Berücksichtigung der confessio Augustana. Gelesen
wurde das Evangelium nach Johannes und der
Philipperbrief. Wiederholungen. Lohr. b) Katholische.(zusammen mit I, 1)
2. Deutsche Sprache: 3 St.— C. A: Lebensbilder
aus der deutschen Litteraturgeschichte vom Beginn des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in knapper Darstellung. Vorträge der Schüler über Leben und Werke deutscher Dichter nach eigener Ausarbeitung. Lektüre: einige Oden Klopstocks; Shakespeares Julius Cäsar; Lessings Laokoon und Emilia Galotti; Schillers Maria Stuart und Braut von Messina; Goethes Iphigenie und Zueignung; Herders Cid; Litteraturproben aus Walter von der Vogelweide, Hans Sachs u. a.— Wiederholung der in Obersekunda gelernten Gedichte; memoriert wurden Goethes Zueignung, Abschnitte aus Goethes und Schillers Dramen.— Poetik im Anschluss an die Lektüre.— Das Wichtigste aus der Dispositions- lehre und Stilistik. Fünf häusliche und drei Klassenaufsätze, kleinere Abhandlungen aus dem den Schülern im Unterrichte eröffneten Gesichts- kreise.
Themata der Aufsätze: T'jc dosrne ε τααν ιέοι mιοπιοιιιεινεέςονμπηασαηάν IIesiod. op. et dies. . Die Exposition in Schillers Maria Stuart. . Warum darf der Deutsche auf sein Vaterland
stolz sein?(Klassenaufsatz.) . Krieg und Frieden, nach dem Epigramm von
Logau:
„Ein Krieg ist köstlich Gut, der auf den Frieden dringt. Ein Fried' ist schändlich arg, der neues Kriegen bringt.“
5. Stadt und Land.(Klassenaufsatz.) 6. Ein Abschnitt aus Homer, als Gemälde be- 7 8
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handelt.(Nach Lessings Laokoon.)
. Die tragische Schuld in Schillers Braut von Messina.
.. Worin besteht der Konflikt in Goethes Iphigenie?(Klassenaufsatz.) Spiefs.
C. B: Lebensbilder aus der deutschen Litteratur- Fozon uhe vom Beginn des 16. bis zum Ende des 8. Jahrhunderts in knapper Darstellung. Vorträge der Schüler über Leben und Werke deutscher Dichter nach eigener Ausarbeitung.— Lektüre: Ausgewühlte Oden Klopstocks, Lessings Laokoon, Schillers und Goethes Gedankenlyrik. Herders Cid, Vergleich mit dem Cid des Corneille, Schillers Braut von Messina, Goethes Iphigenie auf Tauris, Ver- gleich mit der Euripideischen. Goethes Götz von Berlichingen, Shakespeares Julius Cäsar. UÜbersicht über die indogermanischen Sprachen und deren verwandtschaftliche Beziehungen. Entstehung des Althochdeutschen, Mittel- und Neuhochdeutschen. Mehrere Gedichte Walters von der Vogelweide. Auswendig gelernt wurden mehrere Chorlieder aus Schillers Braut von Messina, der Anfangsmonolog aus Goethes Iphigenie und Goethes Zueignung. Wiederholung der in Obersekunda gelernten Ge- dichte. Das Wichtigste aus der Dispositionslehre und Stilistik. Die verschiedenen Arten der Dichtung. Fünf häusliche und drei Klassenaufsätze. In jedem Tertial eine kleinere Klassenarbeit.
Themata der Aufsätze:
1. Charakter Max Piccolominis, nach Schillers Wallenstein.
2. Vergleichung der Laokoongruppe mit der Darstellung bei Vergil.
3. Not entwickelt Kraft.(Klassenarbeit.)
4. Wie erklären sich die Worte Don Cäsars: „Mein Platz kann nicht mehr sein bei den Lebendigen?“
5. Wie urteilt Cid über das Verhältnis des Vasallen zu seinem Herrn?
(Nach Herders Cid.)
6. Warum ist der Rhein der Lieblingsstrom der Deutschen?(Klassenarbeit.)
7. Inwiefern zeigt sich bei Goethes Iphigenie die sittliche Macht reiner Weiblichkeit?
8. Warum nannte Shakespeare seine Tragödie
„Julius Cäsar“?(Klassenarbeit.) Adam. 3. Lateinisch: 6 St.— Lektüre a) poetische: C. A u. B je 2 St. Horaz Oden, Buch III und IV. Epode 7. Satir. I, 1 und 9. NMetrik. Paehler. b) prosaische: 3 St.— C. A: Ciceros Briefe (Auswahl); Tacitus Germania. Extemporieren aus Livius, B. 31— 33. Otto. C. B: Ciceros Briefe(Auswahl); Tacitus Annal. B. I.— Extemporieren aus Livius B. 7— 9. Müller.
Schriftliche Ubungen: 1 St.— Alle 14 Tage ein Extemporale, Exercitium oder eine Ubersetzung aus dem Lateinischen in das Deutsche; bisweilen eine lateinische Inhaltsangabe von einem gelesenen Abschnitte. Mündliche UÜbungen und Wieder- holungen. Otto. Müller.
4. Griechisch: 6 St.— Lektüre: C. A: Homers Ilias, B. 1— 12; Platos Laches und Euthyphron; Extem- porieren aus Xenophons Hellenica. Otto.
C. B: Ilomer Ilias, B. 1—12; Platon. Phaedon (Auswahl); Extemporieren aus Xenophons Hellenica. Müller. Schriftliche Ubungen: Alle 4 Wochen eine Über- setzung aus dem Griechischen in das Deutsche. Grammatische Wiederholungen. Otto. Müller.
5. Französisch: 2 St.— a) Grammatik: Zusammen- fassende Wiederholungen nebst mündlichen Uber- setzungen ins Französische; alle 14 Tage eine Ubersetzung aus dem Französischen oder ein Diktat. C. A: Müller II.
C. B: Mosheim.
b) Lektüre: C. A: Molière: L'Avare. Daudet: Tartarin de Tarascon. Töpffer: Nouvelles Genevoises, mit Auswahl. Im Anschluss an die Lektüre
Sprechübungen. Müller II. C. A: Corneille: Cinna. Villemain: IHistoire de Cromwell. Sprechübungen. Mosheim.
6. Hebrüisch:(wahlfrei) 2 St.(zusammen mit I, 1). Die schwachen Nomina und das Wichtigste aus


