Jahrgang 
1925
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Die Gedenkfeier

aus Anlaß des fünfzigjährigen Beſtehens der Eleonorenſchule (1874 19924).

1. Vorbereitungen.

m 22. Februar 1924 beſchloß der Lehrerrat auf Antrag der Direktion, den Gedenktag des A fünfzigjährigen Beſtehens der Eleonorenſchule in würdiger Weiſe zu begehen. Die Feſtord⸗ nung wurde ſogleich in den Hauptzügen entworfen und zur Aufnahme und Durchführung der Arbeiten eine Anzahl Ausſchüſſe gewählt. Man einigte ſich auf orei Hauptdarbietungen: eine Hauptfeier, eine Turnſchau und ein Feſtſpiel auf der Bühne der Anſtalt. Die Einleitung zu den Feierlichkeiten ſollte ein geſelliger Abend, veranſtaltet von ehemaligen Schülerinnen, bilden. Die Ausſchüſſe, in denen ſämtliche Mitglieder des Lehrkörpers vertreten waren, gliederten ſich nach ihrer Tätigkeit in einen Muſik-, einen Theater⸗, einen Turnausſchuß und in einen Ausſchuß zur Ausgeſtaltung der Vorfeier. Jur Bewältigung der umfangreichen laufenden Arbeiten und Erledigung aller Fragen geſchäftlicher Art wurde ſpäter noch ein geſchäftsführender Ausſchuß ins Leben gerufen. Die vorbereitenden Arbeiten erſtreckten ſich auf die Wahl eines geeigneten Feſt⸗ ſpiels, auf die Auswahl der Chöre und Orcheſterſtücke, die Feſtſtellung und Reihenfolge der turneriſchen Vorführungen und die Bildung eines Ausſchuſſes der ehemaligen Schülerinnen. Sämtliche Vorbereitungen waren in den letzten Wochen des alten Schuljahres ſo weit gefördert, daß mit Beginn des neuen Schuljahres die planmäßigen Proben aufgenommen werden konnten. Aus Zweckmäßigkeitsgründen hatte ſich der Lehrerrat dazu entſchieden, den Gedenktag nicht am eigentlichen Gründungsjahrestag 91. Oktober 1924 zu feiern, ſondern am Schluß des Sommerhalbjahres, alſo noch vor den Herbſtferien und zwar am 22. und 23. September. Rach Abzug der Pfingſt⸗ und Sommerferien blieb folglich eine nicht allzureichlich bemeſſene Zeitſpanne übrig, und es verſteht ſich wohl von ſelbſt, daß alle Beteiligten: Direktion, Lehrkörper und Schülerinnenſchar, erfüllt von dem Beſtreben, die Feſtgäſte mit möglichſt vollendeten Dar⸗ bietungen zu erfreuen, in edlem Wettſtreit alle Kräfte anſpannten, das hohe Fiel, das ſie ſich geſteckt hatten, zu erreichen. 2. Die vorfeier.

Hand in Hand mit den Vorbereitungen zu den einzelnen Teilen der Gedenkfeier gingen die Arbeiten eines Ausſchuſſes, der ſich aus ehemaligen Schülerinnen gebildet und als Ziel geſetzt hatte, die früheren Schülerinnen und ihre Lehrer und Lehrerinnen gelegentlich eines geſelligen Abenoͤs einige Stunden fröhlich und gemütlich zu vereinigen. Fürwahr ein ſchöner Gedanke! Anter dem Vorſitz der Frau Oberbürgermeiſter Kahn, ſelbſt eine ehemalige Schülerin, deren unermüdliches und zielbewußtes Wirken größte Anerkennung verdiente und fand, erledigten die hilfsbereiten und arbeitsfreudigen Mitglieder des Feſtausſchuſſes eine Fülle von Arbeiten aller Art, wie ſie die Vorbereitung zu einem ſolch ſeltenen Jubelfeſt mit ſich bringt. Sollte doch recht Vielen die Gelegenheit zu einem Stelldichein gebotenwerden. Zeitung und Poſttrugen Einladungen hinaus an alle, die zu erreichen waren. Alnd als dann viele Hundert Anmeldungen aus allen

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