Schulgeld.
Hilfs- bücherei.
Berufs- beratung.
Gebäude, Schulräume.
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suchung kostenlos zur Verfügung steht. Eine Behandlung erfolgt nicht. Die Leitung und Dienstaufsicht untersteht dem ersten Stadtschularzt Dr. Schöneseiffen. Der Dienst der Schulärzte ist durch besondere Anordnungen geregelt.
Das jährliche Schulgeld beträgt zur Zeit für einheimische Schüler 200 M, für auswärtige Schüler wird ein Aufschlag von 25 v. H. erhoben. Für das zweite eine mittlere oder hõöhere Schule(einschl. Hochschule) besuchende Kind tritt eine gesetzliche Ermäßigung von 25 v. Hl., für das dritte eine Ermäßigung um 50 v. H. ein. Das vierte und weitere Kinder sind frei. Im Berichtsjahr wurde 80 würdigen Schülern auf Antrag der Erziehungsberechtigten das Schulgeld ganz oder teilweise erlassen. Für Geschwisterermäßigungen und die Unterstützung bedürftiger und begabter Schüler(Ermäßigung oder Erlaß des Schulgeldes und Hilfsbücherei) standen 20 v. H. des gesamten Schulgeldaufkommens zur Verfügung.
Auch im Berichtsjahr wurde die Hilfsbücherei weiter ausgebaut. Namentlich teure Bücher, Wörterbücher, Atlanten und Werke, die dem Arbeitsunterricht dienen sollen, wurden angeschafft, abgenutzte Bücher wurden ersetzt.
Der Berufsberatung nahmen sich an Studienrat Harsy, der die Berufsliteratur verwaltet, und die Klassenleiter von Ol und UIl. Die Eltern seien besonders hingewiesen auf das Städtische Berufs- beratungsamt, dessen Leiter, Herr Dr. Kutzner, in vielen Fällen den ratsuchenden Eltern bereitwilligst zuverlässige Auskunft erteilt hat.(vgl. S. 23, Mitteilung an die Eltern.)
IV. Elternbeirat, Elternversammlungen, Geldspenden.
Zum Elternbeirat gehören folgende Damen und Herren:
1. Herr Medizinalrat Dr. B. Betke, 6. Herr Landesobersekretär H. Müller, 2. Herr Hauptschriftleiter B. Grothus, 7. Frau P. Quitzdorff,
3. Herr Studienrat Dr. Max Kraemer,§. Herr Pfarrer J. Rumpt,
4. Frau L. Kornbusch, 9. Frau M. VWeyl.
5. Herr Reichsbahnamtmann E. Martens,
Der Elternbeirat versammelte sich zweimal, um mit Vertretern des Lehrkörpers Fragen des Unterrichts und der Schulzucht zu besprechen. Das gute Verhältnis, das von jeher zwischen Schule und Elternhaus bestanden hat, trat auch in diesen Beratungen in die Erscheinung. Lehrer und Elternvertreter waren sich über alle wesentlichen Fragen völlig einig.
Zwei Elternversammlungen dienten in der Hauptsache der Vorbereitung der Elternbeirats- wahlen. In der ersten Versammlung, die am 28. Mai 1928 stattfand, gab der Direktor die ministeriellen Be- stimmungen über die Wahlhandlung bekannt. Anschließend sprach er über bauliche Veränderungen im Schulhause. Die Eltern besichtigten dann die erdkundliche Sammlung und den neu eingerichteten Lichtbilderraum. Eine zweite Versammlung am 6. Juni 1928 befaßte sich mit den für die Eltern- beiratswahl erforderlichen Maßnahmen.
Eine Spende von 200 Mk., deren wir uns nun schon mehrere lahre lang dank dem Wobhl- wollen des Vaters eines früheren Schülers erfreuen, hat es uns auch in diesem Jahre ermöglicht, am Ende des Schuljahres an eine größere Anzahl Schüler Bücher als Preise für gute Leistungen und gutes Verhalten auszuteilen. Es erhielten Preise:
Göttel, Melcher(Ul), Braun, Emanuael(Oll), Konrad, von Paris, Zimmermann(Dlla), Graefe, Ludwig, Schwartz(OllIla), Börner(OlllIb), Reinhardt, Schmidt(UIIla), Hudel, Nabe, Schröder(UIIIb).. Wir würden es dankbar begrüßen, wenn die erwähnte Spende in Elternkreisen Nacheiferung weckte und bald wieder ähnliche Verhältnisse vorlägen wie in der Vorkriegszeit, in der unsere Schule mit Spenden reich bedacht war.
V. Verschiedenes.
Auch in diesem Schuljahr waren 3 Volksschulklassen(Lorcher Knabenschule) im Seitenbau unter- gebracht.— In den Sommerferien erhielt der Bau für den naturwissenschaftlichen Unterricht einen neuen Anstrich, in der Turnhalle wurde die Treppe, die zum Umkleideraum führt, zweckmäßig um-


