verschiedenen Autoren; alle vierzehn Tage wurde ein Exercitium geschrieben; Sprech- übungen.
Religion. 2 St.
Protestanten(Kirchenrath Dietz.)
Die christliche Glaubens- und Sittenlehre; die wichtigsten kirchengeschichtlichen Ereig- nisse und Erscheinungen seit der Reformation bis auf die Gegenwart.
Katholiken(Kaplan Tripp).
Die Lehre vom christlichen Glauben; Be- griff und Wesen, Beweise für die Nothwendig- keit und Wahrheit, die Kirche als Bewahrerin derselben.
Geschichte. 3 St.(Hildenbranc). I Neuere Geschichte von 1648 bis zum Aus- bruch der französischen Revolution. Die französische Revolution.
T(Im Sommer: Ebenau). Das Mittelalter (im Winter: Hildenbrand) neuere Ge- schichte von 1500 bis 1648; die englische Geschichte bis 1700.
Mathematik. 5. St.(Unverzagt.)
Iæ Im Sommer: Differentialrechnung und de- ren Anwendung zur Entwickelung von Rei- hen, zur Ermittelung des Werthes schein- barunbestimmter Ausdrückc, zur Auffindung der Maxima und Minima der Functionen, sowie endlich ihre Verwendung bei Unter- suchung ebener Curven. Im Winter: Inte- gralrechnung. 2 St. Herleitung und Einübung der einfacheren Integralformeln; Rectification und Quadratur ebener Curven, Complanation und Cubatur von Rotations- körpern; Integration von Differential- gleichungen erster Ordnung. Theorie der Reihen. 2 St. Die Lehre von den arithmetischen und geometrischen Reihen und deren Anwendung in der Zins-, Renten- und Versicherungsrechnung. Die Convergenz unendlicher Reihen. Eine Stunde wöchent- lich wurde zur Lösung von Aufgaben aus verschiedenen Theilen der Mathematik ver- wendet.
Im Sommer. 5 St.(Unverzagt.) Coor- dinatengeometrie, die Theorie der Kegel- schmitte. Im Winter. 3 St.(Unverzagt.) Beendigung der Lehre von den Kegelschnit-
Tb
ten. Die Grundzüge der analytischen Geo- metrie des Raumes. Eine Stunde wöchent- lich wurde zur Lösung von Aufgaben aus. der Planimetrie und Stereometrie benutzt, 2. St.(Greiss). Die Theorie der höheren Gleichungen.
Naturgeschichte. 2 St.(Lade.)
L' und Te combiniert. Mineralogie mit Be- nutzung der vorhandenen mineralogischen Sammlung.
Darstellende Geometrie. 2 St. Hilden- brand.
Iy Die Projectionen der Kegelschnitte und der Durchdringungen von Prismen, Pyramiden, Cylindern, Kegeln und Kugeln in besonde- ren Lagen, sowie die Abwickelung ihrer Oberflächen. Die Projectionen der Um- drehungsflächen.
I' 2 St, Die Projectionen der Durchdringungen von Prismen, Pyramiden, Cylindern und Kegeln in der allgemeinsten Lage, sowie die Abwickelung ihrer Oberflächen.
Die Schüler beider Klassen wandten die darstellende Geometrie auf das Maschinen- zeichnen an, indem sie Modelle aus dem physikalischen Cabinete projicierten.
Physik. 2 St.(Greiss.) Die Lehre von der Wärme. Mechan ik. 2 St.(Greiss.)
Die Lehre von dem Pendel, den Hindernis- sen der Bewegung, der mechanischen Arbeit, den Trägheitsmomenten, der Nutæzeffektsbe- rechnung der einfachen und einiger zusammen- gesetzten Maschinen; die Lehre von den Zwi- schenmaschinen.
PhysikalischesPracticum. 2 St.(Greiss.) In ITy wurde besonders eine speciellere Kennt- nis der Apparate vermittelt, und in P' eine Anleitung zum Experimentieren gegeben. Chemie. 2 St. a. Theoretischer Theil. (Casselmann.) Ausgewählte Capitel aus der organischen und anorgarnischen Chemie als Repetition und Ergänzung der Pensa aus III und II.— Ben- 20l, Anilin, Alkaloide, Cyanverbindungen, Harnstoff, Rodankalium, Bor und Silicium.
1 St. Facultativ.


