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Upton Sinclair u. a.); weiterhin Neue Lyrik(Borchardt, Schaeffer, Bertram und Heynicke, v. Hatzfeld, Zuckmayer) und Neue Dramen(Max Mohr:„Ramper“, Bert Brecht:„Trommeln“, Wolfgang Götz:„Gneisenau“).:
Studienrat Dr. Reichwein hielt mehrere Vorträge über Shakespeare, Studienrat Dr. Mirgel sprach über Karl Spitteler, Studienassessor Dr. Herke hielt einen Vortrag über die Unwahrheit der Form und stud. phil. Kniffler über das Theater.
Eine Führung durch seine Privatsammlung veranstaltete Dr. Alfred Mayer, durch die Felixmüller-Ausstellung führte Studienassessor Dr. Herke.
Drei öffentliche Vorträge fanden in der Aula statt, die zahlreich besucht wurden. Geheimer Regierungsrat Universitätsprofessor Dr. Grützmacher sprach über„Spenglers welthistorische Perspektiven und die Gegenwart“, Dr. Hermann Kesser über„Bühne und Drama“ und Oberregisseur des Staatstheaters Dr. Vvon Gordon über„Theaterfragen unserer Zeit“.
An Zeitschriften wurden gehalten„Die Literatur“ und„Die literarische Welt“.
Auf den Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums sei an dieser Stelle aufmerk- sam gemacht.(Vorsitzender Justizrat Dr. Siebert).
Der Gesundheitszustand der Schüler konnte befriedigen. Eine schulärztliche Be- aufsichtigung findet nicht statt. Infolge eines Unglücksfalles schied der ÜUntertertianer der Gymnasialabteilung Hans Wiedey am 2. September aus dem Leben.
Um die Leibesübungen recht pflegen zu können, fehlte es an Uebungsplätzen, da die meisten durch die englische Besatzung beschlagnahmt wurden. Trotzdem wurde die Spiel- fertigkeit nach Möglichkeit in Wettspielen mit hiesigen und auswärtigen Schulen erprobt und gefördert; so in Biebrich, Geisenheim, Höchst, Dotzheim(Volksschule), Frankfurt und Wiesbaden.
Der Gymnasial-T urnverein beginnt zu Ostern das 47. Jahr seines Bestehens. Die Leitung lag unter der Aufsicht des Oberturnlehrers Hagelauer in den Händen des Unter- primaners Robert Wagner.
i) Schulgeld.
Es beträgt 200 Mark im Jahre und ist in monatlichen Teilbeträgen zu zahlen. Schulgeld- ermäßigung tritt ohne Gesuch ein, wenn mehrere Geschwister höhere Schulen besuchen. Das älteste Kind zahlt den vollen Betrag, das zweite nur drei Viertel, das dritte die Hälfte, alle weiteren Kinder sind von der Zahlung des Schulgeldes befreit.
Auf Grund eines Gesuches(Vordrucke hole man sich beim Oberschullehrer Barsch) kann durchaus würdigen und tüchtigen Schülern Schulgeldermäßigung gewährt werden,
wenn die Eltern sich in schwieriger finanzieller Lage befinden. Diese Gesuche sind zu Beginn
jedes Halbjahres zu erneuern.
k) Berufsberatung.
In allen Angelegenheiten, die sich auf Berufsberatung beziehen, erteilt Studienrat Spatz
Auskunft.
1) Die Hilfsbücherei
wurde nach Maßgabe der vorhandenen Mittel vermehrt.


