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Oſtern 1930.
Nr. Zu⸗ und Vorname Geburtstag Religion Beruf Des Baters Wohnort 1 Blum, Gertrud 13. S. 11 kath. Lehrer Worms 2 Breckheimer, Annemarie 10. 10. 11 kath. Weingutsbeſitzer Bechtheim 3 Brennrer, Elfriede 11. 2. 12 ev. Kaufmann Worms 4 Dbölb, Hildegard 15. 5. 12 ev. Damenſchneiderei Worms 5 SFiſcher, Annemarie 6. 11. 11 ev. Kaufmann Worms 6 Friedrich, Anna 4. 4. 12 kath. Lehrer Worms 7 ESeger, Eliſabeth 19. 11. 10 kath. Bauingenieur Worms 8 Heck, Lina 3. 1. 12 ep. Oberpoſtſekretär Worms 9 Hundsdorf, Annelieſe 28. 11. 10 ev. Bauoberſekretär Worms
10 Jockel, Irene 14. 7. 10 ev. Stadtſchulrat Worms
11 Klöß, Annelieſe 3. 1. 12 ev. Kaufmann Worms
12 Laun, Hedwig 13. 2. 11 ev. Verwaltungsoberinſp. Worms
13 Mager, Lisbeth 31. 5. 12 iſr. Kaufmann Worms
14 Schnell, Erna 14. 2. 12 ep. Kaufmann Worms
15 Stellwagen, Johanna 18. 5. 11 ev. Lehrer Eich
16 Volk, Klara 22. 10. 11 ev. Lokomotivführer Worms
4. Zur Geſchichte der Anſtalt.
1928/29.
a. Beginn des Schuljahres. Das neue Schuljahr nahm ſeinen Anfang am 23. April 1928 mit 551 Schülerinnen in 21 Klaſſen.
b. Anderungen im Lehrkörper zu Beginn des Schuljahres.
Studienrat Dr. Marr wurde an die Vealſchule in Rüſſelsheim verſetzt, an ſeine Stelle trat Studienaſſeſſor Hans Knies, zuletzt in Rudolſtadt i. Th. Schulverwalter Nikolaus Berg, der Vertreter und Nachfolger des Ober⸗ reallehrers Ganz, kam an die Volksſchule Worms. Die Stelle wurde der techniſchen Anwärterin Frl. Grete Küchel übertragen, die ſchon mehrfach als Vertreterin an der Anſtalt tätig war. Karitas⸗Sekretär Philipp Waldhelm über⸗ nahm für Pfarrer Wilhelm als hilfslehrer den kathol. Religionsunterricht.
c. Der Lehrplan. Die Klaſſen UII, O III. U IIIab wurden noch nach dem Lehrplan von 1913 unterrichtet, für alle anderen Klaſſen galt der Plan von 1926.
d. Anderungen im Lehrkörper im Laufe des Schuljahres.
Auf Grund der neuen Beſoldungsordnung wurden die Studienräte Dr. Uhrig und Dr. Heid zu Oberſtudien⸗ räten, der Oberreallehrer Deboben zum Muſiklehrer, die Reallehrer Haaß und Gerkhardt zu Oberreallehrern, Frl. Dietz, Reuter und Grauer zu Oberreallehrerinnen und Frl. Keßler, Schorr, Uhrig, E. Heiland, Danielſen zu Reallehrerinnen ernannt.
Am 1. Januar 1920 trat Oberſtudienrat Dr. Uhrig in den Ruheſtand, weil er die Altersgrenze erreicht hatte. Er erhielt aber mit beſonderer Genehmigung des Herrn Staatspräſidenten den Auftrag, ſeinen Unterricht noch bis 28. Februar weiterzuführen, um die Reifeprüfung in Mathematik und Phuſik abhalten zu können. Freiwillig ver⸗ ſah er ſeinen Dienſt im März bis zum Schluſſe des Schuljahres weiter.


