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weise im Anschlufs an die Lektüre).— Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paulsieks Lesebuch I, 3; Nach- erzählen des Gelesenen.— Auswendiglernen und Vortragen der für diese Klasse ausgewählten Gedichte und Wiederholung der früher gelernten. Thomae.
Lateinisch: 8 St.— Im Sommer: 3 St. Lektüre und 4 St. Grammatik; im Winter: 4 St. Lektüre und 3 St. Grammatik. a) Grammatik: Wieder- holung der Formenlehre.— Das Wesentliche aus der Kasuslehre und einzelne Regeln aus der Syntax des Verbums nach Ostermanns UÜbungsbuch, für Quarta. Mündliche und schriftliche Uber- setzungen in das Lateinische aus Ostermanns Übungsbuch für Quarta.— Wiederholung der früher gelernten Vokabeln.— Wöchentiich eine kurze Übersetzung ins Lateinische im Anschlufs an die Lektüre als Klassenarbeit oder als häus- liche Arbeit; in jedem Halbjahr 3 schriftliche Ubersetzungen ins Deutsche.
b) Lektüre. Ostermann, Lesebuch: Der ältere Miltiades, der jüngere Miltiades, Themistokles, Pausanias, Lysander, der erste punische Krieg, Hamilkar, Hannibal, der jüngere Publius Cornelius Scipio, Gajus Marius.— Ubungen im Konstruieren, unvorbereiteten Ubertragen und Rückübersetzen; Einprägen der vorkommenden stilistischen Eigen- neiten, wichtigeren Phrasen und synonymischen Unterscheidungen. Thomae.
Französisch: 4 St.— Aussprache, Lese- und Sprechübungen. Erlernen der regelmälsigen Konjugation unter Beschränkung auf den In- dikativ, sowie der Hilfsverben avoir und étre.— Geschlechtswort. Teilartike]l, Deklination, Ver- änderlichkeit des Eigenschaftswortes, Zahlwörter
und Fürwörter.— Schriftliche und mündliche Übersetzungen; Ubungen im Rechtschreiben. Unverzagt.
Geschichte und Erdkunde: 4 St.— a) Geschichte: 2 St. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Grofsen; römische Geschichte bis zur Schlacht bei Aktium. Memorieren der fest- gestellten Zahlen. Thomae.
b) Erdkunde: 2 St. Physische und politische Erdkunde von Europa aufser Deutschland, insbe- sondere der um das Mittelmeer gruppierten Länder.
Entwerfen von einfachen Kartenskizzen.
Unverzagt. Rechnen und Mathematik: 4 St.— a) Rechnen: 2 St.— Dezimalrechnung.— Einfache und zu-
sammengesetzte Regeldetri mit ganzen Zahlen und Brüchen.— Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben(Diesterweg und Heuser III.).
Im Sommer: Paul.
Im Winter: Schmitt.
b) Planimetrie: 2 St.— Lehre von den Ge- raden, Winkeln und Dreiecken. Seipp.
. Naturbeschreibung: 2 St.— Im Sommer: Ver-
gleichende Beschreibung verwandter Arten und Gattungen von Blütenpflanzen nach vorhandenen Exemplaren.— OUbersicht über das Linnésche
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System und Aufstellung natürlicher Pflanzen- familien.— Lebenserscheinungen der Pflanzen.— Im Winter: Repräsentanten der Reptilien, Am- phibien, Fische und niederen Tiere, namentlich der nützlichen und schädlichen, sowie deren Feinde, mit besonderer Berücksichtigung der Insohten. Güll.
8. Zeichnen: 2 St.— Die verschiedenen Curven, Blattformen einheimischer Pflanzen, zugleich mit Abänderung der gegebenen Form nach dem Gesetz der Symmetrie und teilweise Verwendung der-
selben im Flachornament.— Einige griechische
Gefäfse im Umrifs nach Vorzeichnungen an der
Wandtafel. Schmidt. Quinta.
Ordinarius: Oberlehrer Spamer.
1. Religionslehre: 2 St.— a) Evangelische: 2 St. Biblische Geschichte des neuen Testamentes nach Schäfer I; Wiederholung des Sexta-Pensums.— Die 5 letzten Gebote mit Erklärung.— 4 Kirchen- lieder wurden besprochen und memoriert.
Im Sommer: Paul. Im Winter: Schmitt.
b) Katholische(zusammen mit V des R.-G.): Diöcesankatechismus, zweites und drittes Haupt- stück mit Auswahl.— Biblische Geschichte des neuen Testamentes bis zur Auferstehung Jesu, mit Auswahl. Wedewer.
2. Deutsche Sprache: 2 St.— Der einfache, der erweiterte und der zusammengesetzte Satz. Rechtschreibe- und Interpunktionsübungen in wöchentlichen Diktaten.— Mündliches Nach- erzühlen, Versuche in schriftlichem Nacherzäühlen, im ersten Halbjahr in der Klasse, im zweiten auch als Hausarbeit.— Lesen und Erklären von Gedichten und Prosastücken aus Hopf und Paul- siek I, 2.— Auswendiglernen und Vortragen von
Gedichten. Im Sommer: Spamer. Im Winter: Dornseiffer. 3. Lateinisch: 8 St.— Wiederholung der regel-
mäſsigen Formenlehre, die Deponentia, die un- regelmäſsige Formenlehre mit Beschränkung auf das Notwendige.— Aneignung ausgewählter Wörter aus dem Wörterverzeichnisse, sowie der Wörterverbindungen und Redensarten aus dem Anhange des Übungsbuches.— Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermanns Ubungs- buch für Quinta, besonders der zusammen- hängenden Stücke; Ubungen im Konstruieren und Rückübersetzen.— Wöchentlich eine halbstündige Klassenarbeit im Anschlufs an den Lesestoff, Rein- schriften derselben; abwechselnd damit besondere, in der Klasse vorbereitete Ubersetzungen als Hausaufgaben. Spamer.
4. Geschichte und Erdkunde: 3 St.— Erzählungen aus der sagenhaften Vorgeschichte der Griechen und Römer.— Physische und politische Erd- kunde Deutschlands. Weitere Einführung in das


