8. Naturwissenschaft: 2 St.— Magnetismus und Elektrizität; die wichtigsten chemischen Erschei- nungen; Grundbegriffe der Krystallographie und Mineralogie; Akustik und einige einfache Ab- schnitte aus der Optik. C. A: Seipp.
C. B: Bücheler.
Obertertia.
Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Dr. Heil. Cötus B: Oberlehrer Selvers.
1. Religionslehre: 2 St.— a) Evangelische. Das Reich Gottes im neuen Testamente; Lesung ent- sprechender bibl. Abschnitte. Eingehend die Bergpredigt; auch Gleichnisse. Katechismus- unterricht: Die Nachfolge Christi. die Gnaden- mittel, das Gebet. Lieder, Sprüche. Erklärung
einiger Psalmen. Kirchenjahr. Reformations- geschichte im Anschluſs an ein Lebensbild Luthers. C. A: Spiefs.
C. B: Hochhuth.
b) Katholische“ 2 St.(zusammen mit III 1 des R.-G.): Das III. Hauptstück des Katechismus. Das Wichtigste aus der Kirchengeschichte, nach Wedewers Grundriſs, 5. Aufl. Wedewer.
2. Deutsche Sprache: 2 St.— 10 häusliche oder Klassenaufsätze(Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen.)— Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke aus Hopf und Paulsiek II, 1. Lektüre und Erklärung von Schillers Glocke und Wilhelm Tell. Belehrungen aus der Poetik und Rhethorik im Anschlufs an die Lektüre.
C. A: Schmidt. C. B: Thomae.
3. Lateinisch: 7 St.— Lektüre: 4 St. C. A: Caesars bellum Gallicum IV- VII mit Auswahl. Tiroc. poet. mit Auswahl. Heil.
C. B: Lektüre 4 St. Caesars bellum Gallicum IVY—VII mit Auswahl. Tiroc. poet. mit Auswahl. Im Sommer: Schlaadt. Im Winter: Steubing.
Grammatik: 3 St.— Wiederholung und Er- gänzung der Tempus- und Moduslehre, Abschluſs der Verbalsyntax in ihren Hauptregeln. Alle 8 Tage eine Ubersetzung ins Lateinische im An- schluls an Caesar als Klassenarbeit oder eine häusliche Arbeit; alle 6 Wochen eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche. C. A: Heil.
C. B: Selvers.
4. Griechisch: 6 St.— Die Verba auf u und die wichtigsten unregelmäſsigen Verba des attischen Dialektes. Die Präpositionen eingeprägt. Wieder- holung und Ergänzung der Lehraufgabe der III 2. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im An- schluſs an die Lektüre des Xenophon. Wörter- lernen. Mündliche und schriftliche Ubersetzungs- übungen, teils Hausarbeiten, teils Klsssenarbeiten, im Anschluſs an den Lesestoff.
C. A: Heil. C. B: Selvers.
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Lektüre: C. A: Xenophons Anabasis I-—III, 3, mit Auswahl. Anleitung zur Vorbereitung. Heil.
C. B: Xenophons Anabasis TundII, mit Auswahl. Selvers.
5. Französisch: 3 St.— C. A und B. a) Grammatik: Wiederholung der unregelmäſsigen Verben. Die syntaktischen Hauptgesetze in Bezug auf Gebrauch der Hilfsverben avoir und être. Wortstellung. Tempora, Indikativ und Konjunktiv, Participia, Erweiterung des Wort- und. Phrasenschatzes. Schriftliche und mündliche Übersetzungen ins Französische; Diktate.
b) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus Kühns französischem Lesebuch(Unterstufe).— Memo- rieren einiger Gedichte.— Sprechübungen.
C. A: Mosheim. C. B: Unverzagt.
6. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grolfsen, insbesondere brandenburgisch-preufsische Ge- schichte.— Wiederholung der physischen und politischen Erdkunde Deutschlands. Erdkunde der deutschen Kolonieen. C. A: Schmidt.
C. B: Thomae.
7. Mathematik: 3 St.— a) Arithmetik: Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbe- kannten. Potenzen mit ganzzahligen Exponenten. Das Notwendigste über Wurzelgrölsen.— b) Plani- metrie: Kreislehre 2. Teil. Sätze über Flächen- gleichheit von Figuren. Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. Anfangsgründe der Ahn- lichkeitslehre.
0. 4A: Im Sommer: Klau. Im Hinter: Schmelz.
C. B: Seipp. 8. Naturwissenschaft: 2 St.— Im Sommer: Der Mensch und seine Organe.— Im Winter: Me-
chanische Erscheinungen. der Wärmelehre.
Das Wichtigste aus C. A: Klau. C. B: Seipp.
9. Zeichnen: 2 St.— Zeichnen nach Körpergruppen, Draht- und Gips-Modellen. Weitere Behandlung der griechischen Kunstformen. Schmidt.
Untertertia.
Ordinarien: Cötus A: Oberlehrer Dr. Thomae. Cötus B: Oberlehrer Zobel.
1. Religionslehre: 2 St.— a) Epangelische. C. A: Das Reich Gottes im alten Testamente, und zwar besonders von den Königen bis zur Geburt Jesu Christi. Bibellesen.— Die Lehre von dem Sohne Gottes und von dem heiligen Geiste, nach dem von der Bezirkssynode herausgegebenen Katechis- mus. Das Kirchenjahr und die gottesdienstlichen Ordnungen der evangelischen Kirche. Repetition der früher memorierten Sprüche und Lieder. Einige Lieder wurden neu gelernt.
Hochhuth.


