Jahrgang 
1901
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Wörter aus dem Wörterverzeichnis, sowie der Wörterverbindungen und Redensarten aus dem Anhange des Dbungsbuches. Mündliche und

schriftliche Ubersetzungen aus Ostermanns bungsbuch für Quinta, besonders der zu-

sammenhängenden Stücke; Ubungen im Kon-

struieren und Rückübersetzen. Wöchentlich

eine halbstündige Klassenarbeit im Anschluls

an den Lesestoff, abwechselnd damit besondere

in der Klasse vorbereitete Ubersetzungen als

Hausaufgaben. C. A: Maurer. 4 C. B: Koch.

4. Erdkunde: 2 St. Physische und politische Erdkunde Deutschlands. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus und der Karten. Anfänge im Entwerfen von einfachen Um- rissen an der Wandtafel. GC. A: Bosse.

C. B: Maurer.

5. Rechnen: 4 St. Teilbarkeit der Zahlen wieder- holt; gemeine Brüche, Dezimalbrüche. Ein- fache Regeldetri-Aufgaben nach dem Zweisatz. Deutsche Malse, Gewichte und Münzen wie in VI.(Diesterweg und Heuser II).

C. A: Hagelauer. C. B: Paul.

6 Naturbeschreibung: 2 St. Im Sommer:

Vollständige Kenntnis der äufseren Organe

der Blütenpflanzen im Anschlufs an die Be-

schreibung und Vergleichung verwandter, gleich- zeitig vorliegender Arten. Im Winter: Be- schreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen nebst Mitteilungnn über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden. C. A und B: Güll.

7. Schreiben: 2 St. Fortgesetzte Übung in Schön- und Schnellschrift, nach Vorschrift und Diktat. 6 A: Hagelauer.

C. B: Paul.

8. Zeichnen: 2 St. Zeichnen ebener gradliniger Gebilde, nach Vorzeichnungen an der Schultafel. C. A u. B: Hagelauer.

Sexta.

Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Wende. Cötus B: Hilfslehrer Steubing.

1. Religionslehre: 3 St. a) Eerangelische: Biblische

Geschichten des alten Testaments nach Schäfer II. Vor den Hauptfesten die betreffenden Ge- schichten des neuen Testamentes. Die 10 Gie- bote mit Erklärung. Vier Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert.

C. A: Spiefs.

C. B: Hochhuth.

b) Katholische(zusammen mit VI des R.-G.): Diözesankatechismus, erstes Hauptstück mit Aus- wahl. Biblische Geschichte des alten Testa-

mentes mit Auswahl nach Schuster-Mey. Er- klärung der heiligen Messe; Beichtunterricht; Gebete. Wedewer.

2. Deutsche Sprache und Geschichte: 4 St Lesen von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsieks Lesebuch I, 1. Redeteile und Glieder des einfachen Satzes; Unter- scheidung der starken und schwachen Flexion. Rechtschreibeübungen in wöchentlichen Diktaten in der Klasse. Mündliches Nacherzählen von Vorerzähltem. Auswendiglernen und ver- ständnisvolles Vortragen von Gedichten. Lebens- pilder aus der vaterländischen Geschichte, wobei von der Gegenwart und Heimat ausgegangen wurde. Einzelne Sagen.

C. A: Wende C. B: Steubing.

3. Lateinisch: 8 St. Formenlehre mit strengster Beschränkung auf das Regelmäfsige und mit Ausschlufs der Deponentia, in Anlehnung an Ostermanns UÜbungsbuch für Sexta. Lernen ausgewählter Wörter aus dem Ubungsbuche. Einige elementare syntaktische Regeln. Wöchentlich eine selbständige Klassenarbeit im Anschluſs an den Lesestoff und Reinschrift derselben; gegen Ende des Schuljahres statt dieser auch besondere, in der Klasse vorbereitete Ubersetzungen als häusliche Arbeiten.

C. A: Wende. C. B: Steubing.

4. Erdkunde: 2 St. Geographische Grundbegriffe in Anlehnung an die nächste örtliche Umgebung. Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Oro- und hydrographische Ver- hältnisse der Erdoberfläche im allgemeinen und Deutschlands insbesondere, ohne Zugrunde- legung eines Lehrbuches. C. A: Wende.

C. B: Bosse.

5. Rechnen: 4 St. Die vier Grundrechnungs- arten mit unbenannten und benannten ganzen Zahlen. Die deutschen Malse, Gewichte und Münzen; Ubungen in der dezimalen Schreib- weise. Teilbarkeit der Zahlen(Diesterweg und Heuser I). C. A u. B: Hagelauer.

6 Naturbeschreibung: 2 St. Im Sommer: Beschreibung vorliegender Blütenpflanzen; im Anschlufs daran Erklärung der Formen und T'eile der Wurzeln, Stengel, Blätter, Blüten, der leicht erkennbaren Blütenstände und Früchte. Im Winter: Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel in Bezug auf Gestalt, Farbe und Gröſse, nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen, nebst Mitteilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen oder Schaden.

C. A u. B: Güll.

7. Schreiben: 2 St. Die einfachsten Formen des deutschen und des lateinischen Alphabets nach Vorschrift; Schreiben nach Zählen und Diktat.

J. A u. B: Hagelauer.