Jahrgang 
1926
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Fortgesetzt wurden: Pauly-Wissowa, Realencyclopädie des klassischen Altertums; Grimm, Deutsches Wörterbuch.

An Zeitschriften wurden gehalten: 1. Zeitschrift für Deutschkunde. 2. Neue Jahrbücher für das klassische Altertum. 3. Deutsche Literaturzeitung. 4. Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht. 5. Geographischer Anzeiger. 6. Zentralblatt für das gesamte Unterrichtswesen. 7. Die neueren Sprachen. 8. Die Kunstschule. 9. Das humanistische Gymnasium.

An Geschenken erhielt die Lehrerbücherei: Von den Herren Verlegern eine Reihe neuer Lehrbücher; von Herrn Studienrat Dr. Körber: Körber, Der Kampf um Freiheit und Einheit und das Werk Bismarcks; vom Herrn Minister: Allen, Mein Rheinland- tagebuch; Wentzcke, 1000 Jahre Rheinland im Reich; Wentzcke, Rheinkampf, Frankreich und der Rhein.

6) Die Schülerbüchereien wurden klassenweise von den Herren Dr. Reich- wein, Unverzagt, Schnädter, Dr. Mirgel, Thiemeyer, Aumüller ver- waltet; sie stehen in kleinen Wandschränkchen, die keine Erweiterung zulassen und infolge ihrer Enge dauernd Beschädigungen der Einbände herbeiführen. Neu aufgenommen wurden Werke wissenschaftlichen und unterhaltenden Inhalts, Reisebeschreibungen, Experimentier- und Handwerksbücher usw.

py) Physikalische Abteilung. Gemäß der durch Verfügung vom 30. März 1925 erteilten behördlichen Genehmigung wurden in den Räumen für den physikalischen Unter- richt folgende Anderungen und Neueinrichtungen geschaffen:

Der schadhaft gewordene Holzfussboden unter dem Experimentiertisch wurde durch einen Zementfussboden mit Linoleumbelag ersetzt. Der alte Experimentiertisch wurde als Vorbereitungstisch in dem Sammlungsraum aufgestellt und an Gas- und Elektrizitätsleitung angeschlossen. Für das Unterrichtszimmer wurden ein Experimentiertisch mit Verlängerungs- vorrichtung und fahrbarem Ergänzungstisch, ein Apparateschrank, eine Doppelwandtafel mit Schiebeverschluss für den Gasabzug, ein verstellbarer Projektionsschirm und eine Deckenhakenvorrichtung neu beschafft. Eine wesentliche Verbesserung erfuhr die Anlage für die Zuführung des elektrischen Stroms. Durch die Anschaffung eines Wechselstrom- Gleichstrom-Umformers steht nun ein genügend starker Gleichstrom zur Verfügung(65 Volt, 30 Ampère). Die alte Anlage für die Entnahme von städtischem Wechselstrom wurde nach Anbringung einer Umschalt- und Reguliervorrichtung mit dem neuen Experimentiertisch verbunden. Die bereits vorhandene Akkumulatorenbatterie von 12 Zellen wurde in einer mit Abzugvorrichtung versehenen Wandnische aufgestellt und zugleich mit dem neuen Um- former durch eine für Unterrichtszwecke konstruierte elektrische Schalttafel mit dem Ex- perimentiertisch verbunden, so dass nun alle für Lehrzwecke erforderlichen Stromarten bequem und sicher während des Unterrichts von den Tischanschlüssen abgenommen werden können. Entsprechende Stromabnahmemöglichkeiten sind auch für Sammlungs- und Vor- bereitungsraum, für Schülerarbeitsplätze und für Lichtbild- und Filmvorführungen in der Aula vorgesehen. Die Sammlungsräume wurden durch einen Holzverschlag um ein Stück des oberen Hausflurs erweitert und durch einen Wanddurchbruch unter sich und mit dem Unterrichtszimmer enger verbunden. Die elektrische Lichtanlage wurde zweckentsprechend vervollkommnet.(Der elektrische Umformer wurde bezogen von den Titan-Werken in Bergerhof bei Köln, die übrigen Unterrichtsmöbel bei der Firma E. Leybold in Köln; die Elektro-Installation führte die Firma Dofflein in Wiesbaden aus.)

Ein für die Allgemeinbenutzung(Kunstbetrachtung, Erdkunde usw.) bestimmtes, von der Firma Leitz in Wetzlar bezogenes Epidiaskop fand vorläufig wegen der in den übrigen Räumen fehlenden Verdunkelungsvorrichtung Aufstellung in dem Unterrichtszimmer für Physik. Die Anschaffung wurde nur ermöglicht durch die Zuwendung besonderer Mittel durch den Elternbeirat usw.

Der für die Instandhaltung und Ergänzung der Apparatur behördlicherseits stark verminderte Jahresbetrag hat unter Berücksichtigung der fortwährenden Erhöhung der