schulweſens der Stadt Eiſenach geſchöpft werden kann, ſei es geſtattet, noch ein indi⸗ rektes hinzuzufügen. M. Adam Bissander(alias Thalmann, vel ut ipse cognominari maluit, Thanmann wie Rebhan ſagt), welcher vom J. 1580 bis 1583 Rektor der hieſigen Schule war, verfaßte einige lateiniſche Diſtichen, in denen er ſeine Amtsvorgänger der Reihe nach aufzählte. Sie ſind von Rebhan unter dem Jahre 1581 und daraus auch von Paullini in der historia Isenacensis p. 212. ſowie in der erwähnten dissertatiuncula angeführt mit den Worten: Rectores scholae no- strae versibus inclusit, qui tamen insignem merentur limam. Sie lauten ſo:

Bartolus hic artes plantans Rossfeldus honestas Illustrat primus rector honore scholam.

Huic subit Andreas statione Boëthius alter, Ingenio excellens, morihus, arte, fide.

At Fridericus ovans operis Widebramus habenas Sorte sibi oblatas tertius inde capit.

Quartus Ioannes Purgoldus in ordine rector Aoniae coeptum promovet artis opus.

Quintus in hac serie moderatur iusta Quirinus Thanmannus longo tempore sceptra scholae.

Sextus Elantandro**) fratri successit Adamus, Quem male Bissandrum nomine turba vocat.

Demnach zählte Thanmann die Reihe der Rectoren von Bartholus oder Bartholomaeus Rosinus oder Rossfeld an, dem erſten Rector der in das ehemalige Predigerkloſter verlegten Schule, obgleich

*) Blatt 144., zweite Seite erzählt Koch:Anno 1714 wurde in dem Gymnasio(alß Herr M. Johann Ernst Müller zum Director angenommen worden) gebauet und Prima Classis in den Creutzgang in die ſonſt gewöhn⸗ liche Wohnſtube derer Rectorum verleget, die auch den 6. Martii eingeweihet wurde. Die Wohnſtube aber wurde dafür aus der alten Classe Prima gemacht.

**) Heusinger Opusc. p. 405. bemerkt dazu: Bissandri versus hos non esse elegantes facile concedo; eos vero a Paullino reprehendi miror, cui postrema aut nulla prope fuit verborum cura..... Quod vero Elantandrum se perperam vocat Graeco nomine pro Thanmann, non ipsius, sed librarii, qui Reb-