Jahrgang 
1899
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Naturgeschichte(2 Std. wöchentlich). Be- schreibung und Bestimmung schwieriger Pflanzen-

arten. Die wichtigsten Familien des natürlichen Systems. Im Winter: Gliedertiere und niedere Tiere. Klinkert.

Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Teile einheimischer Pflanzen und Verwendung derselben im Flachorna- ment. Besprechung und Einübung der einfachen griechischen Ornamentformen. Anwendung einiger Farben. Nach Vorzeichnungen an der Wandtafel.

K. Schmidt.

Quarta. Ordinarius: Schneider. Religion(2 Std. wöchentlich). a) Ev.: Lektüre ausgewählter Abschnitte des Alten und Neuen

Testaments nach Völkers bibl. Lesebuch. Lieder- Katechismus: Das Gebet des Herrn. Schneider(i. S. Klemme). b) Kath.:(komb. mit IV des humanistischen

Gymnasiums). Im Diözesankatechismus: Das I. Hauptstück. In der biblischen Geschichte: Das N. T, Kirchenlieder. Wedewer.

Deutsch(3 Std. wöchentlich.) Der zusammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch für Quarta. Deklamationsübungen. Repetition der in Sexta und Quinta auswendig gelernten Gedichte. Alle 2 Wochen abwechselnd Aufsatz oder Diktat.

Schneider(W. Klemme). 1

ateinisch(7 Std. wöchentlich). Repetition der Formenlehre. Regeln der Syntax nach Ostermanns Übungsbuch für Quarta. Alle 8 Tage ein Exer- citium oder Extemporale. Lektüre: Einzelne Bio- graphien aus Ostermanns Ubungsbuch, herausgegeben von H. J. Müller. Schneider. Französisch(5 Std. wöchentlich). An der Hand des Lesestoffes(Französisches Lesebuch von Kühn und der Hölzelschen Anschauungsbilder) Erlernung der regelmässigen Konjugation, der Verben avoir und être, der wichtigsten Gesetze über Substantiv, Artikel, Adjektiv, Fürwort, Zahlwort und Adverb, Sprechübungen, Diktate, Extemporalien und freie Arbeiten. Übersetzungen ins Französische nach Fischer, Ubungsstücke, IJ. Teil. Merbach. Geschichte(2 Std. wöchentlich). Griechische Ge- schichte bis auf Alexander, römische bis zur Schlacht bei Aktium nach Jägers Hilfsbuch. Leifs(i. S. Metzer).

Geographie(2 Std. wöchentlich). Europa aufser Deutschland; Kartenskizzen. Leifs(i. S. Metzen).

Mathematik: Geometrie(2 Std. wöchentlich). Geometrische Vorbegriffe, Punkt, Gerade, Winkel, Parallelentheorie, Lehre vom Dreieck und Parallelo- gramm, einfache Konstruktionsaufgaben.

Rechnen(2 Std. wöchentlich). Repetition der Dezimalrechnung. Regel de tri. Zinsrechnung. Anfang der Buchstabenrechnung. Klinkert.

Naturgeschichte(2 Std. vöchentlich). Be- schreibung einheimischer Pflanzen, Reptilien, Am- phibien, Fische, Geradflügler, Käfer.

Klinkert.

Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Die Kurven, Blattformen und Blüten Pflanzen zugleich mit Abänderung der gegebenen Formen und Verwendung derselben im Plachorna- ment. Einige griechische Gefäfse im Umriſs. Nach Vorzeichnungen an der Wandtafel.

K. Schmidt.

verschiedenen einheimischer

Quinta. Ordinarius: Weber.

Religion(2 Std. wöchentlich). a) Ev.: Biblische Geschichten des Neuen Testaments nach Schäfers Lehrbuch, II. Teil. Memorieren von Kirchenliedern. Katechismus: Frage 35 55. Weber.

b) Kath.:(komb. mit V des humanistischen Gymnasiums). Im Diözesankatechismus: das II. und III. Hauptst. mit Weglassung der als schwer bezeichneten Fragen. In der biblischen Geschichte(nach Schuster-Mey's Handbuch): Das Neue Testament bis zur Auferstehung Jesu mit Auswahl. Wedewer.

Deutsch 13 Std. wöchentlich). Lesen und Erklären ausgewählter poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsieks-Lesebuch I. 2. Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer. Memorieren und Deklamieren von Ge- dichten. Repetition der in Sexta gelernten Ge- dichte. Satzlehre, Rechtschreibungs- und Inter- punktionsregeln. Diktate und Aufsätze.

W. Schmidt(Schmitthenner)

Lateinisch(8 Std. wöchentlich). Unregelmälsiges in der Formenlehre nebst einigen syntaktischen Regeln. Ubersetzen von UÜbungsstücken und Me-