Jahrgang 
1881
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Abiturienten des Gumnaſiums.

Es iſt noch nachzutragen, daß am 12. März 1880 in der unter dem Vorſitze des Groß⸗ herzoglichen Geh. Oberſchulrath Becker abgehaltenen Maturitätsprüfung allen Oberprimanern das Zeugniß der Reife zuerkannt wurde: 1. Geoorg Boxheimer aus Pfeddersheim; 2. Joſeph Cahn aus Worms; 3. Ludwig Clemens aus Worms; 4. Georg Eberle aus Bobſtadt; 5. Heinrich Fulda aus Worms, 6. Carl Hahn aus Worms; 7. Carl Heimburg aus Worms; 8. Richard Münch aus Worms; 9. Peter Muth aus Oſthofen; 10. Ferdinand Wüſt aus Worms.

In der am 14. März 1881 von Herrn Geh. Oberſchulrath Becker abgehaltenen Maturitäts⸗ prüfung beſtanden alle Oberprimaner, die der mündlichen Prüfung ſich unterzogen: 1. Heinrich Biegler aus Worms; 2. Johannes Biegler aus Worms; 3. Friedrich Eller aus Worms; 4. Chriſtian Finger aus Monsheim; 5. Wilhelm Hecht aus Alzey; 6. Dominik Hinneſchiedt aus Worms; 7. Jacob Jaudt aus Gundersheim; 8. Ludwig Kiſſel aus Alzey; 9. Heinrich Möllinger aus Pfeddersheim; 10. Wilhelm Schäffer aus Worms; 11. Friedrich Zimmer aus Flonheim.

V. Zur Chronik der Anſtalt.

1. Am 14. April 1880 fand die feierliche Schlußſteinlegung und die Einweihung der Aula des neuen Gymnaſial⸗ und Realſchulgebäudes ſtatt. Als Feſtſchrift veröffentlichte Director Dr. Becker:Beiträge zur Geſchichte der Stadt Worms und der daſelbſt ſeit 1527 errichteten höheren Schulen. An dieſem Feſte betheiligten ſich als Vertreter der Großherzoglichen Staats⸗ regierung der Geheime Staatsrath Knorr und der Geheime Oberſchulrath Becker aus Darmſtadt, auch Herr Conſiſtorialpräſident Geheimerath Goldmann beehrte das Feſt mit ſeiner Gegenwart. Die Einweihung der Aula begann Vormittags 9 ½ Uhr. Der Geſang:Der Tag des Herrn von Uhland eröffnete die Feier. Darauf ſprach der Gymnaſial⸗ und Realſchuldirector ein Gebet. Daran ſchloß ſich dieWeihe des Geſangs von Mozart. Herr Bürgermeiſter Heimburg, Director Dr. Becker und Herr Kreisrath Lotheißen richteten Anſprachen an die zahlreiche Feſt⸗ verſammlung. Die Motette von Engel:Wachet, ſtehet im Glauben ꝛc. und ein Geſangans Vaterland ſchloſſen die Einweihung der Aula. Die Feſtverſammlung begab ſich hierauf aus der Aula theils in den vor dem Hauſe gelegenen Hof und Garten, theils in die Freihalle und in die innere Halle des Erdgeſchoſſes, um an der Schlußſteinlegung theilzunehmen. Ueber dem nördlichen Pfeiler der Freihalle unſres Mittelbaues, zwiſchen dem nördlichen und dem mittleren Bogen der Halle, war hinter einer Roſette eine Höhlung zur Aufnahme des Schlußſteins frei gelaſſen worden, unter dieſer Roſette war eine geſchmackvoll decorirte Tribüne erbaut, von der aus die Ceremonie der Schlußſteinlegung vorgenommen werden ſollte. In den hohlen Schlußſtein ſollte eine Zink⸗ kapſel gelegt werden, welche ein Holzkäſtchen barg, das die im Schlußſtein zu verwahrenden Urkunden und Druckſachen aufnahm. Die Handlung der Schlußſteinlegung war folgende. Der Sängerfeſtchor war in der Freihalle aufgeſtellt und ſang den Choral:Lobe den Herrn. Herr