Jahrgang 
1925
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Himmelsgegenden erfolgten, mag man in Sorge geweſen ſein, wie und wo man die lieben Gäſte alle unterbringen, unterhalten und bewirten ſollte, gemeinſam, in einem Raum. Aber die begeiſterungsfähigen Feſtleiterinnen meiſterten als praktiſch erprobte, erfahrene Hausfrauen, unterſtützt durch das bereitwillige Entgegenkommen der Stadtverwaltung, alle Schwierigkeiten und veranſtalteten in dem herrlichen Nibelungenſaal des Cornelianums einen Abend, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ſtets angenehme Erinnerungen an ſchön und froh verlebte Stunden wachrufen wird. Anvergeßlich aber wird er den älteren Lehrerinnen und Lehrern ſein, die ſich beim Betreten des im Glanz der feſtlich geſchmückten Tafeln prangenden Saales rund 700 Schülerinnen gegenüber ſahen, lauter altbekannten, lieben und vertrauten Geſichtern und Geſtalten, mit denen ſie Gruß und Hanoͤſchlag tauſchen, Wort und Blick wechſeln konnten, wie einſt vor langer, bei manchen ſehr langer Zeit, denn fünfzig Jahrgänge waren vertreten, und auch einige Lehrkräfte, deren Wirkſamkeit bis in die erſten Jahre der Anſtalt hinaufreicht, konnten ſich an der Feier beteiligen. Was der Feſtausſchuß bot an Gaben der geſelligen Anter⸗ haltung und leiblichen Erfriſchung, fand dankbarſte Aufnahme und freudigen Widerhall. Stimmung und Stoff brauchten nicht erſt erzeugt zu werden, ſie waren von Anfang an vor⸗ handen, und der Austauſch der Gedanken über alte Erinnerungen und neue Eindrücke war ſo mächtig und rege, daß er erſt lange nach Mitternacht ſein Ende erreichte. Eine freudige Aber⸗ raſchung wurde dem derzeitigen Leiter der Schule, Herrn Oberſtudiendirektor Zimmer zuteil, als ihm von einer Dame des Feſtausſchuſſes das Ergebnis einer Sammlung unter den ehemaligen Schülerinnen in der Höhe von 2100. Mark überreicht wurde, mit dem willkommenen Auftrag, die Summe zum Beſten der Anſtalt nutzbringend zu verwenden. Die Gabe wurde von Herrn Oberſtudiendirektor Zimmer mit Worten herzlichſten Dankes und der Verſicherung entgegen⸗ genommen, daß er ſie im Sinne der Spenderinnen zu Kutz und Frommen der ihm anvertrauten Eleonorenſchuljugend aufs beſte verwenden wolle. So bildete die in allen Teilen wohl⸗ gelungene Vorfeier einen vielverſprechenden Auftakt zu den am folgenden Tag zu erwartenden Hauptfeierlichkeiten.

3. Die Hauptfeier.

In Anlehnung an die Berichte der Wormſer Preſſe geben wir in Folgendem eine Schilderung

der Hauptfeier, der Turnſchau und der Feſtvorſtellung. Der Hauptfeier lag nachſtehende Folge von Darbietungen zugrunde: 1. Feſt⸗Kumnus für OPrgel........ K. Piutti Oberreallehrer H. Deboben 2. Vorſpruch 3.Die Himmel erzählen die Ehre Gottes... 3. Haudn Schülerinnenchor mit Orcheſterbegleitung 4. Begrüßung Oberbürgermeiſter Rahn Feſtrede Oberſtudiendirektor Zimmer Adagio für Cello und Orgel..... G. Merkel Studienrat§. Kieffer und Oberreallehrer H. Deboden 7. Anſprachen Der 100. PſalmJauchzet dem Herrn, alle Welt K. Kleine

für Chor, Soloſopran, Orcheſter und Orgel Soloſopran: Frau Dr. Mag⸗Walter

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