Jahrgang 
1899
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Grammatik: 2 St. Die Syntax des Nomens und die wichtigsten Regeln der Tempus- und Moduslehre. Schriftliche Arbeiten: Extempo- ralien, häusliche Exercitien. UÜbersetzungen ins Deutsche. C. A: Spamer.

C. B: Selvers.

5 Französisch: 3 St. C. A u. B. a) Grammatik: Die syntaktischen Hauptgesetze in Bezug auf Kon- junctiv, Particip, Infinitiv, Artikel, Adjektiv, Adverb, Kasusrektion und Präpositionen. Wie- derholung des Fürworts. Erweiterung des Wort- und Phrasenschatzes. Schriftliche und münd- liche Ubersetzungen ins Französische. Diktate.

b) Lektüre: C. A: Erckmann-Chatrian, L'histoire d'un conscrit.(Die ersten Kapitel). Sprech- übungen. Mosheim.

C. B: Malot. Sans famille Sprechübungen.

Unverzagt.

6. Geschichte und Erdkunde: 3 St. Deutsche und preuſsisehe Geschichte vom Regieruugsantritt Friedrichs des Groſsen bis zur Gegenwart. Wiederholung früherer Abschnitte der branden- burgisch-preufsischen Geschichte. Wiederholung der Erdkunde Europas. Elementare mathe- matische Erdkunde. In jedem Tertial eine deutsche Ausarbeitung.

C. A: Range.

C. B: Im Sommer: Range. Im Binter: Steubing.

7. Mathematik: 4 St. a) Arithmetik: Die Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Definition des Logarithmus und Rechnen mit fünfstelligen Loga- rithmen. Gleichungen ersten Grades mit meh- reren Unbekannten und quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten.

b) Geometrie: Die Lehre von der Ahnlichkeit. Berechnung des Kreisinhaltes und-umfanges. Die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Inhalten. Trigono- metrischeBerechnung des rechtwinkligenDreiecks.

C. A: Bücheler. C. B: Seipp.

8. Naturwissenschaft: 2 St. Magnetismus und Elektrizität; die wichtigsten chemischen Erschei- nungen; Grundbegriffe der Krystallographie und Mineralogie: Akustik und einige einfache Ab- schnitte aus der Optik. In jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung.

C. A: Bücheler. C. B: Seipp.

Obertertia.

Ordinarien: Cöt. A: Oberlehrer Dr. Heil. Cöt. B: Prof. Selvers.

1. Religionslehre: 2 St. a) Evangelische: Das Reich Gottes im neuen Testamente; Lesung ent- sprechender bibl. Abschnitte. Eingehend die Bergpredigt, auch Gleichnisse. Katechismus- unterricht: die Nachfolge Christi, die Gnaden- mittel, das Gebet, Lieder, Sprüche, Erklärung

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einiger Psalmen. Kirchenjahr. Reformations- geschichte im Anschluſs an ein Lebensbild Luthers und Melanchthons. Im Sommer: C. A u. B getrennt. Spiefs und Hochhuth. Im Winter kombin. Hochhuth. b) Katholische. 2 St.(zusammen mit III 1 des R.-G.): Das III. Hauptstück des Katechismus. Das Wichtigste aus der Kirchengeschichte nach Wedewers Grundrifs, 6. Aufl. Wedewer.

2. Deutsche Sprache: 2 St. 10 häusliche oder Klassenaufsätze.(Erzählungen. Beschreibungen, Schilderungen). In jedem Tertial eine kurze Aus- arbeitung. Behandlung prosaischer und poe- tischer Lesestücke aus Hopf und Paulsiek II. 1. Lektüre und Erklärung von Schillers Glocke I. Teil und Uhlands Ernst,. Herzog von Schwaben. Belehrungen aus der Poetik und Rhetorik im

Anschluſs an die Lektüre. C. A: Spiefs. C. B: Maurer.

3. Lateinisch: 7 St. Lektüre 4 St. C. A und B: Caesars bellum Gallicum IVVII mit Auswahl. Tiroc. poet. mit Auswahl. C. A: Heil. C. B: Selvers.

gänzung der Tempus- und Moduslehre. Abschlufs der Verbalsyntax in ihren Hauptregeln. Alle 8 Tage eine UÜbersetzung ins Lateinische im An- schlufs an Caesar als Klassenarbeit oder eine häusliche Arbeit; alle 6 Wochen eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche. In jedem Tertial eine kurze deutsche Ausarbeitung.

C. A: Heil.

C. B: Selvers.

V Grammatik: 3 St. Wiederholung und Er-

4. Griechisch: 6 St. Die Verba auf und die wichtigsten unregelmälsigen Verba des attischen Dialektes. Die Präpositionen eingeprägt. Wieder- holung und Ergänzung der Lehraufgabe der III 2. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im An- schlufſs an die Lektüre des Xenophon. Wörter- lernen. Mündliche und schriftliche Ubersetzungs-

übungen, teils Hausarbeiten, teils Klassenarbeiten

im Anschluss an den Lesestoff.

C. A: Heil.

C. B: Zobel.

Lektüre: Xenophons Anabasis I und II mit Auswahl. Anleitung zur Vorbereitung. C. A: Heil. C. B: Zobel.

5. Französisch: 3 St. C. A und B: Ploetz-Kares, Ubungsbuch No. 150. Diktate. Extemporalien. Sprechübungen.

C. A und B: Unverzagt.

Geschichte und Erdkunde: 3 St. Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grolsen, insbesondere brandenburgisch-preufsische Ge-

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