Gesenius I(Kap. 10— 23). Schriftliche und Sprech- übungen, meist im Anschluls an die Lektüre des
schichte: Wiederholung des Alten Testamentes; Besprechung des Kirchenjahres; Kirchenlieder.
Lesebuchs von Vietor und Dörr. Einige Gedichte Wedewer.
wurden auswendig gelernt. Höfer. Deutsch(3 Std. wöchentlich). Die wichtigsten der 1 8 4; 3 deutschen Spre eigentümlichen grammatischen Geschichte(2 Std. wöchentlich). Deutsche Ge- eutschen Sprache eigent 3 S13 2
Gesetze. Lektüre und Erklärung poetischer und
schichte vom Beginn der Reformation bis zum 7 de 3 prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsieks Lese-
Regierungsantritt Friedrich des Grofsen, insbe- 1 S 85..;—— buch für Tertia. Memorieren von Gedichten. Alle sondere brandenburgisch- preulsische Geschichte. 3— 3 4 5 vier Wochen ein Aufsatz. Schedtler.
Repetitionen aus der Geschichte des Mittelalters. Rosenkötter. Lateinisch(4 Std. wöchentlich). a) Grammatik: Kasuslehre und einige Abschnitte der Moquslehre nach Ellendt-Seyfferts Grammatik. Übersetzungen nach Ostermanns UÜbungsbuch für Tertia. Repe- titionen der Formenlehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. b) Lektüre: Sommer: Biographien aus Oster- manns Ubungsbuch; Winter: Caes. de bello Gallico
Geographie(2 Std. wöchentlich). Physische und politische Erdkunde des deutschen Reiches und der deutschen Kolonien im Anschluſs an Daniels Lehr- buch. Kartenzeichnen. Rosenkötter.
Mathematik. Geometrie(38td.). Proportionalität der Strecken. Ahnlichkeit der Dreiecke und Poly-
gone. Flächengleichheit. Berechnung der Kreislinie lib. I u. II mit Ausw. Schedtler. und Kreisfläche. Konstruktionsaufgaben. Pranzösisch(5 Std. wöchentlich). Aus Kühns
Lesebuch Unterstufe wurde eine
Arithmetik(2 Std. wöchentlich). Wieder- holung aus dem Früheren. Proportionen. Potenzen. Wurzeln, Gleichungen vom 1. Grade mit einer und mehreren Unbekannten. Metzer.
Naturgeschichte(2 Std. wöchentlich). Im Sommer: Elemente der Pflanzenanatomie. Im Winter: Bau des menschlichen Körpers. Die Anfangsgründe der Physik. Metzer li. W. Kiesel].
Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Zeichnen nach Holz- und Gypsmodellen mit Ausführung in Wisch- und Tuschmanier. Einführung in die griechische Orna- mentformenlehre. Ubungen im Gebrauch von Zirkel, Lineal, Reiſfsschiene, Dreieck und Ziehfeder an Flächenmustern, Kreisteilungen und anderen gerad- und krummlinigen Gebilden. K. Schmidt.
Untertertia. Ordinarius: klinkert.
Religion(2 Std. wöchentlich). a) Ev.: Das Reich Gottes im Alten Testament. Lektüre ausgewählter Abschnitte des Alten Testaments. Memorieren von Psalmen und Kirchenliedern; das Kirchenjahr, Katechismus Frage 1— 71 und 99— 141 Auswahl. Schneider.
b) Kath.:(komb. mit III B des humanistischen Gymnasiums). Im Diözesankatechismus: das II. Hauptstück; in der biblischen Ge-⸗
Englisch(3 Std. wöchentlich).
Geographie(2 Std. wöchentlich).
Mathematik: Geometrie
gröſsere Anzahl Lesestücke uud Gedichte durchgenommen. übungen im Anschluſs an den Lesestoff und an die Hölzelschen Wandbilder.— Nach Kühn, kleine franz. Schulgrammatik, die Formenlehre mit einigen unregelmälsigen Verben, mündliches Ubersetzen nach Fischer, Upungsstücke, Unterstufe. Extemporalien und Diktate. Kühn.
Sprech-
Aus dem Lesebuch von Vietor und Dörr und durch Besprechung der Hölzelschen Anschauungsbilder wurden zunächst die Gesetze für die Aussprache, die wichtigsten gram- matischen Regeln und ein entsprechender Wortvorrat
gewonnen. Das Gelernte durch Gesenius Cap. X gefestigt. Sprechübungen. Diktate, Extemporalien
und freie Arbeiten. Merbach.
Geschichte(2 Std. wöchentlich). Kurzer Uberblick
über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus; deutsche Geschichte bis zum Beginn der Reformation nach Eckertz. Rosenkötter. Physische Erd- Die àuſsereuropäischen Erd- Rosenkötter.
kunde teile.
Deutschlands. Kartenskizzen. (3 Std. wöchentlich). Wiederholung des Früheren. Parallelogramm. Kreis. Konstruktionsaufgaben.
Arithmetik(2 Std. Die ersten Operationen. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Klinkert.
2*
wöchentlich). vier


