Jahrgang 
1881
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bis 1. April 1877 diente er als Einjährig⸗Freiwilliger im 116. Inf.⸗Regiment. Anfangs März 1878 abſolvirte er dag philologiſche Eramen. Vom Mai 1878 bis 1. November 1879 war er in Offenbach a. M. proviſoriſch, vom 1. November 1879 bis Herbſt 1880 ebendaſelbſt definitiv als Reallehrer angeſtellt. Durch Großherzogliches Decret vom 27. Auguſt 1880 zum Lehrer an dem Gymnaſium und an der Realſchule zu Worms ernannt, wurde er am 7. October 1880 von Director Dr. Becker in dieſe Stellung eingewieſen.

Hermann Rahn, geboren am 13. Juli 1851, Sohn des Pfarrers Rahn zu Nieder⸗ weidbach(Kr. Biedenkopf), erhielt von Oſtern 1861 an ſeine wiſſenſchaftliche Vorbildung auf dem Gymnaſium zu Wetzlar und verließ dasſelbe Herbſt 1869 mit dem Zeugniß der Reife. Von Oſtern 1870 bis Herbſt 1871 ſtudirte er in Marburg und von Herbſt 1871 bis Herbſt 1873 in Leipzig Philologie. Nach Marburg zurückgekehrt, beſtand er am 24. Juli 1874 das examen pro facultate docendi und übernahm, nachdem er als Einjährig⸗Freiwilliger gedient, eine Lehrer⸗ ſtelle an dem neugegründeten Gymnaſium zu Laubach. Durch Allerhöchſtes Decret vom 11. No⸗ vember 1877 wurde ihm eine Lehrerſtelle an dem Gymnaſium und der Realſchule zu Worms mit Wirkung vom 30. April 1878 übertragen.

Dr. Friedrich Becker iſt geboren den 21. Mai 1854 als Sohn des Lehrers Georg Becker in Glauberg. Auf Pfingſten 1867 trat er in die Untertertia des Gymnaſiums zu Büdingen ein, welches er Ende März 1873 mit dem Zeugniß der Reife für die Univerſität verließ. Nach⸗ dem er zunächſt vom April 1873 bis April 1874 ſeiner Militärpflicht als Einjährig⸗Freiwilliger in Gießen genügt, widmete er ſich daſelbſt dem Studium der claſſiſchen Philologie. Herbſt 1874 bezog er die Univerſität Jena, um Herbſt 1875 wieder nach Gießen zurückzukehren. Im Herbſt 1877 unter⸗ zog er ſich der Staatsprüfung, die im März 1878 ihren Abſchluß erreichte. Seinen Acceß ab⸗ ſolvirte er zur Hälfte an dem Großh. Gymnaſium, zur Hälfte an der Großh. Realſchule zu Darmſtadt. Oſtern 1879 wurde er mit der proviſoriſchen Verwaltung einer Lehrerſtelle an dem Gymnaſium und der Realſchule zu Worms beauftragt, die ihm durch Allerhöchſtes Decret vom 4. December 1879 definitiv übertragen wurde.

Friedrich Karl Scholl iſt geboren zu Rüdesheim(Reg.⸗Bez. Wiesbaden) am 17. November 1848. Er erhielt ſeine Vorbildung auf dem Gymnaſium zu Hadamar, das er Oſtern 1870 mit dem Zeugniß der Reife verließ. Gleich nach Ausbruch des Krieges trat er als Einjährig⸗Freiwilliger in das Heer ein und ward im Mai 1871 zur Fortſetzung ſeiner Studien entlaſſen. Er beſuchte ſodann die Univerſitäten München und Bonn und übernahm mit Herbſt 1873 eine Lehrerſtelle an einer lateiniſchen Privatlehranſtalt zu Königſtein im Taunus. Im Herbſt 1876 verließ er dieſe Stelle, um ſeine akademiſchen Studien in Gießen zu vollenden, wo⸗ ſelbſt er am 1. u. 2. Auguſt 1878 die Staatsprüfung pro facultate docendi beſtand. Von Herbſt desſelben Jahres bis Oſtern 1879 verwaltete er eine Lehrerſtelle an der Realſchule 1. Ordnung zu Gießen und ward zu Oſtern 1879 mit der proviſoriſchen Verwaltung einer Lehrerſtelle an dem Gymnaſium und der Realſchule zu Worms betraut, die ihm vom 1. October 1880 an definitiv übertragen wurde.

Dr. Karl Noack, geb. am 9. Juni 1856 zu Gießen, beſuchte von Oſtern 1866 bis Oſtern 1875 das Gymnaſium daſelbſt und ſtudirte von da ab bis Oſtern 1879 Phyſik, Mathematik und Chemie an der Univerſität ſeiner Vaterſtadt. Im Sommer 1879 abſolvirte er das Examen für