Jahrgang 
1902
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b) Gesang. c) Zeichnen.

VI. 2 St. Das Notwendigste aus der allgemeinen Uber den allgemeinen, verbindlichen Zeichenunterricht Musiklehre; rhythmische, melodische und dy- ist bei den Klassen V, IV, III? und IIII das namische Ubungen; ein- und zweistimmige Lieder; Nötige bemerkt. Der für die Klassen II und I. Choräle. eingerichtete wahlfreie Zeichenunterricht wurde

1 7: durch den Zeichenlehrer Schmidt erteilt. Es V. 2 St. Wiederholung und Erweiterung des nahmen im Sommen 28 und im Winter 27 Schüler Sexta-Pensums; Tonleitern und Intervalle; zwei- 1 ür I ul; eborn l.; 2 daran teil. und dreistimmige Lieder; Choräle.an en. . 9 G b.. Zeichnen nach Gipsmodellen und Körpergruppen mit Allgemeiner Chor=IV. 2 8t. Chöre verschiedener vollständiger Ausführung in Wisch- und Tusch- Art für gemischte Stimmen und Männerchor. manier. Malen von Pflanzen-, Tier-, Gerät- Paul. und Gefälsformen. Elemente der Projektions- lehre und malerischen Perspektive. Griechische Kunstformen. Schmidt.

II. Verfügungen der Behörden.

Das P. S. C. macht Mitteilung von verschiedenen Ferienkursen oder Kursen für Turnen, Handarbeit, Volks- und Jugendspiele, Naturwissenschaften, Neusprachen und Archäologie in Berlin, Bonn, Trier, Göttingen und Ütalien.

Das P. S. C. macht auf Frenkels Anatomische Wandtafeln und einige andere Werke aufmerksam.

Durch Verfügung vom 9. November wurden die ministeriellen Bestimmungen über das Ver- fahren beim Versetzen der Schüler mitgeteilt. Ministerieller Bestimmung entsprechend wird der Wortlaut im letzten Abschnitt dieses Programms abgedruckt.

Durch Verfügung vom 26. November wurde die neue Reifeprüfungs-Ordnung über- sandt. Aus dieser ist besonders hervorzuheben, dals die Befreiung von der mündlichen Prüfung in Zukunft wieder eine Auszeichnung ist.

III. Chronik der Anstalt.

1. Das Schuljahr begann am 15. April mit der Aufnahmeprüfung.

2. In das pädagogische Seminar traten ein: Ernst Martin aus Merseburg, Karl

Gonnermann aus Archfeld, Dr. Rudolf Nedden aus Marburg, Ernst Bieber aus Wiesbaden. Zu Lehrern am Seminar wurden ernannt: Die Oberlehrer Hochhuth, Dr. Heymach und Dr. Heil.

3. Durch Verfügung vom 13. April 1901 wurde Professor Fritze seinem Antrage ent- sprechend zum 1. Juni des Jahres in den Ruhestand versetzt und ihm seitens der Behörde für seine

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